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XRP, Ripple19. Januar 2026
Dr. Stephanie MorgenrothDr. Stephanie Morgenroth
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XRP 2026: Das große Puzzle setzt sich endlich zusammen | Warum jetzt alles Sinn ergibt

XRP 2026: Das große Puzzle setzt sich endlich zusammen | Warum jetzt alles Sinn ergibt

Schlagzeilen über XRP sind zurück. Und zwar nicht irgendwelche, sondern richtig große. CNBC bezeichnet XRP als den "heißesten Crypto-Trade des Jahres 2026", Ripple übernimmt G Treasury für eine Milliarde Dollar und Tokenisierte Einlagen werden Realität.

Fällt euch was auf? Seit die ETFs live sind und der leidige Rechtsstreit mit der SEC offiziell vom Tisch ist, berichten die Medien plötzlich wieder ganz anders. Aber warum eigentlich erst jetzt?

Die Wahrheit ist: Positive Schlagzeilen allein erklären nicht, was hier gerade passiert. Um XRP im Jahr 2026 wirklich zu verstehen, reicht es nicht mehr, auf einzelne News zu schauen. Wir müssen tiefer gehen. Es sind vier Ebenen, die endlich ineinandergreifen, wie Puzzleteile, die lange getrennt lagen.

In diesem Video und Artikel zeige ich euch, wie Ripple, der XRP Ledger, der Stablecoin RLUSD und XRP selbst ein neues Gesamtbild ergeben.

1: Ripple – Das Powerhouse im Hintergrund

Fangen wir mit dem Unternehmen an. Anfang Januar hat Ripple klargestellt: Kein Börsengang (IPO) vorerst. Warum? Weil sie es schlichtweg nicht müssen. Mit einer Bewertung von rund 40 Milliarden Dollar und starken Investoren im Rücken kann Ripple unabhängig bleiben und langfristig bauen, ohne sich dem Druck des Aktienmarktes beugen zu müssen.

Viel spannender ist aber, was Ripple mit dem Geld macht: Strategische Übernahmen.

Das beste Beispiel ist der Kauf von G Treasury für eine Milliarde Dollar. Das klingt erst mal nur nach einer teuren Schlagzeile, aber was steckt dahinter? G Treasury wird von über 1.000 weltweiten Unternehmen genutzt, um Liquidität zu planen und Cashflows zu steuern. Wer diese Software kontrolliert, kontrolliert die Benutzeroberfläche, auf der Finanzentscheidungen getroffen werden.

Der Clou dabei: Wenn in diesem System im Hintergrund Ripples Blockchain-Technologie läuft, merken die Kunden das gar nicht. Adoption entsteht nicht durch Überzeugung, sondern durch Gewohnheit. Ripple positioniert sich hier als der Infrastrukturanbieter für regulierte Finanzprozesse.

Lizenzen als Burggraben

Dazu kommt die regulatorische Power. Ob die vorläufige Genehmigung der OCC in den USA für eine National Trust Bank oder die frischen Lizenzen der FCA in Großbritannien: Ripple geht bewusst den harten, bürokratischen Weg, um für Banken "anschlussfähig" zu sein.

Kurzer Exkurs: Der Clarity Act & der 20%-Mythos

"Muss Ripple wegen des Clarity Acts jetzt seine XRP verkaufen?" Kurz gesagt: Nein.

Der Entwurf besagt zwar, dass eine Blockchain als "ausgereift" gilt, wenn kein Akteur mehr als 20% kontrolliert. Aber Ripple fungiert hier oft als Treuhänder. Zudem hat XRP in den USA bereits rechtliche Klarheit, es ist kein Wertpapier. Der Clarity Act ist wichtig für die Industrie (Börsen, Stablecoins), aber XRP selbst braucht ihn nicht mehr, um genutzt zu werden. Also lasst euch von solchen Gerüchten nicht verrückt machen.

2: RLUSD – Konkurrenz oder Katalysator?

Viele hatten Sorge, dass der Stablecoin RLUSD (Ripple USD) den XRP ersetzen könnte. Ich sage euch: Das Gegenteil ist der Fall. RLUSD wertet XRP auf.

Stellt euch das wie bei einem Kartenspiel vor. Damit das Spiel funktioniert, braucht man verlässliche Chips (Stablecoins), die ihren Wert nicht ständig ändern. RLUSD ist dieser Liquiditätsanker. XRP hingegen übernimmt eine andere Funktion: Es sorgt für den Fluss, die Dynamik und bewegt Kapital zwischen Märkten.

Der Clou an RLUSD: Er war von Anfang an Multichain-fähig. Über den Native Token Transfer Standard (NTT) von Wormhole geht RLUSD dorthin, wo die Nutzer sind: auf Base, Optimism, Uniswap oder die neue Ink Chain von Kraken. Ripple bindet das Kapital nicht an den eigenen Ledger, sondern lässt es frei fließen. Und genau diese Offenheit bringt am Ende Liquidität zurück ins System.

3: Der XRP Ledger – Sicherheit durch Standardisierung

Kommen wir zur Technik. Der XRPL ist anders als Ethereum. Er nutzt keine klassischen Smart Contracts für alles, sondern verankert wichtige Funktionen direkt im Protokoll. Das macht ihn vielleicht weniger "experimentell", aber dafür extrem sicher und standardisiert, genau das, was Institutionen wollen.

Für die neue Phase des XRP Ledgers gibt es zwei Themen, die 2026 auf der Roadmap priorisiert werden sollten:

  1. Native Lending (XLS-66d): Das würde erstmals Kreditpools direkt auf dem Ledger ermöglichen. Ein Pool-Manager prüft ein Unternehmen in der "echten Welt" und gibt dann Kredite frei. Das bringt den riesigen Kreditmarkt endlich On-Chain. Ich habe auch einen Artikel zu XLS-66D .

  2. Sponsored Transactions (XLS-68): Damit könnten Unternehmen die Gebühren für ihre Nutzer übernehmen. Die Einstiegshürde fällt weg, niemand muss mehr erst XRP kaufen, nur um eine Wallet für eine erste Aktion zu nutzen.

4: XRP Finance – Vom Halten zum Arbeiten

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt für 2026. Über 10 Jahre lang war XRP ein Asset zum "Hodln". Wer Rendite wollte, musste verkaufen und in ETH oder Solana gehen. Das ändert sich jetzt.

Wir sehen den Aufstieg von XRP Finance. Das Ziel: XRP muss sich von einem reinen Spekulationsobjekt zu einem produktiven Asset wandeln.

  • Hex Trust bringt wXRP in DeFi-Anwendungen.

  • Flare Network ermöglicht Smart Contracts mit FXRP.

  • Midas bietet institutionelle Renditeprodukte auf XRP-Basis.

Sogar auf Plattformen wie Hyperliquid ist XRP jetzt handelbar. XRP wird multichain-fähig und kann endlich dort eingesetzt werden, wo Rendite entsteht.

Fazit: Das Puzzle ist komplett

Wenn wir diese vier Teile zusammensetzen, ergibt alles einen Sinn:

  1. Ripple baut die Brücke zur klassischen Finanzwelt (Banken/Unternehmen).

  2. RLUSD bringt die nötige Stabilität als Spielchip.

  3. Der XRP Ledger liefert die ultraschnelle, sichere Abwicklung.

  4. XRP selbst wird zum produktiven Motor, der Liquidität bereitstellt.

Anfang 2026 fangen diese Zahnräder gerade erst an, ineinanderzugreifen. Wir sind nicht am Ende, wir sind am Start einer neuen Phase, in der digitale Assets reale Vermögenswerte tragen werden.

Wie seht ihr das? Hat euch dieser Blick auf das "große Ganze" geholfen? Schreibt mir eure Gedanken gerne in die Kommentare unter das Video!

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