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Technologie, QNT13. Oktober 2025
Dr. Stephanie MorgenrothDr. Stephanie Morgenroth
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Quant Fusion: Die Blockchain-Revolution mit Layer 2.5

Quant Fusion: Die Blockchain-Revolution mit Layer 2.5
Zum zehnjährigen Jubiläum hat Quant heute etwas vorgestellt, das den Begriff „Interoperabilität“ auf ein völlig neues Level hebt: Quant Fusion die erste sogenannte „Layer 2.5“-Rollup-Technologie, die mehrere Blockchains gleichzeitig verbindet.
Was auf den ersten Blick nach technischem Feinschliff klingt, könnte sich als echter Wendepunkt in der Blockchain-Entwicklung erweisen.
Das Video zu Quant Fusion, hier ansehen.

Was hier wirklich neu ist

Mit Quant Fusion bringt Quant etwas auf den Markt, das bislang nur theoretisch diskutiert wurde:

Ein Rollup, das gleichzeitig mit mehreren Ledgern (also Blockchains oder DLTs) interagieren kann, nicht nur mit einem.

Bisherige Rollups, wie man sie von Ethereum kennt, arbeiten immer nur auf einer einzelnen Chain. Sie bündeln Transaktionen, rechnen sie intern ab und sichern sie dann auf dieser einen Blockchain ab.

Quant nennt sein neues Modell daher „Layer 2.5“:
Es liegt über mehreren Chains, funktioniert aber dennoch wie ein Rollup, mit Skalierung, Batching und State-Commitments.

Das bedeutet konkret: Quant Fusion kann Ethereum, den XRP Ledger, Hyperledger oder sogar Solana gleichzeitig ansteuern und deren Smart Contracts und Assets in einer gemeinsamen Ausführungsumgebung verbinden. Das ist mehr als bloße Interoperabilität über Nachrichten.
Es ist Interoperabilität auf Ausführungsebene. So etwas gab es bisher noch nicht!

Das Wrapping-Problem – und warum Quant es löst

Eines der größten Probleme bisheriger Multi-Chain Lösungen ist das sogenannte „Wrapping“.
Token müssen auf jeder Chain separat existieren, etwa als wBTC, wETH oder USDC Versionen.


Der Artikel beschreibt nun:

Das heißt:
Wenn ein Token wie USDC auf Ethereum, Polygon und Solana existiert, werden diese Versionen heute als drei getrennte Assets behandelt.
Quant Fusion kann daraus eine einheitliche, „kanonische“ Darstellung machen, also ein echtes Multi-Chain-Asset, das sich über mehrere Chains bewegt, aber ein gemeinsames Settlement hat.


Das wäre ein riesiger Schritt hin zu nativem Cross-Chain-Liquidity-Management,
weil dadurch z. B. ein Stablecoin nicht mehr über zehn Chains zersplittert wäre, sondern wirklich eins.

Warum das für Institutionen entscheidend ist

Hier spielt Quant seine größte Stärke aus:
Die Kombination aus offener Blockchain-Technologie und regulatorischer Kontrolle.

Ein Beispiel ist die neue Fusion Firewall.
Sie erlaubt es, exakt festzulegen, wer mit einem Smart Contract interagieren darf.
Für Banken und regulierte Fonds ist das ein entscheidender Punkt, denn sie können so sicher mit DeFi-Protokollen arbeiten, ohne rechtliche Risiken einzugehen.

Auch KYC- und Whitelisting-Mechanismen sind direkt in die Transaktionslogik integriert.
Das bedeutet: Institutionen können auf öffentliche Liquidität zugreifen, aber nur mit vorab geprüften Wallets interagieren – vollständig konform mit regulatorischen Anforderungen.

Diese Verbindung von permissioned und permissionless Systemen ist genau das, worauf Finanzinstitute seit Jahren warten.

Technische Use Cases, die jetzt möglich wären

Quant nennt gleich mehrere praxisnahe Anwendungsfälle und sie sind tatsächlich realistisch:


  • DeFi-Collateral mit Bank-Assets:
    Ein Token aus einem Hyperledger-Netzwerk (etwa eine Anleihe der Deutschen Bank) könnte auf Ethereum als Sicherheit für einen Kredit dienen – ohne Wrapping.

  • KYC-konforme DeFi-Teilnahme:
    Banken handeln auf öffentlichen Chains, aber ausschließlich mit geprüften Gegenparteien.

  • Echte Multi-Chain-Smart-Contracts:
    Ein Versicherungsvertrag könnte Zahlungen auf Solana ausführen, während er Daten aus Hyperledger Fabric ausliest, alles in einer atomaren Transaktion.

  • Vereinheitlichte Stablecoins:
    Ein USDC, der auf mehreren Chains zirkuliert, wird zu einem einheitlichen Asset mit gemeinsamer Liquidität, ein entscheidender Fortschritt für die Tokenisierung.

    Enterprise-Fokus als klarer Vorteil

    Quant zielt mit Fusion nicht auf den Retail-DeFi-Markt, sondern klar auf Finanzinstitute, Stablecoin-Emittenten und große Unternehmen.
    Das erklärt auch, warum Quant auf patentierte Architektur und lizenzbasierte Infrastruktur setzt, statt auf offene Open-Source-Protokolle.


    Mit Overledger hat Quant bereits die regulatorische Grundlage gelegt, inklusive ISO 20022-Kompatibilität und Enterprise-DLT-Konnektoren.
    Quant Fusion ist die logische Weiterentwicklung: Jetzt geht es nicht mehr nur um Kommunikation zwischen Blockchains, sondern um gemeinsame Ausführung und native Asset-Interaktion.

    Was das für QNT bedeutet

    Der Token QNT bleibt der Zugangsschlüssel zu Overledger und Quant Connect.
    Jede API-Nutzung, jede Transaktion und jedes Smart-Contract-Deployment innerhalb von Quant Fusion erfordert QNT-Lizenzen oder Credits.

    Wenn diese Technologie angenommen wird, müssen institutionelle Nutzer QNT halten oder verwenden, um die Infrastruktur zu nutzen.
    Das schafft echte, produktive Nachfrage – kein Spekulations-Use-Case, sondern ein reales Geschäftsmodell.

    Mit anderen Worten:
    Wenn Quant Fusion wirklich adaptiert wird, wird QNT zum Zugangstoken für die Finanzinfrastruktur der Zukunft.

    Fazit

    Quant Fusion steht für das Ende der Blockchain-Silos.

    Wenn es gelingt, ist das der Schritt hin zu einem universell interoperablen Finanzsystem,
    in dem Assets, Anwendungen und Institutionen nahtlos miteinander agieren.
    Und das wäre, ganz ohne Übertreibung, eines der wichtigsten Kapitel in der Geschichte der Blockchain-Technologie.

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