Senator John Kennedy (R-LA) hat am 13. Mai abends als letzter GOP-Holdout sein Yes-Vote für den Clarity Act (H.R. 3633) zugesagt — die Republikaner-Fraktion hat damit alle 13 Stimmen sicher, Committee-Passage heute gilt als gesetzt. Markup heute 10:30 ET im Dirksen 538 über die 309-Seiten-Substitute mit 130+ Amendments (44 von Warren). Ethik-Klausel bleibt im Markup ausgeschlossen — Risiko verschiebt sich auf den Floor-Vote (60 Stimmen). Polymarket-Odds 59–73 %, Bitcoin coilt bei 81.000 USD.
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Kennedy-Scott-Deal (13. Mai abends): Senator Kennedy bekommt eine Fiduciary-Duty-Provision für Krypto-Industry-Worker plus die Verankerung des bipartisanen Warren/Kennedy Build Now Act im Paket — HUD reallokiert 10 % CDBG-Funding zwischen Städten nach Median-Wohnungsbau-Wachstum. Im Gegenzug stützt Kennedy Scotts Position, dass die Ethik-Klausel nicht in die Markup-Jurisdiktion gehört und vor das Ethics Committee gehört. Senatorin Gillibrand (D-NY, Title-I-Co-Author): „This provision will be part of this bill, or it will not go forward. Because we cannot let greed and corruption tear this industry down." Senate Majority Leader Schumer drängte am 12. Mai im Democratic-Caucus auf Fortschritt; Senatorin Warren beziffert die Trump-Family-Krypto-Gains auf rund 1,4 Mrd. USD. Bis 13. Mai sind über 130 Amendments eingereicht — Warren allein 44, Coindesk-Einschätzung: „doubtful future". Das 309-Seiten-Substitute hat neun Titel: Title I Securities-Framework mit „ancillary assets" und Regulation Crypto (50 Mio. USD jährlich), Title III DeFi-Framework, Title IV Tillis-Alsobrooks-Yield-Kompromiss, Title VI NFT-Safe-Harbor plus Keep-Your-Coins-Act, Title VII Post-FTX-Bankruptcy-Schutz, Title IX SEC-CFTC-Advisory + Kennedy-Deal. Banking-Trade-Groups (ABA, BPI, CBA, FSF, ICBA, NBA) lehnen Title IV ab — die ABA hat über 8.000 Briefe an das Banking Committee geschickt. Bitcoin coilt bei 81.000 USD — Trader-Erwartung: bei „clean markup" über 82.800 USD und Richtung 85.000–87.000 USD; bei Block Test 80.000 USD und Bruch der bullishen Struktur unter 79.200 USD. Citi-Base-Case: Bitcoin 143.000 USD bei CLARITY-Passage 2026 plus 15 Mrd. USD zusätzliche Net-ETF-Inflows. SEC und CFTC haben am 17. März 2026 bereits 16 Kryptowährungen (BTC, ETH, XRP, SOL +12) als Digital Commodities klassifiziert. Side-Channel: Charles Schwab launcht parallel am 13. Mai Spot-Crypto-Handel.
- 13.05. (Abend): Senator John Kennedy (R-LA) bestätigt Yes-Vote für den Markup — letzter GOP-Holdout fällt. Republikaner-Fraktion 13 von 24 Sitzen geschlossen, Committee-Passage praktisch gesichert (Coingape, BeInCrypto).
- Kennedy-Scott-Deal: Fiduciary-Duty-Provision für Krypto-Industry-Worker plus Aufnahme des bipartisanen Warren/Kennedy Build Now Act (HUD reallokiert 10 % CDBG-Funding zwischen Städten nach Median-Wohnungsbau-Wachstum).
- Markup: Donnerstag, 14. Mai 2026, 10:30 ET, Dirksen Senate Office Building, Room 538 ( banking.senate.gov). Tagesordnung: 309-Seiten-Substitute + Voting über 130+ Amendments.
- 130+ Amendments eingereicht — Senatorin Warren allein 44. Coindesk-Einschätzung 13.05.: „doubtful future" — die meisten dienen als Verhandlungstaktik für den Senate Floor (Coindesk).
- Ethik-Klausel: Banking-Chair Scott markiert sie als „outside the body's purview for markup" — Kennedy stützt diese Position. Senatorin Gillibrand: „This provision will be part of this bill, or it will not go forward." Senate Majority Leader Schumer drängt im Caucus 12.05. auf Aufnahme.
- Warren-Zahl 1,4 Mrd. USD Trump-Family-Krypto-Gains (Warren-Aussage 12.05.); House-Judiciary-Democrats-Report: 11,6 Mrd. USD Holdings, 800+ Mio. USD H1-2025-Einkommen.
- 16 Kryptos bereits als Digital Commodities klassifiziert (BTC, ETH, XRP, SOL + 12 weitere) durch SEC/CFTC Joint Guidance vom 17. März 2026.
- Markt: Polymarket 59–73 % (Sprung auf 73 % bei Kennedy-Bestätigung 13.05. abends, Korrektur auf rund 59 % vor Markup-Start — Floor-Hürde dominiert). Bitcoin coilt bei 81.000 USD. Citi: 143.000 USD Base-Case bei Passage plus 15 Mrd. USD ETF-Inflows. Side-Channel: Charles Schwab launcht 13.05. Spot-Crypto-Handel.
- White-House-Ziel (Witt, 06.05.): Passage bis 4. Juli 2026 (Banking-Markup Mai, Floor-Vote vier Juni-Wochen, House-Vote vor dem Recess). Gillibrand-Plan-B-Korridor: Floor-Vote bis August-10-Recess möglich. Hart-Cutoff: Memorial Day Recess am 21. Mai.
- Floor-Hürde: Mit der absehbaren Markup-Passage ohne Ethik-Klausel verschiebt sich das Risiko vollständig auf den Senate Floor — 60 Stimmen brauchen mindestens sieben demokratische Cross-Overs.
Verlauf seit Anfang Mai (Yield-Deal · 309-Seiten-Draft · Kennedy-Deal) ▾
- 01.05.: Tillis/Alsobrooks-Section-404-Text final — Coindesk publiziert den Yield-Kompromiss: passives Bank-Yield verboten, „bona fide activities" erlaubt.
- 05.05.: 5 große US-Banking-Trade-Groups (ABA, BPI, CBA, FSF, ICBA) Joint Statement gegen Section 404. ICBA: Deposit-Flight bis 1,3 Bio. USD.
- 08.05.: Markup-Termin-Bestätigung für 14. Mai. Zweiter Joint Trades Letter mit 6 Trade-Groups (zusätzlich NBA).
- 09.05.: ABA rollt 2,5 Mio. USD DC-Ad-Buy aus (3.000+ Mitgliedsbanken), 200 Bank-CEOs Capitol-Hill-Fly-in. WH-Linie verschärft: „won't tolerate a bill that targets him".
- 11.05.: Coindesk unveiled den 309-Seiten-Substitute am Sonntagabend.
- 12.05.: Scott/Lummis/Tillis legen finalen Substitute-Text offiziell vor; Schumer im Democratic-Caucus, Warren-Aussage 1,4 Mrd. USD Trump-Family-Krypto-Gains; ABA-Versand von 8.000+ Briefen ans Banking Committee.
- 13.05. (Tag): Coindesk berichtet von über 130 Amendments (44 von Warren) — Einschätzung „doubtful future".
- 13.05. (Abend): Kennedy-Yes-Vote bestätigt. Kennedy-Scott-Deal: Fiduciary-Duty + Build Now Act. Polymarket springt auf 73 %, korrigiert auf 59 % vor Markup-Start. Schwab launcht parallel Spot-Crypto.
- HarrisX-Survey (08.05., n=2.008): 52 % US-Voter-Support für CLARITY Act (58 % R, 55 % D, 42 % Indep.), 70 % wollen klare Krypto-Gesetze.
- Über 11.000 Banken in den USA wären betroffen. Quelle: congress.gov
Was bedeutet Kennedys Yes-Vote?
GOP hat 13:11-Mehrheit geschlossen. Committee-Passage heute praktisch sicher. Im Gegenzug Kennedy-Scott-Deal: Fiduciary-Duty plus Warren/Kennedy Build Now Act. Ethik-Klausel bleibt draußen.
Was steht im 309-Seiten-Draft?
Neun Titel: Securities-Framework + Regulation Crypto, AML, DeFi-Framework, Tillis-Alsobrooks-Yield, Sandbox, NFT-Safe-Harbor, FTX-Bankruptcy-Schutz, Education, Verwaltung + Kennedy-Deal. Keine Ethik-Klausel.
Welche Coins profitieren?
SEC und CFTC haben am 17. März 2026 16 Coins als Digital Commodities eingestuft — Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana plus 12 weitere. Citi BTC-Base-Case 143.000 USD bei Passage.
Was ist der Clarity Act?
Der Clarity Act (Digital Asset Market Clarity Act of 2025) ist ein US-Gesetzentwurf, der erstmals festlegt, welche Kryptowährungen unter die SEC (Wertpapieraufsicht) und welche unter die CFTC (Rohstoffaufsicht) fallen.
Stell dir vor, zwei Behörden streiten seit Jahren, wer für Krypto zuständig ist. Die SEC sagt: „Das sind Wertpapiere, wir regulieren das.“ Die CFTC sagt: „Nein, das sind Rohstoffe wie Gold, wir sind zuständig.“ Ergebnis: Keine klaren Regeln, Unternehmen werden verklagt statt reguliert. Der Clarity Act beendet diesen Streit mit einem „Spurensystem“: Token starten als Wertpapier und können zum Commodity reifen, wenn das Netzwerk ausreichend dezentralisiert ist.
Der Clarity Act ist der Nachfolger des FIT21-Gesetzes, das 2024 im Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, aber im Senat nie zur Abstimmung kam. Viele Kernelemente wurden übernommen und weiterentwickelt.
Video: Clarity Act erklärt
Keine Lust zu lesen? In diesem Video erkläre ich dir alles Wichtige zum Clarity Act und seinen Auswirkungen auf dein Portfolio.
Timeline: Wo steht der Clarity Act?
Der Weg durch den US-Kongress ist lang. Hier siehst du jeden Meilenstein, was bereits geschafft ist und welche Hürden noch kommen.
H.R. 3633 eingebracht
House Financial Services Committee und Agriculture Committee bringen den Digital Asset Market Clarity Act of 2025 gemeinsam ein.
House verabschiedet mit 294-134 Stimmen
Das Repräsentantenhaus stimmt mit breiter überparteilicher Mehrheit für den Clarity Act. Der Entwurf geht an den Senat.
Senate Banking Committee verschiebt Markup
Über 100 Amendments eingereicht. Die Bankenlobby fordert ein Verbot von Stablecoin-Zinsen. Chairman Tim Scott verschiebt statt eine gescheiterte Abstimmung zu riskieren.
Senate Agriculture Committee stimmt zu
Der Digital Commodity Intermediaries Act wird am 29. Januar aus dem Agriculture Committee verabschiedet.
SEC und CFTC klassifizieren 16 Kryptos als Commodities
Die gemeinsame 68-Seiten-Guidance stuft Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und 12 weitere Token offiziell als Digital Commodities ein.
Stablecoin-Kompromiss erreicht
Senatoren Tillis (R) und Alsobrooks (D) einigen sich: Passives Stablecoin-Yield wird verboten, Activity-Based Rewards bleiben erlaubt.
Recess-Woche: gemischte Signale aus Washington
Während der Easter Recess laufen nur Pro-forma-Sitzungen. Coinbase-Chefjurist Paul Grewal sagt am 1. April auf Fox Business, ein Stablecoin-Yield-Deal sei „very close". Am 2. April erhält Coinbase die konditionale OCC-Genehmigung für eine National Trust Bank. Am 6. April signalisieren Senator Hagerty (R-TN) und Senator Lummis (R-WY) Fortschritt: Markup in der zweiten Aprilhälfte, DeFi-Provisions finalisiert. Am 7. April erneuert Senator Moreno seine Warnung: Ohne Senatsabstimmung bis Mai werde digitale Asset-Gesetzgebung jahrelang blockiert.
Durchbruch: White House, SEC und Coinbase stellen sich hinter den Act
Am 8. April veröffentlicht der White House Council of Economic Advisers einen Report, der das Banken-Argument entkräftet: Ein vollständiges Stablecoin-Yield-Verbot würde Verbraucher rund 800 Mio. USD pro Jahr kosten, während Banken nur 0,02 % mehr Kreditvolumen gewinnen würden. Am 9. April veröffentlicht Treasury Secretary Bessent einen WSJ-Op-Ed ("Digital Asset Rules Need Clarity") und framt den Act erstmals als nationale Sicherheitsfrage. SEC Chair Paul Atkins erklärt: "The SEC and the CFTC are ready to implement the Clarity Act — it's time for Congress to future-proof against rogue regulators." Am 10. April vollzieht Coinbase-CEO Brian Armstrong eine Kehrtwende und antwortet direkt auf Bessent: "It's time to pass the Clarity Act." Coinbase hatte den Entwurf im Januar und März wegen Stablecoin-Yield-Regeln blockiert — damit gibt es erstmals 2026 keinen großen Industry-Gegner mehr. Senatorin Lummis verschärft ihre Warnung: "This is our last chance to pass the Clarity Act until at least 2030." Am 11. April schätzt Ron Hammond (Wintermute) die Chancen auf nur 30 %.
Senat zurück — Scott dämpft Markup-Erwartung
Der Senat kehrt am 13. April aus der Easter Recess zurück. Auf dem Semafor World Economy Summit in Washington signalisieren White-House-Krypto-Berater Patrick Witt und Ripple-CEO Brad Garlinghouse Fortschritt: Witt sagt, neben dem Stablecoin-Yield-Streit seien auch DeFi-Illicit-Finance und die demokratische Ethik-Klausel „very close to closing them out"; Garlinghouse verschiebt seinen Forecast erneut, jetzt auf den 31. Mai 2026. Zeitgleich kontert die American Bankers Association öffentlich den White House CEA Report vom 8. April — das CEA habe den falschen Fall modelliert (300 Mrd. USD Status quo statt Expansion Richtung 1 Bio. USD). Am 14. April revidiert Banking-Chair Senator Tim Scott den Hagerty-Forecast für ein Ende-April-Markup: Es brauche „another couple of weeks", um die Republikaner auf eine Linie zu bringen — Ziel sei jetzt der Sommer 2026. Am 15. April bekräftigt Witt auf Nachfrage, der Yield-Kompromiss werde „durable and will hold".
SEC-Roundtable + Coinbase-Timeline, aber Scott schweigt weiter
Am 16. April hält die SEC in Washington ihren CLARITY Act Roundtable ab – operative Umsetzung der Atkins-Zusage vom 10. April. SEC Chair Paul Atkins tritt gemeinsam mit Patrick Witt auf; Witt bestätigt live, der Stablecoin-Yield-Kompromiss „appears to be holding firm". Parallel positioniert sich Coinbase Chief Policy Officer Faryar Shirzad auf Fox Business konkret: Markup „as early as this month", Floor Vote im Mai – erste klare Coinbase-Timeline nach der Armstrong-Kehrtwende vom 10. April. Am 17. April sagt Tillis Politico jedoch, er werde den finalen Stablecoin-Yield-Text diese Woche wohl nicht mehr veröffentlichen – Begründung: Unklarheit über das Markup-Timing. Bis 18. April hat Tim Scott kein Markup-Datum genannt. Polymarket rutscht von 58 % (15.04.) auf rund 50 %, Kalshi 52–69 %, Wintermute (Hammond) bleibt bei 30 %.
Scott-Wochenkalender ohne Clarity Act — Digital Chamber fordert Markup
Am 20. April veröffentlicht Banking-Chair Tim Scott den Sitzungsplan für die Woche vom 20. April: einziger Tagesordnungspunkt ist ein Nomination Hearing für Fed-Chair-Kandidat Kevin Warsh — der CLARITY Act fehlt. Am selben Tag schickt die Chamber of Digital Commerce einen öffentlichen Brief an Scott, Ranking Member Warren, Digital-Assets-Subcommittee-Chair Lummis und Ranking Member Gallego: 270 Tage nach der House-Verabschiedung sei ein Markup überfällig. Stablecoin-Yield-Text von Tillis bleibt bis 21. April öffentlich nicht publiziert. Damit bleibt Moreno-Deadline „Floor Vote bis Mai" realistisch nur noch bei Markup in der Woche vom 27. April. Polymarket bewegt sich in einer Range von 51–58 %, Kalshi bei rund 52–69 %.
Lummis-25.04.-Deadline verstrichen — 120 Firmen, Moreno-Ultimatum, Tillis fordert Mai-Verschiebung
Am 22. April bekräftigt Senator Bernie Moreno auf einem Washington-Event sein Ultimatum: Schafft die CLARITY Act den Floor Vote nicht bis Ende Mai, sei das Gesetz bis 2030 erledigt. Am 23. April schicken über 120 Krypto-Organisationen — angeführt vom Crypto Council for Innovation und der Blockchain Association mit Coinbase, Ripple, Kraken, Circle und Andreessen Horowitz — einen Joint Letter an das Senate Banking Committee mit der Forderung, das Markup sofort anzusetzen. Senator Thom Tillis bestätigt am 23. April öffentlich (Politico), das Markup solle in den Mai verschoben werden — Begründung: Der Stablecoin-Yield-Text sei nicht abstimmungsreif und die Banking-Committee-Zeit werde durch das Warsh-Confirmation-Hearing absorbiert. Am 24. April titelt das Crypto Valley Journal „US Senate removes CLARITY Act from calendar". Am 25. April läuft die von Senatorin Lummis öffentlich gesetzte Markup-Hard-Deadline ohne Scott-Ankündigung ab. Polymarket rutscht laut Marktreports auf rund 38–48 %, Galaxy Digital schätzt bestenfalls 50/50.
April-Markup verfehlt — Trump-Mar-a-Lago, Lummis verspricht Mai-Markup auf Bitcoin 2026
Am 26. April verteidigt Präsident Trump auf einer Mar-a-Lago-Gala vor den Top-297-$TRUMP-Memecoin-Holdern öffentlich den CLARITY Act und droht Banken, deren Lobbying gegen das Gesetz nicht zu dulden — Anwesende u. a. Tether-CEO Paolo Ardoino, Cathie Wood (Ark Invest), Nathan McCauley (Anchorage Digital). Sein $TRUMP-Token crasht parallel rund 14 % auf 2,56 USD. Am 27. April erklärt Senatorin Lummis (Banking-Subcommittee-Chair Digital Assets) auf der Bitcoin Conference 2026 in Las Vegas: „We are going to markup the Clarity Act in May. We are going to get it to the Finish Line." Stablecoin-Sprache und Market-Structure-Provisions seien zu „99 % sorted out". Coinbase-CLO Paul Grewal kontert öffentlich: „You can't be for CLARITY and against rewards." Patrick Witt nennt weiteres Banken-Lobbying „motivated by nothing but greed". Am 28. April bestätigt Eleanor Terrett (Fox Business): keine Markup-Ankündigung von Scott oder den Banking-Republikanern vor dem informellen Friday-Cutoff — das April-Window ist offiziell geschlossen.
Tillis/Alsobrooks-Yield-Kompromiss FINAL — Polymarket-Surge
Am 1. Mai veröffentlicht Coindesk den finalisierten Section-404-Text der Senatoren Tillis (R-NC) und Alsobrooks (D-MD): Stablecoin-Rewards, die wie Bankzinsen funktionieren, sind verboten — „bona fide activities" (zahlungs- und plattformbezogene Belohnungen) bleiben erlaubt. Der Kompromiss schützt sowohl Krypto-Ökonomie als auch Bankeneinlagen. Polymarket reagiert sofort: vom 3-Monats-Tief von rund 46 % am 1. Mai surget die Wahrscheinlichkeit am 2. Mai auf 61 % — CryptoTimes titelt: „Deal Breaks Deadlock". In den Folgetagen weiter auf bis zu 67 %. Am 2. Mai stellen sich Coinbase, Ripple, Kraken, Circle und Andreessen Horowitz öffentlich hinter den Kompromiss und verlangen vom Senate Banking Committee, sofort den Markup anzusetzen.
Tim Scott bestätigt Mai-Markup — Banking-Lobby formiert Pushback
Am 4. Mai bestätigt Banking-Chair Senator Tim Scott erstmals offiziell ein Mai-Markup-Target: „We are making real progress on digital asset market legislation." Final Passage des CLARITY Act peilt Scott für den Sommer 2026 an. Am 5. Mai verteidigen Lummis und Tillis den Yield-Kompromiss gegen die Banking-Lobby; Lummis postet: „This finalized, bipartisan text is the culmination of months of hard work to deliver a compromise on yield we can all live with. We are closer than ever to getting the Clarity Act across the finish line." Parallel veröffentlichen fünf große US-Banking-Trade-Groups (American Bankers Association, Bank Policy Institute, Consumer Bankers Association, Financial Services Forum, Independent Community Bankers of America) ein gemeinsames Statement gegen Section 404 — der erste organisierte Pushback nach der Yield-Einigung. Argument: Yield-tragende Stablecoins könnten Verbraucher-, Kleinunternehmens- und Farm-Kredite um „ein Fünftel oder mehr" reduzieren.
White House July-4-Ziel + Gillibrand-Ethik-Hardline + Draft-Circulation
Am 6. Mai nennt White-House-Krypto-Berater Patrick Witt erstmals einen konkreten Endpunkt: Kongress-Passage bis zum Independence Day, 4. Juli 2026 — Banking-Markup im Mai, Floor-Vote in den vier Juni-Senatswochen, House-Vote vor dem Recess. Senatorin Kirsten Gillibrand (D-NY) zieht parallel die rote Linie: „There will be no one voting for this bill if we don't have an ethics provision" — keine Demokraten-Stimmen ohne Verbot von Krypto-Geschäften für hohe Regierungsbeamte. Am 7. Mai bestätigt Eleanor Terrett (Fox Business): Senate Banking Committee zirkuliert den Draft-Text bei ausgewählten Industry-Mitgliedern. Mehrere Provisions bleiben als „bracketed text" offen — neben Stablecoin-Rewards-Details vor allem die Ethik-Klausel und „Section 1960" (Illicit-Finance-Definition für DeFi-Software). Witt sagt zur Section-1960-Frage: „very close" zur Auflösung. Polymarket steigt auf rund 68 %, Bitcoin durchbricht zum ersten Mal seit dem Yield-Deal die 80.000 USD.
Markup-Termin fix: Donnerstag 14. Mai, 10:30 ET, Dirksen 538
Senate Banking, Housing, and Urban Affairs Committee gibt offiziell die Executive Session zur Beratung von H.R.3633 (Digital Asset Market Clarity Act of 2025) bekannt: Donnerstag, 14. Mai 2026, 10:30 Uhr Eastern Time, Dirksen Senate Office Building Room 538. Damit endet die viereinhalbmonatige Markup-Hängepartie seit Januar. Politico und Coindesk bestätigen parallel die zentrale offene Streitlinie: Senator Thom Tillis (R-NC) konditioniert seine eigene Yes-Stimme an die Aufnahme einer Ethik-Klausel, die White-House-Beamten und Familienmitgliedern das aktive Promoten oder Issuen digitaler Assets untersagt — adressiert offen die Krypto-Beteiligungen der Trump-Familie (World Liberty Financial, USD1, $TRUMP-Memecoin). Ein Report der House Judiciary Democrats vom Mai 2026 beziffert die Trump-Family-Krypto-Holdings auf rund 11,6 Mrd. USD und das Verkaufseinkommen im ersten Halbjahr 2025 auf über 800 Mio. USD. Senator Ruben Gallego (D-AZ): „No final movement, unless there is a bipartisan agreement when it comes to the ethics provision." Senator Adam Schiff (D-CA): „We're narrowing our differences." Senator John Kennedy (R-LA) gilt laut Coindesk als zusätzliche republikanische Holdout-Stimme bei den Yield-Details. White House (Witt): Ethik-Klausel ja, aber „across the board" — keine personalisierte Sprache. HarrisX-Umfrage (2.008 Wähler): 52 % Support für CLARITY Act (58 % R, 55 % D, 42 % Independent), 70 % wollen klare Krypto-Gesetze. Polymarket-Odds drehen weiter auf 68–75 %.
Banking-Lobby formiert Vollangriff — 2,5 Mio. USD DC-Ad-Buy + 200 CEOs auf Capitol Hill
Drei Tage vor dem Banking-Markup eskaliert der Pushback gegen den Section-404-Yield-Kompromiss. Am 8. Mai folgt ein zweiter Joint Trades Letter an Banking-Chair Tim Scott und Ranking Member Elizabeth Warren — diesmal mit sechs Trade-Groups (American Bankers Association, Bank Policy Institute, Consumer Bankers Association, Financial Services Forum, Independent Community Bankers of America und neu hinzugekommen die National Bankers Association). Forderung: Section 404 „technisch verschärfen", Mitgliedschaftsprogramme und Lock-up-Anreize sollen ebenfalls verboten werden, da sie Yield über alternative Mechanismen ausschütten könnten. Parallel rollt die ABA ein Ad-Paket im Wert von rund 2,5 Mio. USD in der DC-Medienlandschaft aus, finanziert von über 3.000 Mitgliedsbanken. Am 9. Mai versammelt sie 200 Bank-CEOs zu einem Capitol-Hill-Fly-in — letzte direkte Druckkampagne vor dem informellen Amendments-Cut-off am 10. Mai. Das Weiße Haus schärft seine Position zur Ethik-Klausel öffentlich: Beamte „won't tolerate a bill that targets him" (Trump). Senatorin Gillibrand bekräftigt parallel auf der Consensus Miami am 6. Mai einen Plan-B-Korridor: falls der White-House-July-4-Plan nicht hält, sei eine Floor-Abstimmung bis zur August-10-Recess unter drei Bedingungen möglich — Consumer-Protection, schärfere Anti-Illicit-Finance-Regeln, Ethik-Klausel. Polymarket steigt im selben Zeitraum vom 68–75-%-Korridor auf 73–76 % (Volumen 651.800 USD).
309-Seiten-Substitute publiziert — neun Titel, KEINE Ethik-Klausel
Am Sonntagabend 11. Mai veröffentlicht Coindesk den Substitute-Text; am 12. Mai legen Banking-Chair Tim Scott, Senatorin Cynthia Lummis und Senator Thom Tillis die finale 309-Seiten-Version des CLARITY Act offiziell vor. Neun Titel: Title I Securities-Framework mit „ancillary assets" und neuer Regulation Crypto (bis 50 Mio. USD jährlich, vier Jahre Laufzeit); Title II AML für Krypto-Broker und Krypto-ATMs; Title III DeFi-Framework, Node-Operators und Validators ausgenommen; Title IV Stablecoin-Yield-Kompromiss Tillis-Alsobrooks (Section 404); Title V CFTC-SEC-Sandbox (zwei Jahre); Title VI Developer-Schutz, NFT-Safe-Harbor, Blockchain Regulatory Certainty Act, Keep Your Coins Act; Title VII Post-FTX-Bankruptcy-Schutz; Title VIII Investor Education plus 270-Tage-SEC-Deadline; Title IX SEC-CFTC-Advisory-Committee, 30-Mio.-USD-FinCEN-Aufstockung und überraschend integriert der Build Now Act (Housing-Pilot in CDBG-Jurisdiktionen, Kennedy R-LA + Warren D-MA). Kritisch: Der Text enthält null Ethik-Klauseln zu Krypto-Geschäften für Regierungsbeamte — der Republikaner-Block schiebt diese Frage explizit an das Ethics-Committee. Amendments-Filing-Deadline End of Business 12. Mai.
Schumer-Caucus + Warren-Zahl: 1,4 Mrd. USD Trump-Family-Crypto-Gains
Senate Majority Leader Chuck Schumer nimmt am Dienstagmorgen, 12. Mai, an einem Democratic-Caucus-Meeting teil und stellt klar: Ohne deutlich weiter fortgeschrittene Ethik-Verhandlungen vor dem Donnerstags-Markup ist die demokratische Floor-Unterstützung gefährdet. Senatorin Elizabeth Warren beziffert die geschätzten Trump-Family-Krypto-Gains auf rund 1,4 Mrd. USD und nennt den Bill ein Risiko für „investors, our national security and our entire financial system". Banking-Chair Scott markiert die Ethik-Frage als „outside the body's purview for markup". Bis 13. Mai sind über 130 Amendments im Committee eingereicht — Senatorin Warren allein hat 44 Amendments hinterlegt, die meisten als Verhandlungstaktik (Coindesk-Einschätzung). Bitcoin pendelt zwischen 80.000 und 82.000 USD, Citi Research nennt 143.000 USD als Base-Case bei CLARITY-Passage. American Bankers Association hat über 8.000 Briefe an das Banking Committee geschickt. Stand With Crypto (2,9 Mio. Supporter) kündigt an, jeden Senator-Vote öffentlich zu scoren.
Kennedy-Yes-Vote sichert GOP-13:0 — Scott-Deal mit Fiduciary-Duty + Build Now Act
Senator John Kennedy (R-LA), der letzte verbliebene GOP-Holdout im Banking Committee, bestätigt am Mittwochabend seinen Yes-Vote für den Markup. Damit hat die Republikaner-Fraktion alle 13 Stimmen sicher — Committee-Passage am Donnerstag garantiert, unabhängig von der demokratischen Position. Kennedy hat im Gegenzug mit Banking-Chair Tim Scott einen Deal ausgehandelt: (1) Aufnahme einer Fiduciary-Duty-Provision für Krypto-Industry-Worker (Pflichten für Krypto-Plattform-Mitarbeiter gegenüber Kunden); (2) explizite Verankerung des bipartisanen Build Now Act (Warren/Kennedy) im Paket — HUD entzieht 10 % CDBG-Funding von Städten unterhalb des nationalen Median-Wohnungsbau-Wachstums und reallokiert es an Städte oberhalb. Kennedy signalisiert, demokratische Amendments „anzuhören", lehnt aber eine Ethik-Klausel ab — Begründung Scott: nicht in der Markup-Jurisdiktion, müsse das Ethics Committee klären. Polymarket springt auf 73 % bei der Kennedy-Bestätigung, korrigiert sich anschließend wieder auf rund 59 % (Volumen seit Marktstart 741.600 USD) — der Markt preist Committee-Passage ein, aber bezweifelt die 60-Stimmen-Floor-Hürde. Parallel startet Charles Schwab am 13. Mai eigenen Spot-Crypto-Handel — institutioneller Side-Channel-Bestätigungseffekt.
Markup-Hearing läuft — Committee-Passage praktisch sicher, Floor-Hürde bleibt
Executive Session des Senate Banking, Housing, and Urban Affairs Committee, 10:30 ET, Dirksen 538. Tagesordnung: 309-Seiten-Substitute plus über 130 eingereichte Amendments. Erwarteter Ablauf: Banking-Chair Scott eröffnet, dann Amendment-Voting (Warren-44, weitere Demokraten primär Ethik-Klausel; Banking-Trade-Groups via Republikaner: Title-IV-Verschärfung), schließlich Final-Vote über die geänderte Substitute-Version. Mit dem Kennedy-Yes (13.05. Abend) ist die einfache Mehrheit (13:11) auf Party-Line gesichert — Coindesk hält die meisten Amendments inhaltlich für aussichtslos, sie dienen als Verhandlungstaktik für den Senate Floor. Hauptrisiko liegt jetzt im Floor-Vote: 60 Stimmen heißt mindestens sieben demokratische Cross-Overs ohne Ethik-Klausel. Bitcoin coilt bei rund 81.000 USD — Trader-Erwartung: bei „clean markup" → Sprung über 82.800 USD, Ziel 85.000–87.000 USD innerhalb von Tagen; bei Amendment-Krieg → Range 79.500–82.800 USD; bei Block → Test 80.000 USD und Bruch der bullishen Struktur unter 79.200 USD.
Reconciliation-Window + Memorial-Day-Cutoff
Nach erfolgreichem Banking-Markup folgt die Reconciliation mit der Senate-Agriculture-Committee-Version (29. Januar 2026 verabschiedet) und der House-Version (17. Juli 2025). Floor-Vote braucht 60 Stimmen. Hart-Cutoff: Memorial Day Recess am 21. Mai — alles, was bis dahin nicht passiert ist, verschiebt sich auf das vierwöchige Senats-Juni-Window. White House (Patrick Witt): Ziel ist Kongress-Passage bis zum Independence Day, 4. Juli 2026.
Senate Floor Vote + Reconciliation
Braucht 60 Stimmen im Senat. Danach Abgleich mit der Agriculture-Committee-Version und der House-Version vom Juli 2025.
Präsidentenunterschrift
Nach erfolgreicher Reconciliation unterzeichnet der Präsident das Gesetz. Treasury Secretary Bessent nennt Frühling 2026 als Ziel.
Vier zentrale Streitpunkte werden im Markup ausgehandelt. Stand-Ampel zum :
Committee-Passage — GOP 13:0 gesichert
Senator John Kennedy (R-LA), der letzte verbliebene GOP-Holdout, bestätigt am 13. Mai abends seinen Yes-Vote. Damit hat die Republikaner-Fraktion alle 13 Stimmen im Committee sicher — Markup-Passage unabhängig von der demokratischen Seite gesichert. Im Gegenzug Kennedy-Scott-Deal: Aufnahme einer Fiduciary-Duty-Provision für Krypto-Industry-Worker plus explizite Verankerung des Warren/Kennedy Build Now Act im Paket (HUD reallokiert 10 % CDBG-Funding zwischen Städten nach Median-Wohnungsbau-Wachstum).
Stablecoin-Yield (Title IV / Tillis-Alsobrooks)
Tillis-Alsobrooks-Kompromiss als Title IV in den 309-Seiten-Substitute übernommen: passives Bank-Yield auf Payment-Stablecoins verboten, transaktions- und plattformbasierte Rewards bleiben erlaubt. Coinbase, Ripple, Kraken, Circle und 100+ Industry-Firmen unterstützen den Text öffentlich. Verschärfungs-Amendments der Banking-Trade-Groups (ABA-Versand von 8.000+ Briefen) werden im Markup voraussichtlich nicht durchkommen.
130+ Amendments im Markup
Bis 13. Mai sind über 130 Amendments hinterlegt — Senatorin Warren allein 44 Amendments. Schwerpunkte: Ethik-Klausel (Demokraten), Title-IV-Verschärfung (Banking-Lobby via Republikaner). Coindesk-Einschätzung 13.05.: Die meisten sind „doubtful future" — Verhandlungstaktik für den Senate Floor, nicht für die Committee-Realität. Aussichtsreich sind technische Klarstellungen und vermutlich die Kennedy-Deal-Pakete (Fiduciary-Duty, Build Now Act).
Ethik-Klausel — Scott blockt im Markup
Banking-Chair Scott: Ethik liege „outside the body's purview for markup" — Frage gehöre vors Ethics Committee. Kennedy stützt diese Position: er wolle Demokraten-Amendments „anhören", lehne aber eine Ethik-Klausel im Committee ab. Senatorin Gillibrand (D-NY, Title-I-Co-Author): „This provision will be part of this bill, or it will not go forward." Warren-Schätzung Trump-Family-Krypto-Gains: rund 1,4 Mrd. USD. Schumer-Caucus 12.05. drängt auf Aufnahme. Witt-WH-Position: nur Sprache „from the president all the way down to the brand new intern", keine personalisierten Klauseln. Da im Markup absehbar ohne Ethik-Klausel verabschiedet wird, verschiebt sich das Risiko vollständig auf den Senate Floor — 60 Stimmen brauchen mindestens sieben demokratische Cross-Overs ohne diese Klausel.
Wann wird der Clarity Act 2026 verabschiedet?
Stand 14. Mai 2026 (heute): Senate Banking Committee tagt um 10:30 ET im Dirksen Senate Office Building, Room 538 als Executive Session — Markup über die 309-Seiten-Substitute-Version. Senator John Kennedy (R-LA), der letzte GOP-Holdout, hat am 13. Mai abends seinen Yes-Vote zugesagt — die Republikaner-Fraktion hat damit alle 13 Stimmen sicher, Committee-Passage gilt als gesetzt. Im Gegenzug Kennedy-Scott-Deal: Aufnahme einer Fiduciary-Duty-Provision für Krypto-Industry-Worker plus explizite Verankerung des bipartisanen Warren/Kennedy Build Now Act (HUD reallokiert 10 % CDBG-Funding zwischen Städten nach Median-Wohnungsbau-Wachstum). Über 130 Amendments wurden eingereicht, davon 44 alleine von Senatorin Warren — Coindesk hält die meisten für „doubtful future". Banking-Chair Scott markiert die Ethik-Klausel als „outside the body's purview for markup" und verweist auf das Ethics Committee — Kennedy stützt diese Position. Senatorin Gillibrand (D-NY, Title-I-Co-Author): „This provision will be part of this bill, or it will not go forward." Senatorin Warren beziffert Trump-Family-Krypto-Gains auf rund 1,4 Mrd. USD. White-House-Krypto-Berater Patrick Witt hält an Independence Day, 4. Juli 2026 als Passage-Ziel fest; Gillibrand-Plan-B-Korridor bis zur August-10-Recess. Mit absehbarer Markup-Passage ohne Ethik-Klausel verschiebt sich das Risiko vollständig auf den Senate Floor: 60 Stimmen brauchen mindestens sieben demokratische Cross-Overs. Polymarket volatil 59–73 % (Sprung auf 73 % bei Kennedy-Bestätigung, Korrektur auf rund 59 % vor Markup-Start, Volumen 741.600 USD). Bitcoin coilt bei 81.000 USD — Citi-Base-Case: 143.000 USD bei Passage 2026 plus 15 Mrd. USD zusätzliche Net-ETF-Inflows.
Was steht im Clarity Act?
Am 17. März 2026 haben SEC und CFTC eine gemeinsame 68-Seiten-Guidance veröffentlicht, die erstmals fünf Kategorien für digitale Assets definiert. Dieses Klassifizierungssystem bildet das Herzstück des Clarity Act.
| Kategorie | Aufsicht | Beispiele |
|---|---|---|
| Digital Commodities | CFTC | Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana |
| Digital Securities | SEC | Unregistrierte Token Sales |
| Stablecoins | Eigenes Framework | USDC, USDT, RLUSD |
| Digital Collectibles | Keine Wertpapiere | NFTs, Gaming-Token |
| Digital Tools | Keine Wertpapiere | Utility Tokens |
Die neun Titel des 309-Seiten-Substitute (12. Mai 2026)
Am Sonntagabend 11. Mai unveiled Coindesk den Text; am Montag, 12. Mai, legen Banking-Chair Tim Scott, Senatorin Cynthia Lummis und Senator Thom Tillis die finale Substitute-Version offiziell vor (Coindesk, CryptoTimes, banking.senate.gov). Amendments-Filing-Deadline EOB 12.05. Die 9 Titel im Überblick:
Verlauf der Verhandlungen März – Anfang Mai 2026 (Stablecoin-Streit · Coinbase-Kehrtwende · Banking-Lobby-Pushback) ▾
Der Stablecoin-Streit (März 2026)
Der größte Konflikt: Dürfen Krypto-Plattformen Zinsen auf Stablecoin-Guthaben zahlen? Die Bankenlobby sagt Nein, weil Kapital von Bankeinlagen zu Stablecoins abfließen würde — Standard Chartered hat geschätzt, dass offenes Stablecoin-Yield bis zu 500 Milliarden US-Dollar an Bankeinlagen umleiten könnte (crypto.news).
Der Kompromiss vom 20. März 2026 (Tillis/Alsobrooks): Passives Yield wird verboten. Activity-Based Rewards bleiben erlaubt. SEC, CFTC und Treasury bekommen nach Inkrafttreten 12 Monate, um die Rewards-Definition zu schärfen (defirate). Coinbase und Stripe weisen den bankfreundlichen Entwurfstext vom 23. März privat zurück.
Update 8.–10. April: White House entkräftet Banken-Argument, Coinbase dreht um
Am 8. April 2026 veröffentlichte der White House Council of Economic Advisers (CEA) einen Report, der das Banken-Argument direkt entkräftet: Ein vollständiges Verbot von Stablecoin-Yield würde Verbraucher rund 800 Millionen US-Dollar pro Jahr an entgangenen Renditen kosten. Dem gegenüber stünde ein Anstieg des Kreditvolumens um lediglich 2,1 Milliarden US-Dollar — das sind 0,02 % der ausstehenden Gesamtkredite. Der CEA-Report validierte damit den Tillis-Alsobrooks-Kompromiss und entzog der Bankenlobby ihr stärkstes Argument.
Am 10. April folgte der Durchbruch: Coinbase-CEO Brian Armstrong antwortete direkt auf Treasury Secretary Bessent: „It’s time to pass the Clarity Act.“ Coinbase hatte den Entwurf im Januar und März blockiert, weil die Yield-Regeln zu restriktiv für das eigene Geschäftsmodell waren — 2025 erzielte Coinbase 1,35 Mrd. USD (19,6 % des Nettoumsatzes) mit Stablecoin-Rewards. Mit der Armstrong-Kehrtwende gibt es erstmals 2026 keinen großen Industry-Gegner mehr.
Update 13.–15. April: Witt meldet Fortschritt, Scott dämpft die Timeline
Der Senat kehrt am 13. April aus der Easter Recess zurück. Auf dem Semafor World Economy Summit in Washington meldet Patrick Witt — der als aktiver Nachfolger von David Sacks die Verhandlungen aus dem Weißen Haus führt — dass neben dem Stablecoin-Yield-Streit auch die beiden anderen offenen Punkte im Hintergrund weit vorangetrieben wurden: DeFi-Illicit-Finance-Schutz und die demokratische Ethik-Klausel gegen persönliches Profitieren hochrangiger Regierungsbeamter. Witt wörtlich: „We’re very close to closing them out." Auf demselben Panel setzt Ripple-CEO Brad Garlinghouse einen neuen Forecast: Verabschiedung bis zum 31. Mai 2026 — seine dritte Timeline-Verschiebung in diesem Jahr.
Noch am selben 13. April kontert die American Bankers Association den White House CEA Report öffentlich: Das CEA habe die falsche Frage modelliert. Gerechnet worden sei der Effekt eines Yield-Verbots auf den heutigen ~300-Mrd.-USD-Stablecoin-Markt — nicht das Szenario einer Expansion Richtung 1 Billion US-Dollar, bei dem der Deposit-Flight-Effekt laut ABA materiell anders aussähe. Der Yield-Streit ist damit nicht beigelegt, nur verlagert.
Am 14. April revidiert Banking-Chair Senator Tim Scott den Hagerty-Forecast für ein Ende-April-Markup deutlich nach hinten: Es brauche „another couple of weeks", um die Republikaner auf eine Linie zu bringen — er hoffe, „by the time summer comes, we’ll be done with the Clarity Act." Scott benennt erstmals öffentlich drei offene Hürden: (1) den finalen Gesetzestext zum Stablecoin-Yield, (2) die DeFi-Provisionen und (3) die GOP-interne Uneinigkeit. Polymarket reagiert sofort und rutscht von 63 % (11.04.) auf ~58 % (Stand 15.04.). Der Worst-Case gilt ab jetzt konkret: Kommt bis zum 20.–25. April kein Markup-Datum, gerät das Gesetz in den Midterm-Freeze und wird erst jenseits der November-Wahlen wieder verhandelbar.
Update 16.–18. April: SEC-Roundtable, Coinbase-Timeline – und Schweigen aus Scotts Büro
Am 16. April hält die SEC in Washington ihren CLARITY Act Roundtable ab. SEC Chair Paul Atkins tritt gemeinsam mit Witt auf – der Roundtable ist die operative Umsetzung der Atkins-Zusage vom 10. April, beide Bundesbehörden seien implementierungsbereit. Kein Markup, kein Vote, sondern ein regulatorisches Positionierungs-Signal vor der Senatsabstimmung. Witt bekräftigt dort live, der Stablecoin-Yield-Kompromiss„appears to be holding firm“ – die härteste öffentliche Bestätigung seit dem 8. April.
Parallel positioniert sich Coinbase erstmals mit einer konkreten Timeline. Chief Policy Officer Faryar Shirzad erklärt auf Fox Business: „We are hopeful that Chairman Scott is able to schedule a markup as early as this month. Then we’ll be able to get to the floor in May." Das ist die erste offizielle Coinbase-Zeitlinie nach der Armstrong-Kehrtwende vom 10. April – und sie deckt sich mit dem Garlinghouse-Forecast (31. Mai) und der Lummis-Mai-Deadline. Die gesamte Industry spricht jetzt von Markup-April / Floor-Vote-Mai.
Was bis Redaktionsschluss 18. Aprilfehlt, ist die einzige Stimme, die das ganze Szenario auslösen kann: Banking-Chair Tim Scott hat seit seiner „couple of weeks"-Aussage vom 14. April kein Markup-Datum genannt. Der Markt zieht daraus seine Schlüsse: Polymarket ist weiter von ~58 % (15.04.) auf rund 50 % gerutscht – ein kumulierter Rückgang um etwa 13 Prozentpunkte seit dem 11. April. Kalshi streut je nach Fragestellung zwischen 52 und 69 %. Die harten Signale (Roundtable, Coinbase-Timeline, Witt-Bestätigung) können das Sentiment bisher nicht drehen – entscheidend ist jetzt Scotts Kalender, nicht mehr der Gesetzestext.
Update 20.–21. April: Scott publiziert Wochenkalender — ohne Clarity Act
Am 17. April verschiebt Senator Thom Tillis die Veröffentlichung des finalen Stablecoin-Yield-Textes: Solange Scott keinen Markup-Termin bestätigt, mache eine Textpublikation keinen Sinn. Damit entfällt der letzte erwartete Meilenstein für die Woche vom 13.–19. April.
Am 20. April folgt das härteste Signal seit Scotts „couple of weeks"-Aussage: Banking-Chair Tim Scott veröffentlicht den offiziellen Sitzungsplan für die Woche vom 20. April – einziger Tagesordnungspunkt ist ein Nomination Hearing für Fed-Chair-Kandidat Kevin Warsh. Der CLARITY Act steht nicht auf der Liste. Die von Coinbase und Industry erhoffte April-Markup-Zeitlinie ist damit faktisch vom Tisch – ein realistisches Markup-Fenster bleibt nur noch die Woche vom 27. April.
Am selben Tag reagiert die Chamber of Digital Commerce mit einem öffentlichen Brief an Scott, Ranking Member Elizabeth Warren, Digital-Assets-Subcommittee-Chair Cynthia Lummis und Ranking Member Ruben Gallego. Tenor: 270 Tage nach der House-Verabschiedung sei ein Markup überfällig, stellvertretend für „die mehr als 70 Millionen Amerikaner, die digitale Assets nutzen". Die Digital Chamber fordert explizit ein öffentliches, transparentes Markup – nicht weitere Hinterzimmerverhandlungen.
Stand 21. April: Scott hat weiterhin kein Markup-Datum genannt, Tillis hat den Yield-Text nicht publiziert, und der Senat widmet die aktuelle Woche Personalfragen statt Krypto-Regulierung. Die Moreno-Deadline „Floor Vote bis Mai" ist mathematisch noch möglich, aber nur wenn Scott in der Woche vom 27. April einen überraschenden Markup ansetzt. Polymarket pendelt in einer Range von 51–58 %, Kalshi bei 52–69 % je nach Frageformat. Bei jedem weiteren Tag ohne Markup-Datum rutscht das implizite Sentiment Richtung Wintermute-Szenario (30 %).
Update 26.–28. April: Mar-a-Lago, Bitcoin Conference 2026, April-Window verfehlt
Am 26. April hält Präsident Trump auf einer Mar-a-Lago-Gala für die Top-297-$TRUMP-Memecoin-Holder eine 45-minütige Rede, in der er den CLARITY Act öffentlich verteidigt und Banken vor weiterem Lobbying gegen das Gesetz warnt. Anwesend sind unter anderem Paolo Ardoino (Tether-CEO), Cathie Wood (Ark Invest), Nathan McCauley (Anchorage Digital) und Boxer Mike Tyson; Justin Sun (Top-1-Holder) bleibt der Gala fern und reicht zeitgleich Klage gegen World Liberty Financial ein. Trumps eigenes $TRUMP-Token crasht parallel rund 14 % auf 2,56 USD — ein Politik-Reichweiten-Erfolg ohne Token-Wirkung (Coindesk, Disruption Banking).
Am 27. April liefert Senatorin Cynthia Lummis auf der Bitcoin Conference 2026 in Las Vegas die bisher klarste Senats-Zusage des Jahres: „We are going to markup the Clarity Act in May. We are going to get it to the Finish Line." Stablecoin-Sprache und Market-Structure-Provisions seien zu „99 % sorted out", der Clarity Act sei „the best thing that could happen to the DeFi community". Coinbase-CLO Paul Grewal kontert öffentlich auf X: „You can't be for CLARITY and against rewards. It's one or the other." White-House-Krypto-Berater Patrick Witt nennt weiteres Banken-Lobbying „motivated by nothing but greed". Galaxy-CEO Mike Novogratz hält Mai-Markup mit Floor-Vote im Juni für realistisch.
Am 28. April bestätigt Eleanor Terrett (Fox Business) offiziell: „No notice came from Chairman Tim Scott or Banking Committee Republicans before Friday's informal cutoff." Das April-Markup-Window ist damit geschlossen. Frühestmöglicher Markup-Termin ist die Woche vom 11. Mai — der Senat geht ab 30. April in eine einwöchige Recess. Bis zum Memorial Day Recess am 21. Mai bleiben rund neun Sitzungstage, in denen Markup, 60-Stimmen-Floor-Vote und Reconciliation mit Agriculture- und House-Version stattfinden müssten. Tillis erklärt: „It's very important to me not to accelerate things, to hear everybody" — der finale Stablecoin-Yield-Text bleibt damit weiter zurückgehalten.
Die Märkte reagieren: Polymarket rund 47 % (von 82 % Hoch im Februar), Kalshi 15 % vor Juli und 37 % vor August, Galaxy Research 50/50 oder schlechter, TD Cowen erstmals nur noch 33 % (one-in-three) — der pessimistischste institutionelle Kommentar in diesem Quartal. Wintermute-Lobbyist Ron Hammond bleibt bei 30 %.
Update 1.–9. Mai: Yield-Kompromiss FINAL, Markup terminiert, Banking-Lobby-Vollangriff
Am 1. Mai veröffentlicht Coindesk den finalen Section-404-Text der Senatoren Thom Tillis (R-NC) und Angela Alsobrooks (D-MD): Stablecoin-Rewards, die wirtschaftlich wie Bankzinsen funktionieren, sind verboten — „bona fide activities" (zahlungs- und plattformbezogene Belohnungen, etwa für Card-Spend, Onboarding oder Referrals) bleiben erlaubt. Der Kompromiss schützt parallel Krypto-Geschäftsmodelle und Bankeinlagen — und beendet damit den größten Konflikt im Banking-Committee-Streit. Polymarket reagiert sofort: vom 3-Monats-Tief von rund 46 % am 1. Mai surget die Wahrscheinlichkeit am 2. Mai auf 61 % — CryptoTimes-Schlagzeile: „Deal Breaks Deadlock". In den Folgetagen weiter auf bis zu 67 %.
Am 2. Mai veröffentlichen Coinbase, Ripple, Kraken, Circle und Andreessen Horowitz gemeinsam mit über 100 weiteren Industry-Firmen ein gemeinsames Statement: Sie unterstützen den Tillis/Alsobrooks-Kompromiss vollständig und fordern das Senate Banking Committee auf, den Markup ohne weitere Verzögerung anzusetzen. Coinbase signalisiert gegenüber The Block, der Deal sei erreicht und der Pfad zum Senate-Markup damit frei.
Am 4. Mai liefert Banking-Chair Senator Tim Scott das offizielle Signal, auf das der Markt seit Februar gewartet hatte: „We are making real progress on digital asset market legislation and restoring confidence in our economy." Scott bestätigt ein Mai-Markup-Target und peilt Final Passage des CLARITY Act für Sommer 2026 an — die erste konkrete Timeline aus seinem Büro seit der „couple of weeks"-Aussage vom 14. April.
Am 5. Mai schließt sich Senatorin Cynthia Lummis an: „This finalized, bipartisan text is the culmination of months of hard work to deliver a compromise on yield we can all live with. We are closer than ever to getting the Clarity Act across the finish line." Tillis verteidigt den Kompromiss öffentlich gegen Banken-Pushback. Parallel veröffentlichen fünf große US-Banking-Trade-Groups — American Bankers Association (ABA), Bank Policy Institute (BPI), Consumer Bankers Association (CBA), Financial Services Forum (FSF) und Independent Community Bankers of America (ICBA) — ein gemeinsames Statement gegen Section 404. Tenor: Tillis und Alsobrooks verfolgten zwar das richtige Politikziel, der Text falle aber „short of that goal" (Crowdfund Insider). Argument der Banken: yield-tragende Stablecoins könnten Verbraucher-, Kleinunternehmens- und Farm-Kredite um „ein Fünftel oder mehr" reduzieren. Die ICBA beziffert einen möglichen Liquiditätsengpass auf 850 Mrd. USD und einen Deposit-Flight von bis zu 1,3 Billionen USD bei intermediär ausgezahltem Stablecoin-Yield. Es ist der erste organisierte Pushback nach der Yield-Einigung und das verbleibende Hauptrisiko für das Mai-Markup-Fenster.
Galaxy-CEO Mike Novogratz hält Mai-Markup mit Floor-Vote im Juni für realistisch. Stand 6. Mai: Senat zurück aus der Recess am 11. Mai, neun Sitzungstage bis zum Memorial Day Recess am 21. Mai. Senator Moreno bleibt beim Ultimatum: Ohne Floor-Vote bis Ende Mai sei das Gesetz bis 2030 verloren.
Am 8. Mai folgt ein zweiter Joint Trades Letter an Banking-Chair Tim Scott und Ranking Member Elizabeth Warren — diesmal mit sechs Trade-Groups: American Bankers Association, Bank Policy Institute, Consumer Bankers Association, Financial Services Forum, Independent Community Bankers of America und neu hinzugekommen die National Bankers Association. Forderung: Section 404 „technisch verschärfen", auch Mitgliedschaftsprogramme und Lock-up-Anreize verbieten, da sie Yield über alternative Mechanismen ausschütten könnten. Parallel rollt die ABA ein Ad-Paket im Wert von rund 2,5 Mio. USD in der DC-Medienlandschaft aus, finanziert von über 3.000 Mitgliedsbanken. Am 9. Mai versammelt sie 200 Bank-CEOs zu einem Capitol-Hill-Fly-in — letzte direkte Druckkampagne vor dem informellen Amendments-Cut-off am 10. Mai. Das Weiße Haus schärft gleichzeitig die Linie zur Ethik-Klausel: man „won't tolerate a bill that targets him" ( Coindesk 09.05.). Polymarket steigt im selben Zeitraum vom 68–75-%-Korridor auf 73–76 % (Volumen 651.800 USD).
Parallel skizziert Senatorin Gillibrand am 6. Mai auf der Consensus Miami einen Plan-B-Korridor neben der White-House-July-4-Deadline: bei drei erfüllten Bedingungen (stärkerer Consumer-Protection, schärfere Anti-Illicit-Finance-Regeln, Ethik-Klausel) sei eine Floor-Abstimmung bis zur August-10-Recess möglich.
Die vier Fronten im Senate Banking Committee
Der Clarity Act steckt nicht in einem einfachen Banken-vs.-Krypto-Streit fest. Im Senate Banking Committee ringen vier Fraktionen um die finale Fassung — jede mit eigener Veto-Drohung über ihren Teilbereich:
5 Hürden bis zur Verabschiedung
Welche Coins profitieren vom Clarity Act?
Am 17. März 2026 haben SEC und CFTC in einer gemeinsamen 68-Seiten-Guidance 16 Kryptowährungen offiziell als Digital Commodities eingestuft. Das bedeutet: CFTC-Aufsicht statt SEC-Enforcement, niedrigeres regulatorisches Risiko und ebnet den Weg für weitere ETF-Produkte. Wer in diese Coins einsteigen will, findet im Krypto-Börsen-Vergleich regulierte Anbieter, im Sparplan-Rechner die DCA-Renditeprojektion.
| # | Coin | Warum Commodity? |
|---|---|---|
| 1 | Bitcoin (BTC) | Dezentral seit 2009, kein zentraler Emittent, Spot-ETFs in den USA seit 2024 zugelassen |
| 2 | Ethereum (ETH) | Dezentrale L1 mit Proof-of-Stake. Guidance stellt klar: Staking ist kein Wertpapier-Angebot |
| 3 | XRP | Torres-Urteil (2023) bestätigt Non-Security-Status. Spot-ETFs seit November 2025 live (u.a. Franklin XRPZ) |
| 4 | Solana (SOL) | Dezentrale L1, Spot-ETFs seit Oktober 2025 live, erster Krypto-ETF mit integriertem Staking |
| 5 | Cardano (ADA) | Dezentrale L1, on-chain Governance, kein zentraler Akteur mit Gewinnversprechen |
| 6 | Chainlink (LINK) | Dezentrales Oracle-Netzwerk, Wert aus funktionaler Nutzung in DeFi und Tokenisierung |
| 7 | Avalanche (AVAX) | Dezentrale L1 mit Subnet-Architektur, kein zentraler Emittent |
| 8 | Polkadot (DOT) | Multi-Chain-Protokoll mit dezentraler Governance |
| 9 | Stellar (XLM) | Dezentrales Zahlungsnetzwerk, betrieben von Non-Profit-Stiftung |
| 10 | Hedera (HBAR) | DLT mit verteiltem Governing Council aus 39 Organisationen |
| 11 | Litecoin (LTC) | Dezentrale PoW-Blockchain seit 2011, kein Unternehmen oder Gründerteam dahinter |
| 12 | Dogecoin (DOGE) | Community-getriebener PoW-Coin seit 2013, dezentrales Mining |
| 13 | Shiba Inu (SHIB) | Community-Token auf Ethereum, anonymer Gründer, kein zentrales Gewinnversprechen |
| 14 | Tezos (XTZ) | On-chain Governance, dezentrales Staking, selbstaktualisierendes Protokoll |
| 15 | Bitcoin Cash (BCH) | Dezentrale PoW-Blockchain, Bitcoin-Fork seit 2017 |
| 16 | Algorand (ALGO) | Dezentrale L1 mit Pure Proof-of-Stake-Konsens |
Tiefergehende Kurs-Analysen findest du hier: XRP Prognose bis 2030, Dogecoin Prognose und Bitcoin Prognose.
Welche Kryptowährungen sind jetzt offiziell Commodities?
SEC und CFTC haben am 17. März 2026 in einer gemeinsamen 68-Seiten-Guidance 16 Kryptowährungen als Digital Commodities eingestuft: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), XRP, Solana (SOL), Cardano (ADA), Chainlink (LINK), Avalanche (AVAX), Polkadot (DOT), Stellar (XLM), Hedera (HBAR), Litecoin (LTC), Dogecoin (DOGE), Shiba Inu (SHIB), Tezos (XTZ), Bitcoin Cash (BCH) und Algorand (ALGO). Diese Klassifizierung gilt unabhängig vom finalen Gesetzestext und unterstellt diese Token der CFTC statt der SEC.
Vorteile
- Reife L1-Blockchains erhalten Commodity-Status
- DeFi-Protokolle bekommen eigene Regulierung statt SEC-Enforcement
- Stablecoin-Emittenten arbeiten in einem klaren Framework
- Weitere ETF-Produkte werden ermöglicht (nach BTC, ETH, XRP, SOL)
Nachteile
- Neue Token-Launches fallen weiterhin unter die SEC
- Yield-basierte Stablecoins werden verboten
- Unregistrierte Token Sales bleiben illegal
- Senat-Abstimmung kann noch scheitern
Was ist der Clarity Act?
▾Wann wird der Clarity Act verabschiedet?
▾Welche Kryptowährungen profitieren vom Clarity Act?
▾Gilt der Clarity Act auch in Europa?
▾Was passiert wenn der Clarity Act scheitert?
▾Was ist der PARITY Act und wie hängt er mit dem Clarity Act zusammen?
▾Was ist der Unterschied zwischen Clarity Act und MiCA?
▾Wer ist John Kennedy und warum ist sein Yes-Vote so wichtig?
▾Was steht im 309-Seiten-Substitute vom 12. Mai 2026?
▾Warum steckt die Ethik-Klausel fest?
▾Wie stehen die Chancen, dass der Clarity Act 2026 unterzeichnet wird?
▾Was passiert beim Senate Banking Committee Markup am 14. Mai 2026?
▾Du willst von der Regulierung profitieren?
Wenn der Clarity Act Bitcoin, Ethereum und XRP offiziell als Commodities einstuft, sinkt das regulatorische Risiko für diese Assets. Hier sind die Schritte, mit denen du dich positionieren kannst.
Was bedeutet der Clarity Act für deutsche Anleger?
Der Clarity Act ist ein US-Gesetz und gilt nicht direkt in der EU. In Europa reguliert seit Dezember 2024 die MiCA-Verordnung den Kryptomarkt. Trotzdem hat der Clarity Act indirekte Auswirkungen auf deinen Krypto-Alltag in Deutschland.
| MiCA (EU) | Clarity Act (USA) | |
|---|---|---|
| Gültig seit | Dezember 2024 | Noch offen |
| Aufsicht | ESMA + BaFin | SEC + CFTC |
| Stablecoins | Reguliert (Reserve-Pflicht) | Yield verboten, Rewards erlaubt |
| DeFi | Weitgehend ausgeklammert | Eigene Regulierung geplant |
| NFTs | Einzelfallprüfung | Keine Wertpapiere |
PARITY Act: Steuerliche Ergänzung zum Clarity Act
Neben dem Clarity Act (Marktstruktur) arbeitet der Kongress am PARITY Act (Digital Asset Protection, Accountability, Regulation, Innovation, Taxation and Yields Act). Dieser bipartisane Entwurf von den Representatives Miller (R) und Horsford (D) vom 26. März 2026 regelt die steuerliche Behandlung digitaler Assets: Stablecoin-Transaktionen würden wie Bargeld behandelt (deemed-basis rule), professionelle Trader könnten eine Mark-to-Market-Wahl treffen, und das sogenannte Phantom-Income-Problem für Miner und Staker würde durch eine klare Wahlmöglichkeit gelöst. Für deutsche Anleger relevant: Wenn die USA Staking-Rewards steuerlich klar regeln, steigt der Druck auf die EU, ihre eigene — bisher uneinheitliche — Behandlung von Staking-Erträgen zu harmonisieren.
Was passiert wenn der Clarity Act scheitert?
Selbst mit Kennedy-Yes-Vote vom 13. Mai und gesicherter Committee-Passage ist die endgültige Verabschiedung nicht garantiert. Der Senat braucht 60 Stimmen für den Floor-Vote, und die Midterm-Wahlen im November 2026 setzen eine politische Deadline. Senator Bernie Moreno bleibt beim Ultimatum: Wird das Gesetz nicht bis Ende Mai aus dem Senat heraus, sei mit seriöser digitaler Asset-Gesetzgebung bis 2030 nicht mehr zu rechnen. Drei aktive Risiken dominieren das Bild nach dem Markup-Setup: Erstens die Ethik-Klausel — Banking-Chair Scott blockt sie unter Verweis auf das Ethics Committee, Kennedy stützt diese Position; im Markup wird sie aller Voraussicht nach abgelehnt. Senatorin Gillibrand und Senate Majority Leader Schumer (12.05.-Caucus) machen demokratische Floor-Stimmen davon abhängig. Senatorin Warren beziffert die Trump-Family-Krypto-Gains auf rund 1,4 Mrd. USD; ein House-Judiciary-Democrats-Report vom Mai 2026 nennt 11,6 Mrd. USD Holdings und über 800 Mio. USD H1-2025-Verkaufseinkommen. Zweitens der koordinierte Banking-Lobby-Pushback gegen Title IV — über 8.000 ABA-Briefe ans Banking Committee, sechs Trade-Groups (ABA, BPI, CBA, FSF, ICBA, NBA) reichen Verschärfungs-Amendments ein, die auch Mitgliedschaftsprogramme und Lock-up-Anreize verbieten; ICBA-Schätzung: Deposit-Flight bis 1,3 Bio. USD. Drittens die 60-Stimmen-Floor-Hürde: Republikaner sind im Committee mit Kennedy auf 13:11 geschlossen, aber für den Floor brauchen sie mindestens sieben demokratische Cross-Overs. Auf der Gegenseite stehen Treasury Secretary Bessent (WSJ-Op-Ed framt den Act als nationale Sicherheitsfrage) und SEC Chair Atkins (SEC + CFTC implementierungsbereit). White House zielt auf Independence Day, 4. Juli 2026. Erschwerend kommen weiter hinzu:
- Witt übernimmt nach Sacks — aber ohne formelle Amtszeit: Die 130-Tage-Amtszeit von Krypto-Beauftragtem David Sacks lief am 26. März 2026 aus. De facto führt seit Anfang April Patrick Witt die Verhandlungen aus dem Weißen Haus. Auf dem Semafor World Economy Summit am 13. April sagt er, DeFi-Illicit-Finance und die Ethik-Klausel seien „very close to closing them out". Ohne formellen Nachfolger-Titel bleibt seine Verhandlungsmacht allerdings begrenzt.
- Build Now Act als überraschendes Horse-Trade in Title IX: Der 309-Seiten-Substitute bündelt mit dem Krypto-Marktstruktur-Paket einen bipartisanen Housing-Pilot von Senator Kennedy (R-LA) und Senatorin Warren (D-MA) — CDBG-Jurisdiktionen, die ihre Wohnungsbau-Produktion steigern, erhalten einen Bonus. Politisch nützlich, inhaltlich aber ein Trojanisches Pferd, das das Bill-Risiko diversifiziert: Wer am Housing-Pilot zweifelt, kann nun den ganzen Krypto-Bill blockieren.
- State-Regulator-Widerstand: Die North American Securities Administrators Association (NASAA) hat am 13. Januar 2026 formale Bedenken angemeldet — State-Securities-Regulatoren sehen ihre Befugnisse durch die föderale Neuordnung beschnitten (NASAA-Stellungnahme, PDF).
Drei mögliche Szenarien:
Scheitert im Senat
Die SEC reguliert weiterhin durch Enforcement-Aktionen. Keine klaren Regeln, Unternehmen ziehen ins Ausland. Die Guidance vom März 2026 bleibt als Orientierung, hat aber keine Gesetzeskraft.
Mehrheitswechsel
Bei den Midterm-Wahlen im November 2026 verlieren die Republikaner die Senatsmehrheit. Ein komplett neuer Gesetzentwurf wäre nötig, mit anderen politischen Prioritäten.
"Clarity Act Light"
Das Gesetz wird stark verwässert verabschiedet, ohne DeFi-Regelung und ohne klare Token-Klassifizierung. Besser als nichts, aber ohne die erhoffte regulatorische Klarheit.
Aktuelle News zum Clarity Act
Alle wichtigen Meldungen aus dem US-Senat, zu Markup, Stablecoin-Yield, SEC/CFTC und Marktreaktionen – automatisch aus dem MissCrypto-Newsfeed, scoped auf den Clarity Act.
Quellen & weiterführende Links
Alle Aussagen auf dieser Seite stützen sich auf folgende Primär- und Sekundärquellen. Letzte Aktualisierung: .
- PrimärCongress.gov — H.R. 3633 (Originaltext)
- PrimärSEC Press Release — Joint Guidance, 17. März 2026
- PrimärNASAA — Concerns Letter, 13. Januar 2026 (PDF)
- PrimärWhite House CEA — Stablecoin Yield Report, 8. April 2026
- SekundärCoindesk — Witt zu DeFi/Ethik-Klausel, 13. April 2026
- SekundärCoindesk — 100+ Firmen Letter, 23. April 2026
- SekundärDisruption Banking — Moreno End-of-May Ultimatum, 23. April 2026
- SekundärTradingView — Tillis fordert Mai-Verschiebung
- SekundärCrypto Valley Journal — Senate removes CLARITY Act from calendar
- SekundärCoingape — Scott three hurdles, 14. April 2026
- Sekundärcrypto.news — SEC Roundtable, 16. April 2026
- SekundärCoindesk — Trump verteidigt CLARITY Act bei Mar-a-Lago, 25. April 2026
- SekundärDisruption Banking — Mar-a-Lago + $TRUMP-Crash, 27. April 2026
- SekundärCryptoTimes — Lummis auf Bitcoin Conference 2026, 28. April 2026
- SekundärCryptoTimes — Stuck in Senate, 28. April 2026
- Sekundärcrypto.news — CLARITY Act misses April deadline, 28. April 2026
- SekundärBitcoin Magazine — Lummis „on the Clock"
- PrimärCoindesk — Tillis/Alsobrooks Section-404-Text final, 1. Mai 2026
- SekundärCryptoTimes — Polymarket Surge auf 61 % nach Deal, 2. Mai 2026
- SekundärCoindesk — Industry backs yield compromise, 2. Mai 2026
- SekundärThe Block — Coinbase: Deal cleared path to Senate markup, 2. Mai 2026
- SekundärYahoo Finance — Tim Scott bestätigt Mai-Markup, Final Passage Sommer 2026
- SekundärCryptoTimes — Lummis & Tillis verteidigen Yield-Kompromiss, 5. Mai 2026
- SekundärPaymentExpert — US lawmakers advance CLARITY Act after yield compromise, 5. Mai 2026
- PrimärCoindesk — White House Witt: July-4-Passage-Ziel, 6. Mai 2026
- PrimärCoindesk — Gillibrand: keine Stimmen ohne Ethik-Klausel, 6. Mai 2026
- Sekundärgncrypto — Senate zirkuliert CLARITY-Draft, 7. Mai 2026
- PrimärSenate Banking Committee — Executive Session Notice für 14. Mai 2026
- PrimärCoindesk — Markup-Hearing-Termin am 14. Mai bestätigt, 8. Mai 2026
- SekundärCryptoslate — Trump-Family-Ethics könnte Markup gefährden, 8. Mai 2026
- SekundärYahoo Finance — Tillis konditioniert Yes-Stimme an Ethik-Sprache, 8. Mai 2026
- SekundärUnchained — White House July-4-Push vs. Gillibrand-Ethik-Demand, 8. Mai 2026
- SekundärBeInCrypto — HarrisX-Survey: 52 % der US-Wähler unterstützen CLARITY Act, 8. Mai 2026
- SekundärFortune — Bitcoin durchbricht 80.000 USD im Vorfeld der CLARITY-Act-Verabschiedung, 4. Mai 2026
- PrimärCoindesk — Crypto industry cheers Senate Clarity Act markup date, 9. Mai 2026
- PrimärCoingape — Senate Banking Republicans Secure Enough Votes to Advance CLARITY Act, 13. Mai 2026
- PrimärYahoo Finance — Sen. Kennedy's CLARITY Act Vote Locks In Senate Banking Committee Passage, 13. Mai 2026
- SekundärBeInCrypto — Kennedy Yes Vote Locks In CLARITY Act Senate Markup, 13. Mai 2026
- PrimärCoindesk — Clarity Act amendments would remake key parts of crypto bill but have doubtful future, 13. Mai 2026
- SekundärCryptonews — Senators File 100+ Amendments to Clarity Act Before Senate Markup, 13. Mai 2026
- SekundärFortune — Crypto industry's Clarity Act hits a critical juncture, 13. Mai 2026
- SekundärCryptoTimes — CLARITY Act Faces 100+ Amendments Just Before Make-or-Break May 14 Vote, 13. Mai 2026
- SekundärInvestorIdeas — Schwab Spot Crypto Launch + CLARITY Act Senate-Vote, 13. Mai 2026
- AnalyseCryptonews — Bitcoin Coiling at $81K as CLARITY Act Vote Nears
- PrimärBanking Senate — Warren/Kennedy Bipartisan Build Now Act
- PrimärABA Banking Journal — ABA fordert technische Verschärfung Section 404, 8. Mai 2026
- PrimärBank Policy Institute — Joint Trades Statement zu Yield-Language
- SekundärCryptoslate — Bankers scrambling vor 14.05.-Markup, 9. Mai 2026
- PrimärHouse Judiciary Democrats — Trump Family's Multi-Billion-Dollar Crypto Empire Report
- Sekundärgncrypto — Gillibrand: Senate könnte bis 10. August abstimmen, 6. Mai 2026
- SekundärYahoo Finance — Polymarket Odds Flash 73 % auf CLARITY Act, 11. Mai 2026
- SekundärDL News — Clarity Act odds surge auf Stablecoin-Kompromiss
- PrimärCoindesk — 309-Seiten-Substitute unveiled, 11. Mai 2026
- PrimärCryptoTimes — Breaking Down the 309-Page CLARITY Act, 12. Mai 2026
- SekundärCoincentral — Senate Banking Releases New 309 Page Crypto Market Structure Bill Text, 12. Mai 2026
- Sekundärgncrypto — CLARITY Act draft adds housing pilot, omits ethics before markup, 12. Mai 2026
- PrimärBanking Senate — The Facts: The CLARITY Act (Section-by-Section)
- SekundärCryptoTimes — Democrats Found the Achilles' Heel: Ethics Provision, 13. Mai 2026
- SekundärThe Block — Sen. Gillibrand: No crypto bill without ethics provision, 12. Mai 2026
- SekundärDecrypt — Clarity Act Vote Set for Thursday: Where the Crypto Bill Stands, 13. Mai 2026
- SekundärBitcoinMagazine — Senate Schedules Markup as Banking Lobby, Democrats Mount Resistance
- AnalyseDisruption Banking — How Will the CLARITY Act May 14 Vote Impact BTC, ETH, XRP?, 12. Mai 2026
- AnalyseCoinpaper — Bitcoin $82.000 vor CLARITY-Vote
- PrimärABA Banking Journal — Senate Banking releases text of crypto bill ahead of vote
- AnalyseDeFi Rate — Clarity Act Fact Sheet (laufend aktualisiert)
- AnalyseLatham & Watkins — US Crypto Policy Tracker
Maschinenlesbare Daten (Timeline, Coins, Odds, Quellen) als JSON: /clarity-act/data.json
Weiterführende Ratgeber

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.
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