Bitcoin: Japan hebt die Zinsen an – Panik bleibt aus
Der Zinsentscheid der Bank of Japan (BoJ) war eines dieser Ereignisse, vor denen viele Anleger zitterten. Die Entscheidung ist gefallen: Japan hebt die Zinsen auf 0,75 % an – der höchste Stand seit fast 30 Jahren.
Die große Sorge im Vorfeld war ein massiv erstarkender Yen und damit das abrupte Ende der berühmten "Yen-Carry-Trades", was global Liquidität abziehen könnte.
Doch was passierte wirklich? Genau das Gegenteil der Panik-Szenarien:
Der Yen schwächte sich sogar leicht ab.
Asiatische Aktien stiegen.
Bitcoin konnte sich über die 87.000 Dollar-Marke schieben.
Ein Grund für die Stabilität: Trotz der Erhöhung bleiben die realen Zinsen in Japan negativ. Die globale Liquidität wird also kaum eingeschränkt. Dennoch haben der hohe Hebel im Markt und dünne Liquidität zum Jahresende in den letzten 24 Stunden für über 550 Millionen Dollar an Liquidationen gesorgt.
Spannender Blick auf die On-Chain Daten: Die "Realized Market Cap" von Bitcoin liegt mit über 1,1 Billionen Dollar auf einem Allzeithoch. Dieser Wert misst das echte, investierte Kapital (nicht nur Preisfantasie). In früheren Bärenmärkten fiel dieser Wert oft – aktuell hält er sich stabil. Das Fazit: Bitcoin wirkt vielleicht müde, aber keineswegs krank.
XRP: ETFs knacken die Milliarde und neue Partnerschaft
Auch bei XRP gibt es massive Neuigkeiten. Die XRP-ETFs haben die Marke von einer Milliarde Dollar verwaltetem Vermögen (AUM) überschritten.
Das ist ein starkes Signal: Traditionellen Investoren ist XRP mittlerweile bekannt. Es hat eine lange Historie und sich über Jahre im Markt behauptet. In einem Umfeld, in dem Ethereum-ETFs teils Abflüsse sehen, beweist XRP hier institutionelle Stärke.
Ripple erweitert Partnerschaft mit TJM Passend dazu arbeitet Ripple nun noch enger mit TJM zusammen, um die Infrastruktur für institutionelle Kunden zu verbessern.
Ripple hat in den regulierten Broker-Dealer investiert und stärkt damit Bereiche wie Execution, Clearing und Finanzierung. Hedgefonds und Family Offices erhalten so Zugang zu digitalen Assets über Strukturen, die sie aus klassischen Märkten bereits kennen. Mit Ripple Prime werden XRP und RLUSD noch tiefer in das System eingebettet, wo das große Geld unterwegs ist.
Fazit
Der Markt verdaut die Zinswende in Japan erstaunlich ruhig und Ripple baut weiter fundamentale Stärke auf. Dennoch bleibt der Markt zum Jahresende hin anfällig für Schwankungen.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start ins vierte Adventwochenende. Wir lesen uns Montag wieder!

