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Chainlink, Marktanalyse2. Januar 2026
Dr. Stephanie MorgenrothDr. Stephanie Morgenroth
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Chainlink 2025: Wie Chainlink Banken und Blockchain vereint – Report & Ausblick 2026

Chainlink 2025: Wie Chainlink Banken und Blockchain vereint – Report & Ausblick 2026

⚡ Quick Takes

  • Regierung an Bord: Das US-Handelsministerium veröffentlicht Wirtschaftsdaten jetzt offiziell via Chainlink.
  • TradFi ist live: Swift, UBS und Deutsche Börse nutzen Chainlink-Standards produktiv.
  • Massenmarkt: 3 Milliarden Mastercard-Nutzer können dank Integration direkt Krypto kaufen.
  • Tech-Dominanz: CCIP verbindet jetzt auch Solana und etabliert sich als globaler Brücken-Standard.
  • Tokenomics 2.0: Gebühren in Fremdwährungen werden automatisch in LINK umgewandelt (Kaufdruck).

Der Chainlink Report 2025 liegt vor und markiert einen strategischen Wendepunkt in der Entwicklung des Netzwerks. Während Chainlink ursprünglich primär als Datenlieferant für DeFi-Anwendungen bekannt war, zeigt der aktuelle Jahresbericht eine deutliche Verschiebung: Die Technologie etabliert sich als globaler Standard für die Integration traditioneller Kapitalmärkte (TradFi) in die Blockchain-Ökonomie.

Hier ist eine detaillierte Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen aus dem Jahr 2025 und eine Einordnung, was dies für die Zukunft der Finanzmärkte bedeutet.

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https://blog.chain.link/chainlink-in-2025/

Globale Institutionelle Adoption: Regierung & Bankensektor

Der wohl signifikanteste Teil des Berichts betrifft den Übergang von Pilotphasen hin zu produktiven Anwendungen auf staatlicher und institutioneller Ebene. Die Adoption erfolgt mittlerweile global synchronisiert.

  • US-Regierung & Wirtschaftsdaten: Das US-Handelsministerium nutzt Chainlink-Oracles, um offizielle makroökonomische Daten manipulationssicher auf die Blockchain zu bringen. Zudem nahm Co-Founder Sergey Nazarov am White House Digital Asset Summit teil, ein Indikator für die zunehmende Relevanz von Oracle-Netzwerken in der regulatorischen Diskussion.

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  • Finanzmarktinfrastruktur: Schwergewichte wie Swift und UBS haben Chainlink-Standards implementiert. Die UBS wickelte den ersten vollständig tokenisierten Fonds-Workflow produktiv ab.

  • Asien (SBI Group): Auch in Asien setzt sich der Standard durch. SBI Digital Markets, der Digital-Asset-Arm eines der größten japanischen Finanzkonglomerate, hat Chainlink als exklusive Infrastruktur gewählt. Ziel ist es, den Sekundärmarkt für tokenisierte Assets aufzubauen.

  • Zentralbanken (CBDCs): Im Rahmen grenzüberschreitender Handelsprojekte zwischen Brasilien und Hongkong kam Chainlink als technische Brücke zum Einsatz, um unterschiedliche CBDC-Systeme zu verbinden.

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Die Dichte an Partnern aus dem traditionellen Bankensektor unterstreicht die institutionelle Relevanz.

Fokus Deutschland: Deutsche Börse Group

Für den europäischen Markt ist die strategische Partnerschaft mit der Deutschen Börse hervorzuheben. Über Chainlinks DataLink-Service werden nun Premium-Marktdaten (Aktien, Derivate, Forex) der Deutschen Börse direkt On-Chain verfügbar gemacht. Dies ist ein essenzieller Schritt, um hochwertige Real World Assets (RWAs) in DeFi-Protokollen überhaupt erst handelbar zu machen.

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Massenmarkt-Integration: Mastercard & Visa

Die Brücke zum Endkonsumenten wurde 2025 durch Kooperationen mit großen Zahlungsdienstleistern geschlagen:

  • Mastercard: Durch eine Integration können rund 3 Milliarden Karteninhaber Krypto-Assets direkt On-Chain erwerben, ohne den Umweg über komplexe Börsen-Interfaces.

  • Visa: In Zusammenarbeit mit der ANZ Bank wurde die Nutzung von Chainlink CCIP demonstriert, um Stablecoins und digitale Währungen bankenübergreifend sicher zu tauschen.

Technologische Standards & Compliance

Technisch hat sich Chainlink 2025 breiter aufgestellt, um als universelle Middleware zu fungieren, die nicht nur Daten liefert, sondern auch komplexe rechtliche Anforderungen löst.

  • CCIP (Cross-Chain Interoperability Protocol): Hat sich als Industriestandard etabliert. Neben Coinbase und Aave wurde 2025 auch das Solana-Netzwerk integriert. Dies ermöglicht erstmals einen sicheren, standardisierten Liquiditätsfluss zwischen EVM-Chains und Solana.

  • Identitäts-Standard (GLEIF): Ein kritischer Baustein ist die Partnerschaft mit der Global Legal Entity Identifier Foundation (GLEIF). Durch die Integration verifizierter Unternehmens-IDs (LEI) in Chainlink-Oracles können Banken nun automatisiert prüfen, mit wem sie On-Chain interagieren. Dies löst eines der größten Compliance-Probleme: Die Identifizierung von Gegenparteien in einem pseudonymen Netzwerk.

  • Chainlink Runtime Environment (CRE) & Confidential Compute: Neue Umgebungen, die es Entwicklern erlauben, komplexe Workflows effizienter zu programmieren und dabei durch Confidential Compute Geschäftsgeheimnisse zu wahren.

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Ökonomische Nachhaltigkeit (Tokenomics)

Ein kritischer Punkt für Investoren war lange die Frage, wie der LINK-Token vom Netzwerkwachstum profitiert. Hier wurden 2025 neue Mechanismen eingeführt:

  • Payment Abstraction: Gebühren für Chainlink-Dienste können nun in diversen Assets (z.B. Stablecoins) gezahlt werden. Das Protokoll konvertiert diese Einnahmen im Hintergrund automatisch in LINK, was für eine stetige Nachfrage auf dem Markt sorgt.

  • Chainlink Reserve: Ein Mechanismus zur Akkumulation von LINK, um die langfristige Sicherheit und Nachhaltigkeit des Netzwerks zu gewährleisten.

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Marktvertrauen in Zahlen

Ein Blick auf die Metriken bestätigt das Vertrauen des Marktes: Chainlink hat die Marke von 100 Milliarden US-Dollar an "Total Value Secured" (TVS) überschritten. Es sichert damit mehr wirtschaftlichen Wert ab als die meisten anderen Protokolle zusammen und zementiert seinen Status als De-facto-Sicherheitsstandard der Branche.

Fazit

Der Chainlink Report 2025 verdeutlicht, dass das Projekt die Phase der reinen Spekulation verlassen hat. Die tiefe Integration in Systeme wie Swift, die Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden und die technische Anbindung globaler Banken wie SBI und UBS deuten darauf hin, dass Chainlink zur fundamentalen Infrastruktur für die Tokenisierung von Vermögenswerten wird.

Ausblick 2026: Von der Integration zur Skalierung

Während 2025 das Jahr der Standards und Pilotprojekte war, deutet alles darauf hin, dass 2026 das Jahr der Skalierung wird. Mit der Einführung von Confidential Compute ist nun der letzte große Hinderungsgrund für Banken (Datenschutz) beseitigt. Experten erwarten, dass sich der Fokus von der reinen Infrastruktur hin zu echtem Volumen verschiebt: Mehr tokenisierte Fonds, live geschaltete RWA-Märkte und ein massiver Anstieg des Cross-Chain-Traffics über CCIP. Chainlink ist nicht mehr nur das Oracle für DeFi, sondern wird 2026 endgültig zur unverzichtbaren Middleware für das globale Finanzsystem.

Für den Markt bedeutet dies: Der Fokus verschiebt sich von kurzfristigen Preisschwankungen hin zur Frage, welche Infrastruktur das Billionen-Volumen der traditionellen Märkte technisch bewältigen kann. Chainlink hat sich hier 2025 klar positioniert.

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