Fed-Chef Powell deutete an, dass das Ende des geldpolitischen Straffungszyklus näher rückt, was Risikoanlagen wie Bitcoin zugutekommt. Analysten wie Peter Brandt erwarten kurzfristig noch eine Bewegung nach unten, bevor sich der Markt erneut stabilisieren könnte. Für viele bleibt der Oktober trotz allem ein positiver Monat, getragen von Liquidität, ETF-Zuflüssen und wachsender institutioneller Nachfrage.
Larry Fink sieht die Zukunft in der Tokenisierung
BlackRock-Chef Larry Fink hat angekündigt, die Tokenisierung zu einem zentralen Teil der Unternehmensstrategie zu machen. Der Markt für digitale Vermögenswerte liegt derzeit bei etwa 4,5 Billionen Dollar und soll in den kommenden Jahren deutlich wachsen. BlackRock verwaltet über 13 Billionen Dollar und betreibt die größten Bitcoin- und Ether-ETFs mit zusammen über 110 Milliarden Dollar AUM.
Mit dem tokenisierten Geldmarktfonds BUIDL, der auf mehreren Blockchains läuft, testet BlackRock bereits den Übergang in ein vollständig digitales Finanzsystem. Fink sieht in der Tokenisierung die nächste Entwicklungsstufe für den Kapitalmarkt: mehr Effizienz, Transparenz und einen direkteren Zugang für Investoren.
Langfristig will BlackRock Vermögenswerte wie Anleihen, Aktien und Immobilien digital abbilden. Für Fink sei das keine kurzfristige Technologieinitiative, sondern ein Wandel, der klassische und digitale Finanzwelt dauerhaft miteinander verbindet.
Während kurzfristig noch Vorsicht dominiert, sprechen die strukturellen Trends klar für langfristiges Wachstum.

