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Aave17. Dezember 2025
Dr. Stephanie MorgenrothDr. Stephanie Morgenroth
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Aave Masterplan 2026: V4 Upgrade, Real World Assets und Mobile App für Millionen Nutzer

Aave Masterplan 2026: V4 Upgrade, Real World Assets und Mobile App für Millionen Nutzer
Aave ist eines der führenden DeFi Protokolle und hat kürzlich einen ehrgeizigen „Masterplan 2026“ vorgestellt. Gründer und CEO Stani Kulechov verkündete diesen Plan kurz nach der Nachricht, dass die US-Börsenaufsicht SEC ihre vierjährige Untersuchung gegen Aave eingestellt hat ohne Maßnahmen einzuleiten. 2025 war für Aave das bisher erfolgreichste Jahr. Das Protokoll erreichte Rekordwerte bei Einlagen und Nutzungsgebühren. Dennoch betont Kulechov, dass Aave trotz aller Erfolge „noch am Tag Null“ steht und die wirklich großen Schritte erst bevorstehen. Der Masterplan 2026 fokussiert sich auf drei zentrale Säulen, um Aaves Wachstum weiter zu skalieren: ein großes Protokoll Upgrade (Aave V4), die Integration Real World Assets (RWA) über die Institutionen Plattform Horizon, und eine benutzerfreundliche Aave App als „Trojanisches Pferd“ für den Massenmarkt.

Was ist Aave?

Aave (finnisch für „Geist“) ist ein dezentrales Finanzprotokoll (DeFi) zur Kreditvergabe auf Blockchain Basis. Über Aave können Krypto Nutzer Vermögenswerte verleihen und leihen, ohne dass eine Bank dazwischengeschaltet ist. Liquiditätsanbieter (Lender) verdienen Zinsen, indem sie Krypto Assets in gemeinsame Liquiditätspools einzahlen. Kreditnehmer können aus diesen Pools Kryptokredite aufnehmen, müssen dafür aber andere Krypto Token als Sicherheit (Collateral) hinterlegen. Alles läuft automatisiert über Smart Contracts, dass sind transparente, selbst ausführende Verträge auf der Blockchain. Dadurch entfallen klassische Finanzintermediäre, und Zinsen sowie Kreditkonditionen werden rein durch Angebot und Nachfrage auf dem Protokoll bestimmt.

Gestartet wurde Aave 2017 vom damals 24 jährigen Stani Kulechov, zunächst unter dem Namen ETHLend. Seitdem hat sich Aave zu einer der größten DeFi Plattformen weltweit entwickelt. Es ist Open Source und wird von der Aave Community (AAVE Token Inhabern) dezentral via DAO gesteuert. Aave unterstützt heute zahlreiche Blockchain Netzwerke (Ethereum, Avalanche, Polygon, Layer2 etc.) und hat innovative Features wie Flash Loans (besicherungsfreie Sekundenkredite) und eine eigene Stablecoin namens GHO eingeführt. Kurz gesagt: Aave ist eine Art globaler, dezentraler Geldmarkt, auf dem Krypto Vermögen effizient genutzt werden kann. Vergleichbar mit einem bankenlosen Kreditmarktplatz im Internet.

Rückblick 2025: Aaves Rekordjahr und Meilensteine

Ein Blick auf die Zahlen aus 2025 zeigt, wie dominant Aave inzwischen im DeFi Sektor ist. Das Jahr markierte mehrere Allzeithochs für das Protokoll:

  • Gesamtwert eingezahlter Assets (TVL): Aave verzeichnete bis zu $75 Milliarden an aktiven Einlagen! Ein Niveau, das an die Größenordnung mittelgroßer Banken heranreicht. Auf vier verschiedenen Blockchains überstieg das Aave Volumen jeweils $1 Milliarde, was die Multichain Strategie des Protokolls eindrucksvoll untermauert.

  • Transaktionsvolumen: Seit dem Start von Aave wurden insgesamt über $3,33 Billionen an Einzahlungen verarbeitet, und fast $1 Billion an Krypto Krediten wurden originiert (ausgegeben). Diese gewaltigen Zahlen unterstreichen das Vertrauen der Nutzer und die immense Aktivität auf der Plattform.

  • Marktanteil im DeFi Lending: Aave kontrolliert etwa 59 % des DeFi Kreditmarktes, mehr als alle Konkurrenten zusammen. Rund 61 % aller aktiven DeFi Kredite laufen über Aave. Damit ist Aave der unangefochtene Marktführer im Bereich Krypto Kreditvergabe.

  • Gebühreneinnahmen: Allein im Jahr 2025 erwirtschaftete das Protokoll rund $885 Millionen an Gebühren für Kreditvergabe und -nahme. Das entspricht über 50 % der Gebühren, die im gesamten DeFi Lending Sektor generiert wurden, und übersteigt die Einnahmen der nächsten fünf Konkurrenten kombiniert. Diese Einnahmen fließen teilweise in das Aave Ökosystem zurück, unter anderem in ein umfangreiches AAVE Token Rückkaufprogramm. Die Community hat einen dauerhaften Rückkauf von AAVE im Wert von $50 Millionen pro Jahr beschlossen, finanziert aus den Protokollgebühren. Dieses Buyback Programm soll den Tokenwert steigern und die Beteiligung der AAVE Inhaber am Protokollerfolg sicherstellen.

In Aave V3 war das E Mode (erlaubt höheres Leverage bei korrelierten Assets, etwa Stablecoin/Stablecoin) ein Feature innerhalb des Hauptpools. Unter V4 kann E Mode stattdessen als eigener E Mode Spoke laufen, der streng auf bestimmte Asset Paare begrenzt ist. Ebenso könnte ein RWA Spoke für tokenisierte Staatsanleihen geschaffen werden oder ein isolierter “Isolation Mode” Spoke für neue, unbewährte Token als Sicherheiten. All diese Spezialmärkte profitieren vom großen Liquiditäts Hub, sind aber voneinander abgeschottet genug, um das Gesamtsystem nicht zu gefährden.

Zusätzlich zum Protokoll Upgrade arbeitet Aave Labs an einer verbesserten Developer Experience: Neue Tools und APIs sollen 2026 bereitstehen, damit externe Entwickler leichter auf Aave V4 aufsetzen können. Das Ziel ist, Aave zum Grundbaustein für on-chain Finanzanwendungen zu machen. Wenn V4 live geht (geplant Ende 2025 auf Testnets, dann 2026 im Mainnet), wird Aave sukzessive neue Märkte, Assets und Integrationen sehen, die es so bisher in DeFi nicht gab. Die Aave Community plant, in enger Abstimmung mit Fintech-Partnern und der DAO, den TVL im Laufe von 2026 deutlich zu skalieren, Aave V4 liefert dafür die robuste Infrastruktur.

Horizon – Real World Assets auf Aave

Mit Horizon betritt Aave Neuland, indem traditionelle Finanzwerte tokenisiert ins DeFi Ökosystem gebracht werden. Horizon ist Aaves dezentrale RWA Plattform (RWA = Real World Assets – reale Vermögenswerte). Sie ging bereits 2025 an den Start und fungiert als Brücke zwischen TradFi und DeFi. Über Horizon können qualifizierte institutionelle Anleger tokenisierte Realwerte als Collateral einsetzen, um darauf basierend Stablecoins zu leihen. Konkret bedeutet das: Ein Unternehmen oder Finanzinstitut hinterlegt zum Beispiel tokenisierte US Staatsanleihen, Geldmarktfonds Anteile oder andere verbriefte Vermögenswerte in Horizon und erhält im Gegenzug einen Kredit in USDC, GHO oder anderen Stablecoins. Anleger auf der anderen Seite (aus dem Krypto Space) können wiederum ihre Stablecoins in Horizon verleihen und so Zinsen von den institutionellen Borrowern verdienen.

So funktioniert Horizon von Aave
https://aave.com/blog/horizon-launch

Warum ist das wichtig? Tokenisierte Realwerte hatten bislang oft das Problem, dass sie außerhalb der eigentlichen DeFi Märkte blieben. Sie waren illiquide oder nur eingeschränkt einsetzbar. Horizon ändert dies, indem es offene Liquidität für RWAs bereitstellt. Institutionen können liquide Mittel (Stablecoins) aufnehmen, ohne ihre echten Assets verkaufen zu müssen. Dadurch werden RWAs zu produktiven Assets auf der Blockchain. Gleichzeitig bekommen Krypto Investoren Zugriff auf relativ sichere Renditen aus der echten Welt (z. B. Zinsen aus Staatsanleihen), indem sie Stablecoins in Horizon verleihen. Es entsteht ein Win-Win: TradFi Kapital trifft auf DeFi Liquidität.

Bereits kurz nach dem Start wuchs Horizon rasch zum größten RWA Kreditmarkt in DeFi. Aktuell sind etwa $550 Millionen Nettoeinlagen auf Horizon verzeichnet, und 2026 soll diese Summe schnell auf $1 Milliarde und mehr ausgebaut werden. Aave arbeitet hierfür mit einer ganzen Reihe namhafter Partner zusammen. Zu den Launch Partnern gehörten u. a. Circle (Emittent von USDC, mit einem eigenen tokenisierten Fonds USYC), Franklin Templeton (mit einem tokenisierten Geldmarktfonds für US Treasuries), Centrifuge (Plattform für besicherte Kreditforderungen) sowie Krypto Unternehmen wie Ripple, Securitize, VanEck, WisdomTree und weitere. Diese Kooperationen bringen globale Anlageklassen wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Fondsanteile, Immobilienkredite, Rohstoffe usw. auf Aaves Plattform.

Horizon ist explizit darauf ausgelegt, den Compliance- und Reporting-Anforderungen großer Finanzakteure gerecht zu werden. Zugang als Kreditnehmer erhalten nur verifizierte, berechtigte Institutionen (KYC/Whitelist je nach Asset Emittent). Trotzdem bleibt Horizon ein DeFi Markt: Die Abläufe basieren auf Smart Contracts, sind non-custodial (Aave Labs verwahrt keine Kundengelder selbst) und transparent on-chain. Die Vision dahinter ist gewaltig: Laut Kulechov eröffnet Horizon Aave den Zugang zu einem traditionellen Vermögenspool von über $500 Billionen, das geschätzte Gesamtvolumen globaler Real World Assets. Natürlich wird nicht alles sofort tokenisiert, aber Aave positioniert sich mit Horizon als zentrale Drehscheibe für diesen Trend.

2026 dürfte Horizon weitere Asset Typen hinzufügen und noch mehr Finanzriesen ins Boot holen. Aave weiß: DeFi kann nur dann eine zentrale Rolle in der gesamten Finanzwelt spielen, wenn traditionelle Werte integriert werden. Genau das leistet Horizon. Es ergänzt die krypto nativen Märkte von Aave um die größten Märkte der Welt – von Aktien über Immobilien bis hin zu Forderungen und Anleihen. Sollte dieser Brückenschlag gelingen, wäre Aave tatsächlich auf dem Weg, ein globales Credit Layer für alle Arten von Wert zu werden.

Aave App – DeFi für den Massenmarkt

Die dritte Säule des Masterplans ist die Aave App, eine mobile Anwendung, die DeFi einem breiten Publikum zugänglich machen soll. Während Aave als Protokoll im Hintergrund komplex ist, verbirgt die App diese Komplexität hinter einer einfachen Benutzeroberfläche – vergleichbar mit Mainstream Finanzapps wie Revolut, CashApp oder Trade Republic, aber mit DeFi Power unter der Haube. Stani Kulechov nennt die Aave App ein „Trojanisches Pferd“, um die nächste Generation von Nutzern in das dezentrale Finanzsystem zu führen.

Funktionsumfang: Die App, im November 2025 erstmals für iOS veröffentlicht, bietet ein High Yield Sparkonto auf Basis von Aave. Nutzer können in der App Geld einzahlen (entweder via Banküberweisung/Karte in Stablecoins umgewandelt, oder direkt in Krypto) und erhalten deutlich höhere Zinsen als bei traditionellen Banken. Laut Aave liegen die Sparzinsen je nach Marktumfeld etwa bei 5 %–6 % APY (jährliche Rendite) und können durch Boni noch erhöht werden. Zum Vergleich: Klassische Bankkonten boten 2025 oft weniger als 1 %, und selbst die besten Tagesgelder lagen um 3–4 %. Die Aave App erzielt die höheren Raten, indem die Einlagen der Nutzer ins Aave Protokoll fließen, wo Borrower bereit sind, entsprechende Zinsen zu zahlen. Ein Clou: Die Zinsgutschriften erfolgen sekündlich. Nutzer können in Echtzeit beobachten, wie ihr Guthaben wächst. Diese Live Anzeige der Zinserträge (statt monats- oder quartalsweiser Auszahlung) soll das Sparen greifbarer und motivierender machen.

Aave APY im Jahr im Vergleich zu Fintechs und Banken
https://aave.com/blog/introducing-aave-app-smarter-way-to-save

Darüber hinaus adressiert die App viele Schmerzpunkte traditioneller Banken: Es gibt keine Abhebungsbeschränkungen oder Kündigungsfristen – Nutzer können ihr Geld jederzeit aus der App abziehen, ohne Penale. Aave verspricht außerdem einen Versicherungsschutz bis zu $1 Million pro Nutzerkonto, um ein ähnliches Sicherheitsgefühl wie die Einlagensicherung zu bieten (Details hierzu sollen zum offiziellen Launch mitgeteilt werden). Für regelmäßiges Sparen gibt es ein Auto Saver Feature: Die App kann automatisch monatlich einen bestimmten Betrag vom Bankkonto einziehen und anlegen, was zusätzlich mit einem kleinen Zinsbonus belohnt wird. Solche Features kennen viele bislang nur von Fintech Apps, nun werden sie mit der Renditekraft von DeFi kombiniert.

Die Ein- und Auszahlungen (On/Off Ramp) sind ein zentrales Element: Aave App integriert eine globale Lösung namens Push, die angeblich über 12.000 Banken und Karten unterstützt und in 70 % der weltweiten Märkte verfügbar ist. Damit können Nutzer aus vielen Ländern mit wenigen Klicks Fiatgeld in die App bringen und umgekehrt auszahlen. Dieser nahtlose Übergang von traditionellem Geld zu Stablecoins ist essenziell, um Hürden für Einsteiger zu senken.

Warum all dieser Aufwand? Aave ist überzeugt, dass das Wachstumspotenzial im Retail Bereich enorm ist. Apps wie CashApp oder Venmo haben zig Millionen Nutzer, bieten aber kaum attraktive Sparprodukte. Hier will Aave ansetzen: Mit besseren Zinsen und Echtzeit Transparenz soll die App Nutzer gewinnen, die bisher nichts mit Krypto am Hut hatten. Der adressierbare Mobile Fintech Markt wird auf über $2 Billionen geschätzt, selbst ein kleiner Bruchteil davon würde das in Aave verwaltete Kapital massiv erhöhen. Kulechov betont, dass Aave ohne Massenadoption auf Produktebene nicht auf “Trillionen Dollar” Skalierung kommen kann. Die App soll genau diese Massenadoption einläuten.

Im Jahr 2026 ist die vollständige Markteinführung der Aave App geplant: Zunächst wird der Wartelisten Zugang geöffnet, dann die App schrittweise für breitere Nutzerkreise freigegeben, inklusive geplanter Android- und Web-Versionen. Das Ziel von ersten 1.000.000 Nutzern soll so schnell wie möglich erreicht werden. Jeder neue App Nutzer, der Geld anlegt, erhöht indirekt den TVL von Aave, es entsteht also ein direkter Wachstumseffekt für das Protokoll.

Nebenbei fungiert die App auch als Schaufenster für DeFi: Nutzer, die sich fragen „Wo kommen die 6 % Zinsen eigentlich her?“, können weiter ins Aave Ökosystem eintauchen, vielleicht selbst AAVE Token erwerben oder andere DeFi Angebote nutzen. Die App könnte somit nicht nur Kapital, sondern auch neue Community Mitglieder ins Aave Universum bringen.

AAVE Token: Alignment von Team und Community

Ein wichtiger Aspekt des Masterplans, oft übersehen, ist die starke Ausrichtung von Aave Labs auf den Erfolg des AAVE Tokens. Das native Token AAVE spielt eine zentrale Rolle in der Governance (Mitbestimmung) und als Wertakkumulator des Ökosystems. Die oben erwähnten Gebühren, die das Protokoll einnimmt, kommen letztlich den AAVE Inhabern zugute, sei es durch Rückkäufe oder potenzielle zukünftig eingeführte Ausschüttungen.

Aave Gründer Kulechov betont, dass Aave Labs und seine Mitarbeiter selbst die größten AAVE Holder sind. Ein erheblicher Teil ihrer Anreize liegt also in der langfristigen Wertsteigerung von AAVE. Die Entscheidungen und Produkte (V4, Horizon, App) sind alle darauf ausgelegt, mehr Nutzer und mehr Volumen auf Aave zu bringen, was sich in mehr Gebühren und damit mehr Wert für den Token niederschlagen sollte. Der kürzlich persönlich getätigte Kauf von ~$10 Mio an AAVE durch Kulechov unterstreicht dieses Commitment.

Das 2025 vom Aave DAO beschlossene Buyback Programm (jährlich $50 Mio für AAVE Rückkäufe) sorgt zusätzlich für konstante Nachfrage nach dem Token. Trotz einiger Debatten innerhalb der Community über die beste Verwendung der Einnahmen zeigt dieser Schritt, dass die DAO an den Token glaubt und dessen Attraktivität für Investoren steigern möchte.

Für Anleger bedeutet dies: Das AAVE Token bleibt ein zentrales Element der Aave Strategie. Sollte der Masterplan 2026 Erfolg haben – sprich, sollte Aave seinen Vorsprung im DeFi Sektor ausbauen, Milliarden aus TradFi anziehen und Millionen neue Nutzer gewinnen, würde AAVE als Governance- und Gebühren-Token voraussichtlich stark profitieren. Natürlich sind Investments in Krypto Token immer mit Risiken behaftet, doch die klare Langzeitvision und die personelle wie finanzielle Alignment zwischen Team und Tokenholdern sprechen für Aaves nachhaltigen Ansatz.

Fazit: Aave „fängt erst an“

Der Masterplan 2026 zeigt Aaves ambitionierten Weg vom heutigen DeFi Platzhirsch hin zu einem unverzichtbaren Baustein der globalen Finanzinfrastruktur. Mit der technischen Neuerfindung durch Aave V4, der Öffnung zu realen Vermögenswerten via Horizon und der Kundenoffensive durch die Aave App werden gleich drei große Hebel gleichzeitig in Bewegung gesetzt. Aave will damit nicht nur seine aktuelle Position halten, sondern die nächste Wachstumsstufe zünden, hin zu “dem Kreditprotokoll” für sämtliche Assets und Anwender.

Natürlich stehen noch Herausforderungen bevor. Die Umsetzung von V4 wird technisch komplex, die Etablierung von RWA Märkten erfordert Vertrauen von TradFi Playern, und die Eroberung des Massenmarkts mit der App hängt von Nutzerakzeptanz und -aufklärung ab. Zudem schläft die Konkurrenz nicht: Andere DeFi Projekte arbeiten an ähnlichen „Super App“-Konzepten oder wollen ebenfalls institutionelles Kapital anziehen. Doch Aave hat zwei große Vorteile: einen mehrjährigen Vorsprung in Technologie und Sicherheit und eine eingeschworene Community mit langer Atem. Nur wenige Protokolle haben bereits fünf Jahre DeFi Turbulenzen überstanden und dabei kontinuierlich Innovation geliefert wie Aave.

Stani Kulechov formulierte es zum Abschluss seiner Ankündigung so: „Aave ist eines von ganz wenigen DeFi Projekten, die den Test der Zeit bestanden haben – aber es ist noch nicht Zeit zum Feiern… wir haben gerade erst begonnen. Aave wird gewinnen.“ Ob Aave tatsächlich „gewinnt“, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Der Masterplan 2026 gibt jedoch eine klare Richtung vor und unterstreicht Aaves Anspruch, die Zukunft der Finanzwelt maßgeblich mitzugestalten. Die nächsten Meilensteine – von Aave V4 bis zur Million Nutzern – werden für DeFi-Fans jedenfalls besonders spannend zu beobachten sein.

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