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Bitcoin-Mining-Pool Poolin beantragt Insolvenz

Der singapurische Betreiber Poolin meldet Chapter 11 Insolvenz mit Verbindlichkeiten bis zu 500 Mio. USD und plant den Verkauf zweier Texas-Standorte für.

Bitcoin
von Dr. Stephanie Morgenroth
2 Min.
Bitcoin-Mining-Pool Poolin beantragt Insolvenz

Der Bitcoin-Mining-Pool Poolin hat am Mittwoch in New Jersey Chapter 11 Insolvenz beantragt. Das Unternehmen meldet Verbindlichkeiten von bis zu 500 Mio. USD bei Vermögenswerten von maximal 10 Mio. USD. Betroffen sind Poolin sowie zwei US-amerikanische Tochtergesellschaften.

Finanzielle Notlage und Asset-Verkäufe

Poolin plant den Verkauf zweier Mining-Standorte in West Texas an Thor CALAP LLC. Das Angebot umfasst 37 Mio. USD für die Tarbush-Assets und 15 Mio. USD für den Standort Pyote. Diese Verkäufe dienen einem Programm zur Erholung der Gläubiger, deren Anzahl laut Unterlagen zwischen 10.001 und 25.000 liegt.

Die Marktposition von Poolin sank drastisch. Im Jahr 2019 war der Pool noch der weltweit größte Betreiber. Laut Hashrate Index belegt Poolin aktuell nur noch Platz 17 der größten Mining-Pools und kontrolliert lediglich einen Marktanteil von 0,2 Prozent der globalen Hashrate.

Steigende Stromkosten setzen die Branche unter Druck. Bereits im Februar meldete die NFN8 Group mit zwei Tochtergesellschaften im Western District of Texas Insolvenz an. Die finanziellen Engpässe zwingen Betreiber dazu, entweder den Betrieb einzustellen oder neue Einnahmequellen außerhalb des klassischen Minings zu erschließen.

Bernstein sieht in Mining-Unternehmen notwendige Partner für KI-Firmen. "Deals mit Drittanbietern, wie Bitcoin-Minern, werden für KI-Unternehmen notwendig sein, um die Rechenleistungslimits von KI-Rechenzentren zu bewältigen", erklärte das Wealth-Management-Unternehmen Bernstein in einer Analyse.

Pivot zu KI-Infrastruktur

Viele Miner diversifizieren in Richtung Künstliche Intelligenz. Bitfarms beendete im November 2025 den Bitcoin-Mining-Betrieb vollständig. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf High-Performance-Computing-Rechenzentren. Dieser Trend markiert eine Abkehr vom reinen Proof-of-Work-Modell hin zu skalierbaren Cloud-Diensten für KI-Entwickler.

Hut 8 und IREN schlossen kürzlich Großaufträge ab. Hut 8 sicherte sich einen 15-jährigen Mietvertrag über 9,8 Mrd. USD für einen KI-Campus. IREN meldete Cloud-Service-Verträge im Wert von 2,8 Mrd. USD. MARA Holdings plant zudem den Erwerb eines Texas-Standorts mit einer Kapazität von bis zu 2 Gigawatt.

Fazit: Strukturwandel im Mining-Sektor

Die Insolvenz von Poolin bei einem BTC-Kurs von 64.935 USD verdeutlicht den steigenden Kostendruck. Wer nur auf Bitcoin-Mining setzt, riskiert bei steigenden Strompreisen die Zahlungsfähigkeit. Die Diversifikation in KI-Infrastruktur bietet dir hier einen Ausweg zur Umsatzstabilisierung.

Beobachte die Verschiebung von Hardware-Kapazitäten. Der Trend weg vom reinen Mining hin zu Rechenzentren für KI verändert das Risikoprofil der betroffenen Aktien und Token nachhaltig.

Quelle: Cointelegraph

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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