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Artemis: Coinbase-Wert bis 2031 auf 300 Mrd. USD

CEO Jon Ma prognostiziert für Coinbase eine massive Marktwertsteigerung durch KI-Agenten und Stablecoins.

News
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
Artemis: Coinbase-Wert bis 2031 auf 300 Mrd. USD

Artemis-CEO Jon Ma prognostiziert für Coinbase eine Marktkapitalisierung von 300 Milliarden USD bis 2031. Diese Einschätzung basiert auf einem Open-Source-Finanzmodell, das die Konvergenz von KI-Agenten und Krypto-Infrastruktur nutzt. Aktuell notiert Bitcoin bei 80.124 USD, während Ethereum bei 2.292,69 USD liegt.

Wachstum durch Agentic Commerce und USDC

Das bullische Szenario von Artemis setzt auf die massive Expansion von Stablecoins. Jon Ma geht davon aus, dass das gesamte Stablecoin-Angebot bis 2031 auf 3 Billionen USD ansteigt. Diese Zahl korreliert mit den Prognosen von US-Finanzminister Scott Bessent für das Jahr 2030.

USD Coin (USDC) soll dabei einen Marktanteil von 30 Prozent erreichen. Coinbase distribuiert diesen Token maßgeblich über die strategische Partnerschaft mit Circle. Ein solches Volumen würde die Einnahmen der Börse unabhängig von der Handelsvolatilität stabilisieren und neue Cashflows generieren.

Ein weiterer Treiber ist der sogenannte Agentic Commerce. Artemis schätzt, dass KI-Agenten bis 2031 jährlich 7,5 Billionen USD an Ausgaben steuern. Coinbase plant, einen Basispunkt dieses Volumens zu erfassen. Hierfür nutzt die Börse das x402-Protokoll gemeinsam mit Cloudflare unter der Linux Foundation.

Die Umsatzstruktur soll sich grundlegend verschieben. Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen sollen von aktuell 40 Prozent auf 65 Prozent im Jahr 2031 steigen. Dies reduziert die Abhängigkeit von volatilen Handelsgebühren. Die Daten deuten auf eine Transformation zum Software-as-a-Service-Anbieter hin.

Im Vergleich dazu zeigt der aktuelle Markt eine leichte Korrektur. BTC sank um 1,51 Prozent auf 80.124 USD und ETH verlor 2,34 Prozent auf 2.292,69 USD. Solche kurzfristigen Schwankungen beeinflussen die langfristige These von Artemis über die KI-native Finanzwelt jedoch nicht.

KI-native Restrukturierung unter Brian Armstrong

Coinbase passt seine interne Struktur an die KI-These an. CEO Brian Armstrong reduzierte die Belegschaft kürzlich um etwa 14 Prozent. Dieser Schritt soll das Unternehmen schlanker und schneller machen. Armstrong fokussiert die Organisation nun konsequent auf eine KI-native Ausrichtung der Betriebsprozesse.

Die Börse hat ihre Hierarchie flacher gestaltet und spezielle KI-native Pods implementiert. Diese Teams steuern Gruppen von KI-Agenten. Zudem fordert Armstrong von den Ingenieuren, dass über 50 Prozent des täglichen Codes durch KI generiert werden. Dies beschleunigt die Produktentwicklung massiv.

"In unserem bullischen Szenario erzielt Coinbase im Jahr 2031 etwa 23 Milliarden USD Umsatz mit rund 10 Milliarden USD Nettogewinn", prognostizierte Jon Ma, CEO von Artemis. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 30 ergibt sich daraus der prognostizierte Marktwert von 300 Milliarden USD, was einem 6-fachen Anstieg entspricht.

Zur technischen Umsetzung führte Coinbase Agentic Wallets ein. Diese ermöglichen automatisierte Machine-to-Machine-Zahlungen ohne menschliche Intervention. Damit schafft die Börse die notwendige Infrastruktur für den von Artemis beschriebenen Handel durch KI-Agenten. Die Implementierung erfolgt in Echtzeit auf der Plattform.

Ein gegenteiliges Szenario sieht das Modell von Artemis jedoch vor. Im Bear-Case wird der Unternehmenswert von Coinbase auf etwa 70 Milliarden USD geschätzt. Ob das Bull-Szenario eintritt, hängt von der Stablecoin-Regulierung und der tatsächlichen Adoption von KI-Agenten im Finanzsektor ab.

Fazit: Coinbase als Wetten auf KI-Infrastruktur

Für dich bedeutet das, dass Coinbase sich weg von einer reinen Handelsplattform hin zu einem KI-Finanz-Hub entwickelt. Die Kombination aus USDC-Dominanz und Agentic Wallets könnte die Bewertung massiv steigern. Beobachte dabei besonders die Adaptionsrate von KI-Agenten im Zahlungsverkehr.

Das Risiko bleibt die regulatorische Lage bei Stablecoins. Sollte USDC Marktanteile verlieren, schrumpft das Potenzial der 300-Milliarden-USD-These. Die strategische Neuausrichtung unter Brian Armstrong zeigt jedoch, dass die Börse die KI-Konvergenz als existenziell betrachtet.

Quelle: BeInCrypto DE

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 100.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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