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XRP, Ripple, Hyperliquid5. Februar 2026
Dr. Stephanie MorgenrothDr. Stephanie Morgenroth
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Ripple Prime integriert Hyperliquid: Ein Meilenstein für institutionelles DeFi

Ripple Prime integriert Hyperliquid: Ein Meilenstein für institutionelles DeFi
Ripple baut seine Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und dezentralen Märkten weiter aus. Am 4. Februar 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass seine institutionelle Prime-Brokerage-Plattform, Ripple Prime, nun Hyperliquid unterstützt. Doch was bedeutet das konkret für die Krypto-Ökonomie und das XRP-Ökosystem?

Die Grenzen zwischen TradFi (Traditional Finance) und DeFi (Decentralized Finance) verschwimmen weiter. Mit der neuesten Ankündigung von Ripple Prime erhalten institutionelle Kunden direkten Zugang zu Hyperliquid, einem führenden dezentralen Protokoll für den Derivatehandel. Diese Integration ist strategisch bedeutsam, da sie es professionellen Investoren erlaubt, DeFi-Positionen mit klassischen Anlageklassen wie Devisen (FX), festverzinslichen Wertpapieren und OTC-Swaps in einem einzigen Portfolio zu verwalten.

Was bedeutet das konkret? Die "Brücke" für das große Geld

Für Privatanleger ist der Zugriff auf eine DEX (Dezentrale Börse) wie Hyperliquid Alltag. Für institutionelle Investoren (Hedgefonds, Banken, Family Offices) war dies bisher ein regulatorischer und technischer Albtraum. Ripple Prime löst hier zwei Hauptprobleme:

  1. Kapitaleffizienz (Cross-Margining): Normalerweise müsste ein Fonds Kapital auf der Blockchain binden, um dort zu handeln, Geld, das dann woanders fehlt. Durch Ripple Prime können Institutionen ihre bestehenden Assets (z.B. Bitcoin, XRP, Fiat oder Anleihen) als Sicherheit hinterlegen und damit gleichzeitig auf Hyperliquid handeln. Das Kapital arbeitet also effizienter.

  2. Risikomanagement aus einer Hand: Anstatt mit Smart Contracts und Private Keys zu hantieren, nutzen die Kunden Ripple Prime als zentrale Gegenpartei. Sie erhalten den Zugang zu den Renditen und der Liquidität von DeFi, bleiben aber im sicheren, regulierten Rahmen eines Prime Brokers.

Warum XRP hier eine zentrale Rolle spielt

Auch wenn Hyperliquid eine eigenständige High-Performance-Blockchain ist, spielt das Asset XRP hier eine wichtige Rolle. XRP gehört zu den am stärksten gehandelten Werten auf der Plattform. Die Integration durch Ripple Prime hat konkrete Auswirkungen auf XRP:

  1. XRP als Sicherheit (Collateral): Institutionen, die große Mengen XRP halten, können diese über Ripple Prime nun effizienter nutzen. Durch das Cross-Margining könnte XRP potenziell als Sicherheit hinterlegt werden, um auf Hyperliquid zu handeln, ohne die Coins verkaufen zu müssen. Das stärkt den "Utility"-Charakter von XRP für große Player.

  2. Tiefere Liquidität für XRP-Derivate: Da institutionelle Kunden nun einen regulierten und einfachen Zugang zu Hyperliquid haben, fließt potenziell mehr "großes Geld" in die dortigen Orderbücher. Das verbessert die Liquidität für XRP-Perpetuals und Derivate massiv und macht das Asset für professionelle Händler attraktiver.

  3. Verbindung von Welten: Ripple nutzt hier seine Marktposition, um sicherzustellen, dass XRP auch auf fremden Chains (wie Hyperliquid) fest in die institutionellen Handelsstrategien eingebunden bleibt.

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Michael Higgins, International CEO von Ripple Prime, betonte, dass diese Erweiterung den Kunden genau die "Liquidität und Innovation" bietet, die sie fordern. Für XRP bedeutet das: Es wird noch fester im institutionellen Werkzeugkasten verankert.

Mit der Einbindung von Hyperliquid unterstreicht Ripple Prime seinen Anspruch, erstklassige Liquiditätszugänge zu bieten. Für XRP ist dies ein bullisches Signal: Es zeigt, dass das Asset nicht nur auf dem eigenen Ledger, sondern auch in der breiteren, institutionellen DeFi-Welt als wichtiges Handelsinstrument und Liquiditätsträger etabliert wird.

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