Beide gehören zu den besten Krypto-Börsen in Europa. Willst du niedrige Gebühren und reine Krypto, ist Bitvavo die bessere Wahl. Suchst du eine Multi-Asset-Plattform mit Aktien und ETFs plus BaFin-Lizenz, ist Bitpanda vorne.
Warum Bitvavo vs. Bitpanda?
Bitvavo und Bitpanda gehören zu den beliebtesten Krypto-Börsen in Europa, besonders im deutschsprachigen Raum. Beide sind MiCA-reguliert, bieten deutsche Oberflächen und unterstützen SEPA-Überweisungen. Der entscheidende Unterschied liegt bei den Gebühren: Bitvavo berechnet maximal 0,25 % pro Trade, während bei Bitpanda je nach Coin 0,99 bis 2,49 % anfallen (bei den meisten Coins rund 1,49 %), jeweils inklusive Spread. Dafür bietet Bitpanda neben Krypto auch Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App.
Wir haben beide Plattformen mit eigenem Konto getestet und geprüft, inklusive Ein- und Auszahlungen, Staking, Sparplänen und Kundenservice. In diesem Vergleich teilen wir unsere ehrlichen Erfahrungen und helfen dir, die richtige Börse für deine Bedürfnisse zu finden.
Auf einen Blick
Bevor wir ins Detail gehen, hier die wichtigsten Eckdaten beider Plattformen im direkten Vergleich. Beide sind etablierte, MiCA-regulierte Krypto-Börsen mit unterschiedlichen Stärken.
Feature-Vergleich im Detail
Beide Börsen decken die Grundlagen ab, doch in den Details gibt es klare Unterschiede. Bitvavo punktet bei den Gebühren, Bitpanda bei der Vielfalt an Assets und Zahlungsmethoden.
Bewertung nach Kategorie
Detailvergleich: Wo liegen die Unterschiede?
Gebühren: Der größte Unterschied
Bei den Gebühren liegt Bitvavo klar vorne: 0,15 % Maker / 0,25 % Taker pro Trade (für Volumen unter 100.000 €), darüber sinkt die Gebühr volumenbasiert auf 0,08 % / 0,16 % (ab 250.000 €) und bei sehr hohem Volumen bis auf 0 % Maker / 0,02 % Taker. Einzahlungen sind bei Bitvavo durchgängig kostenlos, egal ob SEPA, SEPA Instant, Apple Pay, Google Pay, PayPal oder Kreditkarte. Bitpanda staffelt die Gebühren im Broker-Modus nach Coin: rund 0,99 % bei Bitcoin, etwa 1,49 % bei den meisten Altcoins und bis zu 2,49 % bei kleineren Coins, jeweils inklusive Spread. Für aktive Trader gibt es Bitpanda Fusion mit volumenbasierten Gebühren ab 0,25 %.
Coin-Auswahl & Handelsmöglichkeiten
Bitpanda führt mit 650+ Assets klar vor: neben 400+ Kryptowährungen sind auch Aktien, ETFs und Edelmetalle handelbar. Bitvavo konzentriert sich auf 430+ Coins. Beide Plattformen decken alle wichtigen Kryptowährungen ab: Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana, Dogecoin, Cardano und viele weitere. Der entscheidende Unterschied liegt im Konzept: Bitpanda ist eine Multi-Asset-Plattform, neben Krypto kannst du dort auch in Aktien, ETFs und Edelmetalle investieren. Bitvavo konzentriert sich rein auf Kryptowährungen und macht das dafür besonders gut.
MiCA-Regulierung & Sicherheit
Beide Börsen sind unter der europäischen MiCA-Verordnung reguliert und erfüllen höchste Sicherheitsstandards. Bitpanda ist in Wien ansässig, besitzt eine BaFin-Lizenz für Deutschland und eine FMA-Lizenz in Österreich. Bitvavo hat seinen Sitz in Amsterdam und ist von der niederländischen Aufsicht AFM unter MiCA lizenziert. Beide verwenden 2-Faktor-Authentifizierung, Cold Storage für Kundenguthaben und regelmäßige Sicherheitsaudits. Wichtig: Krypto-Guthaben unterliegt bei beiden keiner gesetzlichen Einlagensicherung.
Staking & passive Einkünfte
Sowohl Bitvavo als auch Bitpanda bieten In-App-Staking für ausgewählte Kryptowährungen an, ohne dass du deine Coins auf eine externe Wallet transferieren musst. Die verfügbaren Coins überschneiden sich weitgehend: Ethereum, Solana, Cardano und Polkadot werden von beiden unterstützt. Bei den Renditen liegen beide auf ähnlichem Niveau und zahlen je nach Coin grob zwischen 2 und 8 % APY. Im Detail: Bitvavo behält 15 % der erzielten Rewards als Provision ein und bietet neben flexiblem Staking auch Fixed Staking. Bei Bitpanda sind fast alle Coins jederzeit kündbar, und die Rewards lassen sich über den hauseigenen VSN-Token zusätzlich steigern.
Zahlungsmethoden & Einzahlung
Bei den Zahlungsmethoden hat Bitpanda die größere Auswahl: Neben SEPA-Überweisungen werden Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay und Sofort unterstützt. Bitvavo bietet SEPA (kostenlos), PayPal, Sofort, Giropay und Kreditkarte an. Für deutsche Nutzer ist SEPA bei beiden kostenlos. Wer Apple Pay oder Google Pay bevorzugt, ist bei Bitpanda besser aufgehoben, beachte allerdings, dass bei Bitpanda für Kreditkarten- und Wallet-Pay-Einzahlungen Aufschläge anfallen.
Benutzerfreundlichkeit & Apps
Beide Plattformen bieten eine intuitive, deutschsprachige Oberfläche und gut bewertete Mobile Apps für iOS und Android. Bitvavo überzeugt mit einer besonders aufgeräumten, minimalistischen Oberfläche, die sich aufs Wesentliche konzentriert. Bitpanda bietet mehr Funktionen (Aktien, ETFs, Sparpläne, Krypto-Indizes), was die App etwas komplexer, aber auch vielseitiger macht. Für reine Krypto-Käufer ist Bitvavo einfacher, für Multi-Asset-Anleger bietet Bitpanda den größeren Funktionsumfang.
Was kostet ein Kauf von 1.000 €?
Bei Bitvavo zahlst du für einen 1.000-€-Kauf maximal 2,50 € (0,25 %). Bei Bitpanda hängt es vom Coin ab: rund 9,90 € bei Bitcoin, etwa 14,90 € bei den meisten Altcoins und bis zu 24,90 € bei kleineren Coins (jeweils über den Spread). Mit Bitpanda Fusion werden auch dort rund 2,50 € realistisch.
Vor- und Nachteile
- Niedrigste Handelsgebühren in Europa (max. 0,25 %)
- Kostenlose SEPA-Ein- und Auszahlungen
- Aufgeräumte, einsteigerfreundliche App
- Volumenbasierte Gebührenrabatte für Vieltrader
- Nur Kryptowährungen, keine Aktien oder ETFs
- 15 % Provision auf Staking-Rewards
- Multi-Asset: Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App
- BaFin-Lizenz für Deutschland, FMA für Österreich
- Große Auswahl an Zahlungsmethoden (Apple/Google Pay, PayPal)
- Automatisierte Sparpläne für alle Asset-Klassen
- Höhere Gebühren als Bitvavo (0,99–2,49 % inkl. Spread)
- Aufschläge bei Kreditkarten- und Wallet-Pay-Einzahlungen
Für wen ist welcher Anbieter besser?
Bitvavo ist ideal für:
- Kostenbewusste Trader: Mit max. 0,25 % bietet Bitvavo die niedrigsten Gebühren im europäischen Markt.
- Sparplan-Nutzer: Dank niedriger Gebühren ideal für regelmäßige, kleine Käufe per DCA-Strategie.
- Reine Krypto-Anleger: Wer nur Kryptowährungen handeln will, bekommt eine fokussierte, einfache Plattform.
- Vieltrader: Das volumenbasierte Gebührenmodell belohnt höheres Handelsvolumen mit noch niedrigeren Gebühren.
- SEPA-Nutzer: Kostenlose Ein- und Auszahlungen per SEPA-Überweisung.
Bitpanda ist ideal für:
- Multi-Asset-Anleger: Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle, alles auf einer Plattform.
- Apple-/Google-Pay-Nutzer: Die größte Auswahl an Zahlungsmethoden inklusive Wallet-Pay-Optionen.
- DACH-Anleger: Wien als Firmensitz, BaFin-Lizenz für Deutschland, FMA-Lizenz für Österreich.
- Einsteiger: Übersichtliche App mit automatisierten Sparplänen und Krypto-Indizes für Diversifikation.
- Sparplan-Fans: Bitpanda Savings bietet flexible, automatisierte Sparpläne für alle Asset-Klassen.
Wir bewerten jeden Anbieter in sechs Kategorien: Gebühren, Sicherheit, Bedienung, Funktionen, Auswahl und Support. Grundlage sind eigene Tests, offizielle Gebühren- und Regulierungsdaten sowie aggregierte Nutzerbewertungen. Affiliate-Einnahmen beeinflussen die Bewertung nicht.
Unser Fazit: Bitvavo oder Bitpanda?
Bitvavo ist unser Testsieger für alle, die niedrige Gebühren priorisieren. Mit max. 0,25 % Handelsgebühr, kostenloser SEPA-Einzahlung und einer übersichtlichen Plattform bietet Bitvavo das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für reine Krypto-Anleger. Zum Bitvavo Test.
Bitpanda ist unsere Empfehlung für Multi-Asset-Anleger, die neben Krypto auch in Aktien, ETFs und Edelmetalle investieren wollen. Die BaFin-Lizenz und das breite Produktportfolio machen Bitpanda zur vielseitigsten Plattform im DACH-Raum. Zum Bitpanda Test.
430+ Coins, max. 0,25 % Gebühren, kostenlose SEPA-Einzahlung. Ideal für kostenbewusste Anleger.
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Krypto ist ein hochvolatiles Investment ohne Einlagensicherung, ein Totalverlust ist möglich. Dieser Vergleich ist keine Anlageberatung. Zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2026.
Welche Börse hat niedrigere Gebühren: Bitvavo oder Bitpanda?
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