⚡ Quick Takes
- Base Case 2050: VanEck prognostiziert einen Bitcoin-Preis von 2,9 Millionen US-Dollar.
- Bull Case 2050: Im optimistischsten Szenario könnte der Preis auf unglaubliche 53,4 Millionen US-Dollar steigen.
- Bear Case 2050: Selbst im schlechtesten Fall sieht VanEck Bitcoin bei 130.000 US-Dollar
Die 3 Szenarien für 2050
VanEck unterscheidet in seiner Analyse drei Szenarien, die auf der weltweiten Akzeptanz von Bitcoin als Reservewährung und Zahlungsmittel basieren:
1. Das Basis-Szenario (Base Case): 2,9 Mio. $
Hier geht VanEck davon aus, dass Bitcoin zu einer etablierten Abwicklungswährung wird und etwa 5–10 % des globalen Handels abwickelt. Zudem würden Zentralbanken rund 2,5 % ihrer Reserven in Bitcoin halten, um sich gegen die Abwertung von Fiat-Währungen abzusichern.
Erwartete jährliche Rendite (CAGR): ca. 15 %
2. Das Bullen-Szenario (Bull Case): 53,4 Mio. $
Das Szenario der „Hyper-Bitcoinisierung“. Bitcoin würde hier ca. 20 % des internationalen Handels abwickeln und mit Gold als primäres globales Reserve-Asset gleichziehen.
Erwartete jährliche Rendite (CAGR): ca. 29 %
3. Das Bären-Szenario (Bear Case): 130.000 $
Selbst wenn die Adoption ins Stocken gerät und regulatorische Hürden den Aufstieg bremsen, sieht VanEck kaum Risiko für einen Totalverlust. Das Kursziel liegt hier bei 130.000 $, was immer noch ein leichtes Plus gegenüber den aktuellen Preisen bedeutet.
Warum Bitcoin? Die Treiber des Wachstums
Laut dem Bericht ist Bitcoin kein reines Spekulationsobjekt mehr, sondern entwickelt sich zu einem institutionellen monetären Instrument. Die Hauptgründe für den Anstieg sind:
- Schutz vor Staatsverschuldung: Da die Verschuldung der G7-Staaten immer weiter steigt, suchen Investoren und Zentralbanken nach neutralen Reserve-Assets außerhalb des Fiat-Systems.
Globale Liquidität: Der Bitcoin-Preis korreliert stark mit der globalen Geldmenge (M2). Wenn mehr Geld gedruckt wird, profitiert Bitcoin.
Niedrige Korrelation: Bitcoin verhält sich langfristig anders als Aktien, Anleihen oder Gold und dient daher als exzellenter Diversifikator.
Keine Angst vor Volatilität: Warum der Markt reifer wird
Ein Punkt, der viele von uns nervös macht, ist die Volatilität. Doch VanEck gibt hier Entwarnung und liefert eine spannende Erklärung: Die Schwankungen sind mittlerweile oft „strukturell“ und nicht mehr „emotional“.
Der Hebel-Effekt (Leverage) VanEck hat herausgefunden, dass die Preisschwankungen immer weniger durch echte Verkäufe (Spot Selling) entstehen, sondern durch den Terminmarkt (Futures). Seit Oktober 2020 lassen sich fast 73 % der Preisbewegungen durch Veränderungen im sogenannten „Open Interest“ erklären.
Was heißt das für uns? Wenn der Kurs plötzlich absackt, ist das oft nur ein mechanisches „Deleveraging“ (überhebelte Positionen werden liquidiert), aber kein fundamentales Problem mit Bitcoin selbst. Die These bleibt intakt.
Ein echter 24/7-Markt
Spannend ist auch, wie sich die Machtverhältnisse verschieben. VanEck stellt fest, dass die Volatilität insgesamt abnimmt (auf Tiefststände nahe 27 %) und der Markt reifer wird. Während asiatische Handelszeiten im Jahr 2021 noch hinterherhinkten, führen sie heute oft die Preisfindung an. Bitcoin schläft also wirklich nie.
Aktueller Stand (2026): Wo stehen wir im Zyklus?
Der „Gewinn-Indikator“ (Relative Unrealized Profit - RUP)
Dieser Indikator misst vereinfacht gesagt, wie viel unrealisierter Gewinn gerade im Markt steckt.
Die Warnstufe: Historisch gesehen wird es gefährlich, wenn der Wert über 0,70 steigt. Das signalisiert meistens ein Zyklus-Top.
Der aktuelle Stand (Ende 2025): Wir liegen bei 0,43.
Die „Gier-Messung“ (Futures Funding Rates)
Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Hebel im Markt. Wenn zu viele Leute auf Kredit spekulieren, wird es wackelig.
Die Warnstufe: Wenn die Kosten für Futures (Funding Rates) dauerhaft über 10 % liegen, ist das ein Zeichen für übertriebene Gier (Bullishness), was oft einem Crash vorausgeht.
Aktueller Stand: Die Raten liegen bei entspannten ~4,9 %.
Wie viel Bitcoin gehört ins Portfolio?
Was ich besonders spannend finde: VanEck sieht Bitcoin hier nicht als kurzfristigen Zock, sondern als „Hedge mit langer Laufzeit“ gegen Probleme in unserem Geldsystem.
Ihre Analyse zum klassischen 60/40-Portfolio (60 % Aktien, 40 % Anleihen) zeigt ein interessantes Phänomen:
Die Basis-Empfehlung: VanEck rät zu einer strategischen Allokation von 1–3 % in diversifizierten Portfolios.
Selbst diese kleinen Mengen haben historisch gesehen einen überproportional positiven Effekt auf die Effizienz des Portfolios. Warum? Wegen der hohen „Konvexität“ (hohes Gewinnpotenzial) bei gleichzeitig geringer Korrelation zu anderen Assets.
Wer eine höhere Risikotoleranz mitbringt, für den könnten laut der Studie sogar Anteile von bis zu 20 % sinnvoll sein. Historisch gesehen hat dies die sogenannte „Sharpe Ratio“ (also die Rendite im Verhältnis zum Risiko) optimiert.
Ist es zu spät für Bitcoin? Bei 2,9 Millionen $ Ziel wohl kaum!
Wenn du dir die Prognose von VanEck anschaust, wird klar: Wir stehen vielleicht erst ganz am Anfang. Lass dich nicht von kurzfristigen Preisen verunsichern. Der beste Zeitpunkt, um anzufangen, ist immer jetzt.
Mein Tipp: Starte einfach und sicher mit Bitvavo. Dort kannst du dir schon mit kleinen Beträgen deinen ersten Bitcoin-Anteil sichern und ganz entspannt per Sparplan investieren.
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