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Allgemein27. Oktober 2025
Dr. Stephanie MorgenrothDr. Stephanie Morgenroth
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Ledger Nano Gen5 im Test – Meine Erfahrung mit der neuen Wallet-Generation

Ledger Nano Gen5 im Test – Meine Erfahrung mit der neuen Wallet-Generation

Vom 21. bis 23. Oktober war ich in Paris, eingeladen von Ledger, um den neuen Ledger Nano Gen5 kennenzulernen. Der Nachfolger des Nano S bringt viele kleine, aber entscheidende Verbesserungen, vor allem, wenn es um Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit geht.

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Ich durfte den neuen Ledger Nano Gen5 schon vor dem offiziellen Launch in Paris testen und habe dazu auch ein Video auf meinem Kanal gemacht. Trotzdem wollte ich mir vor Ort selbst ein Bild machen, wie Ledger seine neue Gerätegeneration präsentiert und welche Sicherheitsstandards dahinterstehen.

Im Showroom in Paris hatte ich das neue Modell in der Hand, und mein erster Eindruck war eindeutig: Es fühlt sich wertig und durchdacht an. Leicht, handlich und ohne Kabel. Das matte E-Ink-Display ist klar, kontraststark und bleibt auch bei starkem Licht perfekt lesbar. Man merkt sofort, dass hier viel Feinarbeit eingeflossen ist, um Sicherheit und Alltagstauglichkeit zu verbinden.

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Sicherheit trifft auf Klarheit

Ledger nennt seine neuen Geräte nicht mehr Hardware Wallets, sondern Signer – und das beschreibt den Ansatz ziemlich gut. Es geht nicht nur um das Aufbewahren von Coins, sondern um Kontrolle über die eigene digitale Identität. Der Signer bestätigt Transaktionen, schützt Daten und wird damit zum persönlichen Schlüssel für alles, was man online besitzt.

Was mich bei Ledger schon immer beeindruckt hat, ist der Aufwand, der in die Sicherheitsarchitektur fließt. In Paris habe ich mehr über den sogenannten Donjon erfahren, ein eigener Sicherheitsraum, in dem Ledger seine Chips von einem Team erfahrener White-Hat-Hacker regelmäßig angreifen lässt. Ziel ist es, jede mögliche Schwachstelle zu finden, bevor sie jemand anderes entdeckt. Erst wenn ein Chip diese Tests besteht, wird er verbaut.

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Auch im Ledger Nano Gen5 steckt genau dieser geprüfte Sicherheitschip – der ST33K1M5, zertifiziert nach dem internationalen Standard CC EAL6+. Das ist das gleiche Sicherheitsniveau, das auch bei Bankkarten oder elektronischen Reisepässen eingesetzt wird. Die privaten Schlüssel verlassen den Chip zu keinem Zeitpunkt, selbst dann nicht, wenn das Gerät verloren geht oder manipuliert wird.

Zusätzlich bringt der Nano Gen5 zwei Funktionen mit, die im Alltag wirklich spürbar sind: Clear Signing und Transaction Check. Beide sollen verhindern, dass man unbemerkt eine falsche oder manipulierte Transaktion bestätigt. Das neue E-Ink-Display zeigt jede Transaktion klar und vollständig an, man sieht genau, was man unterschreibt. Transaction Check analysiert Smart-Contracts im Hintergrund und warnt, wenn etwas verdächtig wirkt.

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Ich habe das Feature auf dem Event selbst ausprobiert. Sobald ich eine fehlerhafte Testtransaktion ausgelöst habe, erschien auf dem Display sofort eine Warnung – inklusive Anbietername und Risikostufe. Mit einem Fingertipp konnte ich sie abbrechen. Das Ganze wirkt unaufgeregt und durchdacht, aber genau das ist der Punkt: Sicherheit, die man versteht und nutzen kann, ohne sich mit Technikdetails beschäftigen zu müssen.

Design, das man fühlen kann

Der Ledger Nano Gen5 ist mit seinen 46 Gramm angenehm leicht und fühlt sich dennoch hochwertig an. Das neue Display misst 2,76 Zoll, basiert auf E-Ink Technologie, ist kratzfest und mit Gorilla Glass geschützt. Damit kann man ihn auch draußen problemlos ablesen. Der Akku hält bis zu zehn Stunden, das klingt vielleicht wenig, aber wer seinen Ledger regelmäßig benutzt, wird merken: Er braucht ihn ohnehin selten so lange am Stück. Das Gerät lädt über USB-C, unterstützt Bluetooth 5.2 für mobile Nutzung und NFC für Wiederherstellungs- und Sicherheitsfunktionen.

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Mehr als Aufbewahrung: Dein digitaler Signer

Ledger betont mit der neuen Generation, dass der Nano Gen5 mehr als ein Aufbewahrungsgerät ist. Er wird zur persönlichen Sicherheitsschnittstelle deiner gesamten digitalen Welt, vom Krypto-Portfolio über deine Online-Identität bis hin zum Login auf Webseiten.

Mit der neuen Security Key Funktion kannst du den Ledger auch für 2-Faktor- oder Multi-Faktor-Authentifizierung nutzen. Das heißt: Du kannst dich bei Webseiten mit Passkeys oder WebAuthn-Unterstützung sicher anmelden – ganz ohne klassische Passwörter.

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Wer also sein Wallet und seine Identität schützen möchte, hat damit erstmals beides in einem Gerät vereint: Krypto-Sicherheit und Identitätsschutz.

Der Recovery Key – die smarte Backup-Lösung

Ein weiteres Highlight ist der neue Ledger Recovery Key. Statt nur eine Seed-Phrase auf Papier zu schreiben, bietet Ledger jetzt eine physische, PIN-geschützte Karte als Backup-Option. Sie ist offline, sicher, und macht das Wiederherstellen deines Wallets einfacher und fehlerfrei.

Das ist besonders für Einsteiger interessant, die beim ersten Setup oft Respekt vor der Seed-Phrase haben. Mit dem Recovery Key ist dieser Prozess nun so einfach wie nie zuvor.

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Personalisierbar bis ins Detail

Ledger hat auch an Designliebhaber gedacht. Die limitierte Susan Kare Edition – die Designerin, die einst die ikonischen Macintosh-Symbole entwarf, bringt kleine, austauschbare Badges, mit denen man den Nano Gen5 personalisieren kann.


Ich gebe zu, zuerst hielt ich das für ein reines Gimmick. Aber als ich die Badges in Paris gesehen habe, fand ich die Idee plötzlich richtig charmant. Sie sind hochwertig verarbeitet und bringen einen persönlichen Touch ins Gerät. Es ist nichts, was man unbedingt braucht, aber für alle, die gern aus Technik auch ein Stück Stil machen, ist das ein schönes Extra.

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Ledger Wallet – das neue Zuhause deiner Coins

Mindestens so spannend wie die Hardware ist die Weiterentwicklung der Software: Aus „Ledger Live“ wurde jetzt die Ledger Wallet. Die App ist nicht mehr nur Portfolio-Tracker, sondern eine vollwertige Krypto-Zentrale, in der du Kaufen, Verkaufen, Swappen, Staken, Senden und Empfangen kannst und das über mehrere Blockchains hinweg.

Neu ist vor allem der direkte Zugang zu dApps ohne Browser-Erweiterungen oder Umwege. Über die Partnerschaft mit 1inch kannst du dich direkt mit dezentralen Anwendungen verbinden und Transaktionen mit deinem Ledger-Signer bestätigen. Kein Copy-Paste von Wallet-Adressen, kein Risiko durch Browser-Add-ons.

Zusätzlich führt Ledger eine neue Cash-to-Stablecoin-Funktion ein, mit der du dein Wallet direkt vom Bankkonto aus aufladen kannst, ein Feature, das Krypto endlich massentauglich macht.

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Wenn du den Ledger Nano Gen5 nutzt, kannst du direkt mit Ledger Wallet starten:
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Vergleich zu Ledger Flex und Ledger Stax

Der Nano Gen5 positioniert sich als Einsteiger-Modell in die neue Generation der kabellosen Signer. Wer das volle Premium-Erlebnis will, greift zu Ledger Flex oder Ledger Stax.

Der Unterschied liegt vor allem im Display und Material:

  • Nano Gen5: 2,76 Zoll E-Ink-Touchscreen, Kunststoffgehäuse, 10 Stunden Akkulaufzeit.

  • Flex: Metallgehäuse, 2,8 Zoll Touchdisplay, leicht gebogen, gleiche Akkulaufzeit.

  • Stax: Hochwertigstes Modell, 3,7 Zoll gebogenes E-Ink-Display, magnetisches Folio-Case, kabelloses Qi-Charging.

Der Nano Gen5 ist damit perfekt für alle, die sicher, mobil und preisbewusst einsteigen wollen. Für 179€ bekommt man die gleiche Sicherheitsarchitektur und Softwareintegration wie bei den großen Modellen, nur eben kompakter.

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Freiheit und Kontrolle – in deiner Hand

Was mir beim Nano Gen5 besonders auffällt, ist, dass Ledger das Thema Selbstbestimmung sehr praktisch angeht. Es geht nicht um große Worte, sondern um Kontrolle im Alltag. Wenn ich den Nano in der Hand halte, merke ich: Ich weiß genau, was passiert – und dass niemand außer mir Zugriff auf meine Werte hat. Nicht Ledger, nicht eine Börse, keine App.

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Gerade jetzt, wo immer mehr Menschen ihr Gehalt in Krypto bekommen oder Stablecoins für Zahlungen nutzen, ist das wichtiger denn je. Man will nicht ständig darauf vertrauen müssen, dass irgendeine Plattform sicher bleibt. 

Fazit: Der Ledger Nano Gen5 ist das fehlende Bindeglied

Nach fast einem Jahrzehnt Ledger-Entwicklung ist der Nano Gen5 der Schritt, auf den viele gewartet haben. Die Mischung aus bewährter Sicherheit, modernem Design und echter Alltagstauglichkeit hebt das Thema „Hardware Wallet“ auf ein neues Level.

Er ist mehr als ein Tool für Profis, er ist die Einladung an alle, die ihre digitale Welt endlich selbst in die Hand nehmen wollen.

In Paris war es spannend zu sehen, wie ernst Ledger das Thema Sicherheit nimmt. Vom Donjon-Labor über die Tests bis hin zur Produktentwicklung zieht sich ein klarer Gedanke durch: dem Nutzer Eigenverantwortung leicht zu machen. Nicht durch komplizierte Technik, sondern durch Geräte, die verständlich und zuverlässig funktionieren. 

Wenn du das auch willst:
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