Bitcoin-Befürworter Samson Mow sieht einen Kursanstieg auf 1 Million USD als kurz bevorstehend. Der CEO von Jan3 begründet dies mit einem extremen Angebotsmangel. Aktuell notiert BTC bei 76.397 USD, was einem Minus von 0,78 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht.
Angebotsengpass und die Omega-Kerze
Samson Mow sieht den aktuellen Marktpreis unter 120.000 USD als zu niedrig bewertet an. Er erwartet eine sogenannte Omega-Kerze, die einen extrem steilen Preisanstieg markiert. Diese Entwicklung soll laut Mow sehr schnell eintreten, da das verfügbare Angebot an Bitcoin deutlich geringer ist als allgemein angenommen.
Der Markt unterschätze die Menge der tatsächlich verkaufbaren Coins auf den Börsen. Mow argumentiert, dass viele Bestände dort nicht für den Verkauf bestimmt sind. Dies führt zu einer künstlichen Verknappung, die bei steigender Nachfrage einen massiven Preissprung auslösen kann, da kaum Liquidität gegensteht.
Die Daten zeigen, dass Bitcoin im Oktober 2025 ein Allzeithoch von über 126.000 USD erreichte. Aktuell liegt der Kurs mit 76.397 USD deutlich darunter. Während einige Marktteilnehmer dies als Ende des Zyklus werten, sieht Mow darin lediglich eine Vorbereitung für den nächsten großen Ausbruch.
Ein zentraler Treiber ist der Kaufdruck durch Unternehmen wie MicroStrategy. Michael Saylor und andere Bitcoin-Treasury-Unternehmen kaufen kontinuierlich Bestände auf. Diese institutionelle Akkumulation entzieht dem freien Markt weitere Coins, was den prognostizierten Angebotsschock weiter verstärkt und die Preisdynamik nach oben treibt.
Mow stellt zudem das traditionelle Vier-Jahres-Zyklus-Modell in Frage. Bitcoin erreichte seinen Höchststand bereits vor dem letzten Halving. Diese Verschiebung der Muster deutet darauf hin, dass die alten Regeln für die Preisentwicklung nicht mehr gelten und neue Faktoren die Marktrichtung bestimmen.
Institutionelle Dynamik und langfristige Ziele
Neben Samson Mow teilen auch andere Institutionen die bullische Sichtweise. Der CIO von Bitwise, Matt Hougan, sowie ARK Invest prognostizieren langfristig einen Bitcoin-Kurs im siebenstelligen Bereich. Diese Einschätzungen stützen die These, dass Bitcoin als globales Reserve-Asset eine neue Bewertungsstufe erreicht.
„Es gibt nur 21 Millionen und weniger als eine Million davon sind noch zu minen"
Er betont, dass große Investoren Bitcoin kaufen, ohne auf den aktuellen Kurs zu achten, was die fundamentale Nachfrage massiv steigert.
Im Vergleich dazu zeigen andere Assets eine schwächere Dynamik. Ethereum notiert bei 2.298,1 USD mit einem Plus von 0,22 Prozent. Solana liegt bei 83,83 USD und verzeichnete ein Minus von 0,48 Prozent. Diese Divergenz unterstreicht die Sonderrolle von Bitcoin als primäres Ziel institutioneller Anleger.
Die Strategie von Treasury-Unternehmen verändert die Marktstruktur grundlegend. Wenn Firmen Bitcoin als Reservewährung implementieren, verschwinden große Mengen an Coins dauerhaft aus dem Handelskreislauf. Dies schafft eine fundamentale Knappheit, die laut Mow den Weg zu 1 Million USD ebnet.
Analysten beobachten nun, ob der aktuelle Konsolidierungsbereich bei 76.000 USD hält. Ein Ausbruch über die 126.000 USD Marke aus dem Vorjahr wäre das erste Signal für die Umsetzung der Prognosen von Mow. Die Marktteilnehmer warten auf weitere Anzeichen für einen institutionellen Kaufrausch.
Fazit: Fokus auf institutionelle Akkumulation
Für dich bedeutet das, dass die langfristige These von Bitcoin als knappes digitales Gold durch institutionelle Käufe gestützt wird. Die Prognose von 1 Million USD ist extrem ambitioniert, basiert aber auf der Logik eines totalen Angebotsschocks durch Firmenkäufe.
Beobachte die Kursmarken rund um das Allzeithoch von 126.000 USD. Sollte der Kaufdruck von Akteuren wie Saylor anhalten, könnten die von Mow beschriebenen Omega-Kerzen tatsächlich die Preisdynamik im Jahr 2026 massiv verändern.
Quelle: BeInCrypto DE
