Zum Hauptinhalt springen

Morgan Stanley Bitcoin ETF setzt auf Kostenführerschaft

Der neue Bitcoin Trust von Morgan Stanley verzeichnete im ersten Monat 193,6 Millionen USD Netto-Zuflüsse und unterbietet mit einer Gebühr von 0,14 Prozent die.

Bitcoin
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
Morgan Stanley Bitcoin ETF setzt auf Kostenführerschaft

Morgan Stanley startete seinen Bitcoin Trust am 8. April mit einem massiven Erfolg. Der Fonds absorbierte im ersten Monat 193,6 Millionen USD an Netto-Zuflüssen ohne einen einzigen Tag mit Netto-Abflüssen. Damit setzt das Institut einen neuen Standard für institutionelle Bitcoin-Produkte.

Gebührenstrategie gegen Branchenriesen

Der Morgan Stanley Bitcoin Trust (MSBT) nutzt eine aggressive Preisstrategie. Mit einer jährlichen Gebühr von 0,14 Prozent unterbietet der Fonds den Grayscale Bitcoin Mini Trust mit 0,15 Prozent. Auch Bitwise mit 0,20 Prozent und BlackRock IBIT mit 0,25 Prozent liegen preislich über dem neuen Angebot.

Diese Differenz wirkt für Privatanleger gering. Bei institutionellen Summen ist der Effekt jedoch massiv. Pro einer Milliarde investierter Dollar spart ein Anleger jährlich 1,1 Millionen USD im Vergleich zum IBIT-ETF. Diese Kostenersparnis zieht professionelle Kapitalallokatoren an, die auf langfristige Effizienz setzen.

Die Marktdaten zeigen eine hohe Nachfrage. Am 7. Mai verzeichnete MSBT Zuflüsse von 5,7 Millionen USD. Gleichzeitig erlebten Konkurrenten schwere Verluste. BlackRock IBIT verlor 27,2 Millionen USD und Fidelity FBTC verzeichnete Abflüsse von 97,6 Millionen USD an diesem spezifischen Handelstag.

Ein Premium von 0,24 Prozent gegenüber dem Nettoinventarwert unterstreicht den Kaufdruck. Dieser Wert lag über dem Premium von IBIT mit 0,18 Prozent. Die Daten deuten darauf hin, dass die Nachfrage das Angebot an Erstellungseinheiten überstieg, was den Preis des ETF-Anteils stützte.

Innerhalb von sechs Handelstagen überschritt MSBT die Marke von 103 Millionen USD Netto-Zuflüssen. Damit überholte der Fonds das gesamte historische Volumen von WisdomTree BTCW mit 86 Millionen USD. Letzterer ist bereits seit Januar 2024 am Markt und konnte dieses Wachstum nicht erreichen.

Potenzial durch proprietäre Vertriebskanäle

Die bisherigen Erfolge stammen fast ausschließlich von selbstgesteuerten Kunden. Das bedeutet, dass Anleger die Entscheidung eigenständig trafen. Die interne Beraterstruktur von Morgan Stanley war während der ersten Handelswochen noch nicht für den Vertrieb des Bitcoin Trusts freigeschaltet.

„Fast alle Aktivitäten der ersten zwei Wochen waren selbstgesteuert, das heißt, es waren nicht unsere Berater, die dies verkauft haben"

— Amy Oldenburg, Leiterin der digitalen Vermögenswerte bei Morgan Stanley

Diese Aussage verdeutlicht das noch ungenutzte Potenzial des Instituts.

Morgan Stanley beschäftigt rund 16.000 Finanzberater. Diese verwalten derzeit über 9,3 Billionen USD an Kundenvermögen. Sobald der ETF über die Wealth-Management-Plattform verfügbar wird, erhält der Fonds einen exklusiven Zugang zu einer riesigen Kapitalbasis, den kein anderer ETF-Herausgeber besitzt.

Parallel dazu testet die Bank den Handel mit Spot-Kryptowährungen auf ETrade. Das Pilotprojekt umfasst Bitcoin, Ether und Solana mit einer Transaktionsgebühr von 50 Basispunkten. Dies integriert Krypto-Assets tiefer in das bestehende Ökosystem der Bank und senkt die Hürden für Nutzer.

Aktuell zeigt der Gesamtmarkt eine Stabilisierung. BTC notiert bei 80.757 USD mit einer minimalen Änderung von -0,07 Prozent. Während andere Assets wie XRP mit +2,36 Prozent auf 1,45 USD steigen, bleibt der Fokus institutioneller Anleger verstärkt auf den stabilen Zuflüssen der ETF-Strukturen.

Fazit: Institutionelle Dominanz durch Kostenführerschaft

Für dich bedeutet das, dass die Eintrittsbarrieren für institutionelles Kapital weiter sinken. Morgan Stanley beweist, dass niedrige Gebühren und ein starkes Netzwerk die Volatilität des Gesamtmarktes ausgleichen können. Die Öffnung der Beraterkanäle könnte eine neue Welle von Kapital auslösen.

Beobachte besonders die Integration in ETrade. Wenn die Hürden für den direkten Handel sinken, könnte dies die Liquidität für Assets wie Solana (94,8 USD) und Ethereum (2.332,27 USD) erhöhen. Der Trend geht weg von spekulativen Wetten hin zu strukturierten Anlageprodukten.

Quelle: Google News EN (Crypto)

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 100.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

Risikohinweis: Meine Inhalte dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung dar.

Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten. Bei einem Kauf über diese Links erhalte ich eine Provision — du unterstützt meinen Kanal ohne Mehrkosten. Danke! ❤️