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Mining-Rechner: Lohnt sich Mining?

Hashrate, Stromkosten und Pool-Gebühr eingeben, Break-Even und ROI sofort berechnen.

Täglicher Ertrag
14,62 €
0.00017199 BTC
Monatlicher Profit
-496,49 €
Ertrag 438,57 € − Strom 935,06 €
Break-Even
Nie
Nicht profitabel
ROI (1 Jahr)
-201.4%

Mit 234 TH/s und 0,37 €/kWh Stromkosten ist Mining aktuell nicht profitabel. Die Stromkosten von 31,17 €/Tag übersteigen den Ertrag von 14,62 €/Tag.

TäglichMonatlichJährlich
BTC Ertrag0.000171990.005159700.06277635
Ertrag (EUR)14,62 €438,57 €5.335,99 €
Stromkosten-31,17 €-935,06 €-11.376,61 €
Profit-16,55 €-496,49 €-6.040,62 €
Kurz & Knapp

Ein Mining-Rechner berechnet, ob sich Bitcoin-Mining lohnt, basierend auf Hashrate, Stromkosten, Pool-Gebühr und aktuellem BTC-Preis.

  • Hardware-Presets: Antminer S21, Whatsminer M60S, Antminer S19 XP
  • Break-Even, ROI und Profit nach Tag, Monat und Jahr
  • Netzwerk-Schwierigkeit wählbar: 400, 600 oder 800 EH/s
  • Stromkosten als größter Kostenfaktor transparent dargestellt

Was ist Mining-Profitabilität?

Mining-Profitabilität beschreibt, ob die Einnahmen aus dem Krypto-Mining die laufenden Kosten (Strom, Pool-Gebühren) und die Hardware-Investition übersteigen. Der Mining-Rechner berechnet Ertrag, Stromkosten und Profit auf Basis der eingegebenen Hardware-Daten und aktueller Marktbedingungen.

Beim Bitcoin-Mining lösen spezialisierte Computer (ASIC-Miner) kryptografische Aufgaben, um neue Blöcke zur Blockchain hinzuzufügen. Dafür erhalten Miner eine Belohnung: aktuell 3,125 BTC pro Block (nach dem Halving 2024).

Ob sich Mining lohnt, hängt von drei Faktoren ab: dem Strompreis, der Effizienz der Hardware (gemessen in J/TH) und dem aktuellen Bitcoin-Kurs. In Deutschland mit Stromkosten von ~0,37 /kWh ist Mining für Privatpersonen selten profitabel, an günstigen Standorten wie Island oder Texas jedoch durchaus.

Wie funktioniert die Mining-Berechnung?

Die Mining-Berechnung basiert auf dem Verhältnis der eigenen Hashrate zur gesamten Netzwerk-Hashrate, multipliziert mit der täglichen Block-Belohnung von 450 BTC (144 Blöcke × 3,125 BTC).

Die Formel: Täglicher BTC-Ertrag = (Deine Hashrate / Netzwerk-Hashrate) × 450 BTC × (1 - Pool-Gebühr). Davon werden die Stromkosten abgezogen: (Watt / 1000) × 24 Stunden × Strompreis pro kWh.

BerechnungsgrundlageDer Rechner verwendet drei wählbare Netzwerk-Schwierigkeitsgrade: 400 EH/s (niedrig), 600 EH/s (mittel, realistisch für 2026) und 800 EH/s (hoch). Die tatsächliche Difficulty ändert sich alle ~2 Wochen.

ASIC vs. GPU: Welche Hardware für Mining?

ASIC-Miner (Application-Specific Integrated Circuit) sind speziell für den SHA-256-Algorithmus von Bitcoin gebaut und erreichen Effizienzen von 1720 J/TH, während GPU-Mining mit Grafikkarten flexibler, aber für Bitcoin seit 2015 nicht mehr wettbewerbsfähig ist.

ASIC-Miner (Bitcoin)

Spezialisiert auf SHA-256, 186234 TH/s, 1518 J/TH. Höchste Effizienz, aber nur für Bitcoin nutzbar. Preise: 3.0005.000 EUR.

GPU-Mining (Altcoins)

Flexibel für verschiedene Algorithmen, aber für Bitcoin nicht konkurrenzfähig. Geeignet für Ethereum Classic, Ravencoin und andere PoW-Altcoins.

ModellHashrateVerbrauchEffizienzPreis
Antminer S21 Pro234 TH/s3.510 W15,0 J/TH~3.000 €
Antminer S21200 TH/s3.500 W17,5 J/TH~5.000 €
Whatsminer M60S186 TH/s3.344 W18,0 J/TH~4.500 €
Antminer S19 XP (alt)140 TH/s3.010 W21,5 J/TH~1.500 €

Stromkosten: Der entscheidende Faktor

Der Strompreis ist der wichtigste Faktor für die Mining-Profitabilität, weil ein Antminer S21 bei 3.500 Watt Dauerlast in Deutschland täglich 31,08 EUR an Strom verbraucht, während der BTC-Ertrag bei ~12,50 EUR liegt.

In Ländern mit günstigem Strom ändert sich das Bild grundlegend: Bei 0,05 /kWh sinken die täglichen Stromkosten auf 4,20 EUR, womit Mining deutlich profitabel wird. Professionelle Mining-Farmen operieren mit Strompreisen von 0,030,08 /kWh in Regionen wie Island, Norwegen, Kasachstan oder Texas.

Beispiel: Gleiche Hardware, unterschiedlicher Strompreis

Lisa betreibt einen Antminer S21 in Deutschland (0,37 /kWh), BTC bei 85.000 EUR, 600 EH/s Netzwerk.

Ertrag: 0,000147 BTC/Tag = 12,50 EUR
Strom: 3,5 kW × 24h × 0,37 = 31,08 EUR

Ergebnis: -18,58 EUR/Tag Verlust. Mining lohnt sich in Deutschland bei aktuellem BTC-Kurs nicht.

Markus betreibt denselben Antminer S21 in Island (0,05 /kWh), gleiche Bedingungen.

Ertrag: 0,000147 BTC/Tag = 12,50 EUR
Strom: 3,5 kW × 24h × 0,05 = 4,20 EUR

Ergebnis: +8,30 EUR/Tag Profit. Monatlich 249 EUR, Break-Even nach ~21 Monaten.

Deutschland

0,37 €/kWh

Nicht profitabel

USA (Texas)

0,06 €/kWh

Profitabel

Island

0,05 €/kWh

Profitabel

Break-Even und ROI verstehen

Der Break-Even-Punkt ist der Zeitpunkt, ab dem die kumulierten Mining-Erträge die Hardware-Investition übersteigen, und der ROI (Return on Investment) misst die jährliche Rendite der Hardware-Investition in Prozent.

Break-Even = Hardware-Kosten ÷ monatlicher Profit. Bei einem Antminer S21 für 5.000 EUR und 248 EUR monatlichem Profit (bei 0,05 /kWh) liegt der Break-Even bei ~21 Monaten. Erst danach erzielst du echten Gewinn.

Wichtig: Der Break-Even verschiebt sich, wenn sich BTC-Kurs, Netzwerk-Difficulty oder Strompreise ändern. Ein steigender Bitcoin-Kurs verkürzt den Break-Even, steigende Difficulty verlängert ihn. Deshalb ist die Berechnung immer eine Momentaufnahme.

Break-Even-FaustregelEin Break-Even unter 12 Monaten gilt als gut, 1224 Monate als akzeptabel. Über 24 Monate wird das Investment riskant, weil sich Marktbedingungen und Hardware-Generationen schnell ändern.

Häufige Fehler beim Mining

Die häufigsten Fehler bei der Mining-Kalkulation: versteckte Kosten ignorieren, die Difficulty-Anpassung unterschätzen und veraltete Hardware als profitabel einschätzen.

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Nur Stromkosten rechnen: Kühlung, Wartung, Internet, Lärm-Isolation und eventuelle Gewerbesteuer können die realen Kosten um 10–20% erhöhen.
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Difficulty ignorieren: Die Netzwerk-Schwierigkeit steigt, wenn mehr Miner einsteigen. Der heutige Ertrag ist keine Garantie für morgen.
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Alte Hardware nutzen: Miner mit über 30 J/TH (z.B. Antminer S17) verbrauchen bei gleicher Hashrate doppelt so viel Strom wie aktuelle Modelle.
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Halving nicht einplanen: Das nächste Halving (~2028) halbiert den Block-Reward. Der Break-Even muss vorher erreicht sein oder der BTC-Kurs muss stark steigen.
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Solo-Mining mit niedriger Hashrate: Mit 200 TH/s dauert es statistisch Jahrzehnte, einen Block solo zu finden. Pool-Mining ist für alle außer Großbetriebe Pflicht.

Halving und Netzwerk-Schwierigkeit

Das Bitcoin Halving halbiert alle ~210.000 Blöcke (~4 Jahre) die Block-Belohnung, und die Netzwerk-Schwierigkeit passt sich alle 2.016 Blöcke an die globale Hashrate an.

Seit dem Halving im April 2024 beträgt die Block-Belohnung 3,125 BTC. Das nächste Halving (~2028) reduziert sie auf 1,5625 BTC. Bei gleichbleibendem Kurs sinkt der Mining-Ertrag um 50%. Historisch ist der BTC-Preis nach Halvings deutlich gestiegen, was den Effekt kompensiert hat.

HalvingJahrBlock-RewardBTC/Tag
3. Halving20206,25 BTC900 BTC
4. Halving20243,125 BTC450 BTC
5. Halving~20281,5625 BTC225 BTC

Mining-Steuern in Deutschland

Mining-Erträge sind in Deutschland als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG steuerpflichtig, wobei ab einem gewissen Umfang das Finanzamt gewerbliche Einkünfte annehmen kann.

Die gute Nachricht: Hardware-Kosten, Strom und Pool-Gebühren sind als Betriebsausgaben absetzbar. Bei gewerblichem Mining kommt allerdings Gewerbesteuer hinzu. Der Übergang von privat zu gewerblich ist fließend, Kriterien sind u.a. die Anzahl der Geräte, der Umsatz und die Regelmäßigkeit.

Für die Steuererklärung dokumentiere jeden geminten BTC-Betrag mit Datum und EUR-Gegenwert zum Zeitpunkt des Zuflusses. Tools wie CoinTracking können Mining-Erträge automatisch tracken.

Steuer-Tipp f{'\u00fc'}r MinerGeminte Coins haben eine eigene Haltefrist: Wenn du sie über 1 Jahr hältst, ist der spätere Verkaufsgewinn nach § 23 EStG steuerfrei. Die Mining-Einkünfte selbst bleiben aber steuerpflichtig.

Pool-Mining vs. Solo-Mining

Pool-Mining verteilt die Rechenleistung auf viele Teilnehmer und liefert regelmäßige, kleinere Auszahlungen, während Solo-Mining die volle Block-Belohnung bringt, aber nur bei extrem hoher Hashrate statistisch sinnvoll ist.

Ein Mining-Pool bündelt die Hashrate aller Teilnehmer. Wenn der Pool einen Block findet, wird die Belohnung (3,125 BTC) anteilig verteilt. Die Pool-Gebühr liegt typischerweise bei 12%. Bekannte Pools sind Foundry, AntPool und F2Pool.

Mit 200 TH/s und 600 EH/s Netzwerk-Hashrate beträgt dein Anteil am Netzwerk 0,000033%. Statistisch findest du solo alle ~8 Jahre einen Block. Pool-Mining liefert dagegen tägliche Auszahlungen.

Zusammenfassung: Mining-Profitabilität

Strompreis ist der entscheidende Faktor: unter 0,08 €/kWh wird Mining profitabel
Moderne ASIC-Miner (17–20 J/TH) sind Pflicht, ältere Hardware ist unwirtschaftlich
Block-Reward seit Halving 2024: 3,125 BTC pro Block (nächstes Halving ~2028)
Pool-Mining (1–2% Gebühr) liefert regelmäßige Auszahlungen statt Lotterie
Mining-Erträge sind in Deutschland steuerpflichtig (§ 22 Nr. 3 EStG)
Break-Even unter 12 Monaten gilt als gut, über 24 Monate als riskant
Häufige Fragen zum Mining-Rechner

Wie genau sind Mining-Profitabilitätsrechner?

Was ist die Netzwerk-Schwierigkeit beim Mining?

Lohnt sich Bitcoin-Mining 2026 noch?

Was passiert beim nächsten Bitcoin Halving?

Sollte ich allein oder im Pool minen?

Was ist die Energieeffizienz (J/TH)?

Was ist der Unterschied zwischen ASIC und GPU Mining?

Wie berechnet sich der Break-Even beim Mining?

Muss ich Mining-Erträge versteuern?

Wie viel BTC kann ich pro Tag minen?

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Dr. Stephanie Morgenroth
Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 100.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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