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Samsung investiert 408 Mio. USD in Upbit-Betreiber

Samsung-Einheiten erwerben Anteile am Dunamu-Konzern. Der Deal ist Teil einer massiven Investitionswelle südkoreanischer Finanzriesen in digitale Assets und.

News
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
Samsung investiert 408 Mio. USD in Upbit-Betreiber

Samsung investiert 408 Millionen USD in Dunamu, dem Betreiber der Kryptobörse Upbit. Die Übernahme von 1,39 Millionen Aktien erfolgt am 28. Mai 2026. Dieser Schritt markiert den Eintritt eines der größten Tech-Konglomerate Koreas in den direkten Besitz eines Krypto-Marktführers.

Strategische Aufteilung der Samsung-Anteile

Samsung Securities übernimmt einen Anteil von 2% an Dunamu. Die Einheiten Samsung SDS und Samsung Card erwerben jeweils eine Beteiligung von 1%. Insgesamt fließen 612,8 Milliarden koreanische Won in die Transaktion. Die Aktien stammen aus dem Bestand von Kakao Investment, das seine Position massiv reduziert.

Samsung Securities plant die Zusammenarbeit bei der Emission tokenisierter Wertpapiere. Das Unternehmen will digitale Asset-Services in sein Portfolio integrieren. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines sinkenden Marktes. BTC notiert aktuell bei 73.268 USD, was einem Minus von 3,27% in 24 Stunden entspricht.

Die IT-Sparte Samsung SDS nutzt die Blockchain-Expertise von Dunamu. Ziel ist die Erweiterung der Kapazitäten in den Bereichen KI, Cloud und Datensicherheit. Dabei spielt die Giwa-Chain eine zentrale Rolle. Diese Ethereum Layer-2 Lösung von Dunamu befindet sich derzeit noch in der Testnet-Phase.

Samsung Card fokussiert sich auf die Entwicklung eines Zahlungs-Ökosystems. Die Integration erfolgt über die Finanz-App Monimo. Das Unternehmen bereitet sich damit auf die kommenden Regulierungen für Stablecoins vor. ETH verzeichnet aktuell einen Rückgang von 4,42% auf einen Preis von 1.987,65 USD.

Die Beteiligung ermöglicht Samsung den Zugriff auf Echtzeit-Handelsdaten von Upbit. Diese Daten fließen in die Analysemodelle für neue Finanzprodukte ein. Die Synergien zwischen Hardware-Sicherheit und Software-Handel stehen im Zentrum der Strategie. Samsung setzt dabei auf die bestehende Nutzerbasis von Dunamu.

Institutionelle Flutwelle in Südkorea

Samsung ist Teil eines größeren Trends in Südkorea. Am 15. Mai erwarb die Hana Bank Anteile im Wert von 670 Millionen USD. Hanwha Investment Securities steigerte seine Beteiligung kurz darauf auf 9,84%. Insgesamt halten koreanische Finanzriesen nun fast 14% der Anteile an Dunamu.

Die Unternehmen positionieren sich für den Digital Asset Basic Act. Dieses Gesetz schafft erstmals einen klaren regulatorischen Rahmen für Stablecoins und On-Chain-Zahlungen. "Dunamu wird mit den Samsung-Einheiten an blockchain-basierten Finanzprodukten arbeiten", hieß es in einem offiziellen Statement der Firma Dunamu.

Weitere Akteure wie Mirae Asset kauften bereits im Februar 92% der Börse Korbit. KB Kookmin Bank und Shinhan testen derzeit Won-gekoppelte Stablecoins. Früher dominierten Einzelanleger den koreanischen Markt, nun übernehmen institutionelle Schwergewichte die Kontrolle über die Infrastruktur.

Parallel dazu plant Dunamu eine Fusion mit Naver Financial. Der Wert dieser Transaktion wird auf 15 Billionen Won geschätzt. Die Abstimmung der Aktionäre ist für den 18. August angesetzt. Der Abschluss der Fusion wird für den 30. September 2026 erwartet, sofern die Handelskommission zustimmt.

Die regulatorische Aufsicht durch die Financial Services Commission (FSC) bleibt ein kritischer Faktor. Die FSC prüft derzeit die Anforderungen an die Verwahrung digitaler Assets durch Banken. Samsung und Hana Bank agieren hierbei als Testcases für die neue Gesetzgebung unter strikten AML-Standards.

Fazit: Institutionelle Dominanz in Asien

Für dich bedeutet dieser Trend, dass die Infrastruktur in Asien zunehmend in die Hände regulierter Finanzriesen übergeht. Die Integration von Krypto in Apps wie Monimo senkt die Eintrittshürde für Millionen Nutzer. Das erhöht die langfristige Stabilität, reduziert aber eventuell die ursprüngliche Dezentralität.

Beobachte besonders die Entwicklung der Giwa-Chain und tokenisierter Wertpapiere. Wenn Samsung seine globale Reichweite nutzt, könnten diese Technologien schnell skalieren. Trotz kurzfristiger Kursrückgänge bei BTC und ETH signalisieren diese Milliarden-Investitionen ein starkes Vertrauen in die langfristige institutionelle Adoption.

Quelle: The Block

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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