Die Polizei der Metropolregion Seoul hat drei Verdächtige festgenommen, die ein gefälschtes XRP-Staking-System betrieben haben. Die Betrüger entwendeten insgesamt 19 Millionen USD von 71 geschädigten Anlegern. Zwei der Tatverdächtigen befinden sich bereits in Haft.
Mechanik des FXRP-Netzwerk-Betrugs
Die Täter starteten das System im Oktober 2025 über eine Webseite mit Bezug zu FXRP-Netzwerken. Sie lockten Nutzer mit versprochenen monatlichen Renditen zwischen 1,5 % und 1,8 % für das Staking von XRP. Die Cyber-Einheit der Polizei in Seoul deckte die Gruppe am Donnerstag auf.
Den Verdächtigen wird besonders schwerer Betrug sowie ein Verstoß gegen das Gesetz zur Aufnahme ähnlicher Gelder vorgeworfen. Die Betrüger nutzten das Prinzip des Stakings, bei dem Token zur Netzwerksicherung gesperrt werden. In diesem Fall flossen die Gelder direkt an die Täter.
Die Ermittlungen zeigen, dass die Opfer insgesamt 3,4 Millionen XRP an die Plattform übermittelten. Laut der Polizei der Metropolregion Seoul wurden die Gelder systematisch unterschlagen. Die Behörden belegten die Verbindung zwischen der Webseite und den drei Festgenommenen.
Die Täter nutzten psychologische Mechanismen, um Vertrauen aufzubauen. Durch die Simulation von Renditeauszahlungen in der ersten Phase provozierten sie weitere Einzahlungen. Laut BeInCrypto zieht die ausgeprägte Retail-Handelskultur in Südkorea immer ausgeklügeltere Krypto-Betrügereien an.
Marktkontext und XRP-Performance
Trotz des Betrugsfalls bleibt XRP stabil. Laut CoinGecko notiert XRP aktuell 1,075 USD bei einem 24-Stunden-Plus von 0,40 %. Das Handelsvolumen von XRP auf führenden südkoreanischen Börsen ist derzeit fast viermal so hoch wie das von Bitcoin.
Im breiteren Markt zeigt sich ein gemischtes Bild. Bitcoin steht bei 63.944 USD (+0,40 %), während Ethereum bei 1.886,13 USD stagniert. BNB verzeichnet mit einem Plus von 3,50 % auf 590,96 USD die stärkste Performance unter den Top-Assets.
Die starke Präferenz südkoreanischer Anleger für XRP spiegelt sich in den Orderbüchern lokaler Handelsplätze wider. Diese hohe Konzentration an Liquidität macht das Asset für Betrüger attraktiv, da sie auf die spezifische Nachfrage im lokalen Markt setzen können.
Die regulatorische Aufsicht in Südkorea durch die Financial Supervisory Service (FSS) wird verschärft. Die FSS prüft derzeit die Meldepflichten von Krypto-Dienstleistern, um ähnliche Fälle wie den FXRP-Betrug künftig schneller zu unterbinden.
Fazit: Fokus auf verifizierte Staking-Prozesse
Hohe Renditeversprechen bei XRP-Staking basieren oft auf Betrug. Wer XRP hält, sollte nur offizielle Protokolle nutzen und Webseiten wie FXRP kritisch prüfen. Die hohe Liquidität in Südkorea erhöht dein Risiko für gezielte Social-Engineering-Angriffe.
Sicherheit geht vor Rendite. Prüfe vor jeder Einzahlung die Validität des Netzwerks und die Identität der Betreiber. Die Verluste von 19 Millionen USD verdeutlichen die Gefahr unregulierter Staking-Angebote im Retail-Sektor.
Quelle: BeInCrypto DE






