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Entwickler will 700 Millionen USD Bitcoin retten

Ein spezialisiertes CUDA-Tool zielt auf die Bergung von 8.999 BTC aus einer Wallet von 2010 ab. Das Vermögen des Nutzers Stone Man hat bei einem Kurs von 78.

Bitcoin
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
Entwickler will 700 Millionen USD Bitcoin retten

Ein Entwickler plant die Bergung von 8.999 Bitcoin aus einer seit 16 Jahren inaktiven Wallet. Das Vermögen des Nutzers Stone Man hat einen aktuellen Marktwert von rund 703 Millionen USD. Die Wiederherstellung erfolgt über ein spezialisiertes CUDA-basiertes Brute-Force-Werkzeug.

Technischer Fehler in Bitcoin-Client 0.3.2

Der Nutzer Stone Man erwarb im Jahr 2010 insgesamt 9.000 BTC. Er nutzte den frühen Bitcoin-Client in der Version 0.3.2 über eine Linux-Boot-CD. Ein Softwarefehler führte dazu, dass eine neue Wechselgeld-Adresse für 8.999 BTC erstellt wurde, ohne diese dauerhaft zu speichern.

Beim Herunterfahren des Rechners löschte die Boot-CD die aktualisierte wallet.dat-Datei. Da das Backup die neue Adresse nicht enthielt, blieb der Zugriff auf die Coins verloren. Der Vorfall wurde damals auf bitcointalk.org im Thema 782 dokumentiert und gilt als früher Fall von Schlüsselverlust.

Die betroffene Adresse bewegte seit fast 16 Jahren keinen einzigen Satoshi. Bei einem aktuellen Kurs von BTC 78.195 USD entspricht das Vermögen einer Summe von über 700 Millionen USD. Eine erfolgreiche Bergung wäre eine der größten Rückgewinnungen in der Geschichte des Netzwerks.

Im aktuellen Marktkontext zeigt Bitcoin eine stabile Tendenz mit einem Plus von 1,06 Prozent auf 78.195 USD. Ethereum folgt mit einem Anstieg von 0,85 Prozent auf 2.304,09 USD. Diese Preisstabilität erhöht den Anreiz für die Bergung extrem wertvoller Alt-Wallets.

Die technische Problematik liegt in der Art und Weise, wie frühe Clients Wechselgelder handhabten. Da die Wallet-Datei nicht synchron mit dem physischen Speicher der Boot-CD geschrieben wurde, verschwanden die privaten Schlüssel für die neue Adresse im digitalen Nirgendwo.

CUDA-Beschleunigung gegen schwache Entropie

Ein Reddit-Nutzer namens CompetitiveRough88180 beschreibt die Funktionsweise des neuen Tools. Das Programm nutzt die schwache Entropie früher Bitcoin-Clients aus, um den Suchbereich für die privaten Schlüssel einzugrenzen. CUDA verlagert die komplexen Berechnungen auf die GPU-Hardware des Computers.

Die GPU-Beschleunigung ermöglicht Versuche, die mit reinen CPU-Methoden zuvor abgebrochen wurden. "Das Werkzeug nutze schwache Entropie bei Schlüsseln früher Bitcoin-Clients, um den Suchbereich einzugrenzen", schrieb CompetitiveRough8180 auf Reddit. Damit wird die Rechenleistung massiv gesteigert.

Die Methode könnte Auswirkungen auf weitere verlorene Bestände haben. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 4 Millionen BTC in verlorenen Wallets feststecken. Viele dieser Coins stammen aus den Anfangsjahren, als Backup-Praktiken und die Erzeugung von Zufallswerten noch sehr primitiv waren.

Bereits in diesem Jahr 2026 wurden andere langzeitig inaktive Wallets aus derselben Ära reaktiviert. Solche Ereignisse belegen, dass softwarebedingte Fehler teilweise reversibel sind. Der Erfolg des CUDA-Tools entscheidet nun, ob die Adresse von Stone Man jemals wieder Bewegungen zeigt.

Die CUDA-Technologie von NVIDIA erlaubt es, Milliarden von Schlüsselkombinationen pro Sekunde zu prüfen. Durch die gezielte Eingrenzung auf die spezifischen Fehler der Version 0.3.2 sinkt die mathematische Komplexität der Suche erheblich, was die Bergung theoretisch möglich macht.

Fazit: Technischer Fortschritt weckt alte Geister

Für dich bedeutet das, dass die Sicherheit alter Wallets durch moderne GPU-Rechenkraft sinkt. Wenn der Entwickler Erfolg hat, könnten Millionen an Liquidität in den Markt fließen. Das unterstreicht die Wichtigkeit von modernen Hardware-Wallets und korrekten Backup-Strategien für deine eigenen Bestände.

Beobachte die On-Chain-Daten der Stone-Man-Adresse. Eine plötzliche Bewegung von 8.999 BTC könnte kurzfristig für Volatilität sorgen. Die Kombination aus hohen Preisen und neuen Recovery-Tools macht die Jagd nach verlorenen Coins im Jahr 2026 lukrativer denn je.

Quelle: BeInCrypto DE

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 100.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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