Der US-Senat steht kurz vor einer Einigung, um den längsten Shutdown der letzten Jahre zu beenden.
Fed-Gouverneur rechnet damit, dass der Markt für Stablecoins in den nächsten fünf Jahren auf bis zu drei Billionen Dollar anwachsen könnte.
Bitcoin: Zwischen Politik, Profit und Neuanfang
Nach Wochen der Unsicherheit scheint in Washington endlich Bewegung zu kommen. Der US-Senat steht kurz vor einer Einigung, um den längsten Shutdown der letzten Jahre zu beenden. Allein die Aussicht darauf genügte, um Bitcoin und Ethereum steigen zu lassen. Auf Polymarket schnellten die Wetten über Nacht nach oben, mehr als 50 % rechnen nun mit einem Ende des Stillstands noch in dieser Woche.
Bitcoin legte daraufhin über 4 % in den letzten 24 Stunden zu, Ethereum sogar knapp 6 %. Nach über einem Monat politischer Blockade würde damit etwas Normalität zurückkehren, und die Märkte atmen auf. Die Unsicherheit rund um ausbleibende Regierungsaktivitäten, gestrichene Programme und eine weitgehend inaktive SEC hatte das Vertrauen zuletzt merklich gedrückt.
Trotz der Erholung bleibt der Markt in einer spannenden Übergangsphase. Analyst Jordi Visser erkennt Parallelen zur Dotcom-Zeit. Damals verkauften Investoren nach Ablauf ihrer Fristen massenhaft Anteile, heute passiert Ähnliches im Kryptomarkt. Langfristige Halter und VCs lösen Positionen auf, um Liquidität zu schaffen. Das sorgt für Verkaufsdruck, ist aber Teil einer gesunden Marktbereinigung, in der alte Investoren aussteigen und neue Käufer schrittweise übernehmen.
Auch Alex Thorn sieht darin die Reifung eines Marktes, der sich zunehmend von Hype-Zyklen löst und wieder stärker auf Fundamentales konzentriert. Kapital wandert vorübergehend in andere Sektoren wie AI, Energie oder Gold, kehrt jedoch regelmäßig zurück. Selbst JPMorgan betonte kürzlich, dass das Verhältnis von Risiko zu Ertrag gegenüber Gold zunehmend zugunsten von Bitcoin kippt.
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Stablecoins: Digitale Dollar drücken auf die Zinsen
Stablecoins: Digitale Dollar drücken auf die Zinsen
Fed-Gouverneur Stephen Miran rechnet damit, dass der Markt für digitale Dollar-Tokens in den nächsten fünf Jahren auf bis zu drei Billionen Dollar anwachsen könnte. Diese Nachfrage nach sicheren, kurzfristigen US-Assets könnte die Zinsen senken, weil Kapital in digitale, aber stabile Dollar-Formen fließt. Stablecoins werden so zu einem realen Faktor in der Geldpolitik.
Der GENIUS Act setzt dafür erstmals klare Regeln mit voller Reserve und staatlicher Aufsicht, was Vertrauen schafft und zugleich den Weg für Massenadoption ebnet. Damit wächst eine Brücke zwischen Finanzwelt und Blockchain, auf der sich Geld künftig genauso selbstverständlich bewegt wie eine Kartenzahlung an der Supermarktkasse.
In diesem Sinne: ein ruhiger Wochenstart, aber mal schauen, was der Tag noch bereithält. In Krypto weiß man ja nie.
Passt gut auf euch auf, und wir lesen uns morgen wieder.

