Zum Hauptinhalt springen
Empfehlungen

Blockpit Alternative 2026

Blockpit aus Linz deckt als einziger Anbieter Deutschland, Österreich und die Schweiz ab. Wer trotzdem wechselt, hat meist einen von vier Gründen. Hier steht, welcher Anbieter welchen davon löst und was der Umzug kostet.

4
Alternativen im Test
ab 39 €
Günstigster Wechsel
2026
Aktualisiert

Blockpit ist die modernste Oberfläche im Feld, liest über 190 Blockchains direkt on-chain ein und trackt das Portfolio dauerhaft kostenlos. Vor allem aber ist es der einzige Anbieter, der die Anlage SO für Deutschland, E1kv für Österreich und einen Schweizer Report in einer Plattform liefert. In unserem Vergleich steht Blockpit bei 8,5 von 10.

Wer nach einer Alternative sucht, stört sich meist an einem von vier Punkten. Wir gehen sie einzeln durch, mit dem Anbieter, der den Punkt besser löst, und dem, was du im Tausch dafür aufgibst. Am Ende steht, wann Blockpit die richtige Wahl bleibt.

Vier Gründe, aus denen Anleger Blockpit verlassen

Jeder Grund führt zu einem anderen Anbieter. Deshalb steht hier kein Sieger, sondern die Zuordnung: Welches Problem hast du, und wer löst genau das besser?

GRUND 1

Der Small-Tarif deckt nur 50 Transaktionen ab

Blockpits günstigster Steuerbericht kostet 49 Euro und reicht für 50 Transaktionen. Bei der 51. greift Medium für 99 Euro. Wer einen monatlichen Sparplan laufen hat, überschreitet die 50 im ersten Halbjahr und zahlt damit den doppelten Preis.

Divly deckt 100 Transaktionen für 39 Euro ab, also doppelt so viele für zehn Euro weniger. Noch weiter reicht CoinTracking Starter mit 200 Transaktionen für ebenfalls 39 Euro. Beide rechnen sauber nach FIFO für Deutschland.

Das gibst du dafür auf: Du verlierst die österreichische und schweizerische Steuerlogik. Divly erstellt Berichte für sieben Länder, Österreich und die Schweiz gehören nicht dazu, CoinTracking ist auf Deutschland ausgerichtet.

GRUND 2

Du brauchst die DACH-Abdeckung gar nicht

Die Stärke von Blockpit ist die Abdeckung dreier Länder. Wer nur in Deutschland steuerpflichtig ist, bezahlt diese Stärke mit, ohne sie je zu nutzen. Der Einstieg liegt bei 49 Euro, während drei andere Anbieter bei 39 Euro beginnen.

Divly ist auf den deutschen Bericht zugeschnitten und nennt darin die ELSTER-Zeilen: 48, 49 und 51 für die Verkäufe, 15 und 18 samt Feld 162 für Staking und Lending. Dazu kommt die Übergabe an WISO Steuer, das meistgenutzte Steuerprogramm in Deutschland.

Das gibst du dafür auf: Blockpit bietet mit über 190 Blockchains die breitere On-Chain-Abdeckung und eine Mobile App. Divly hat beides nicht, dort läuft alles im Browser.

GRUND 3

Deine Börse fehlt in der Liste

Blockpit bindet gut 160 Börsen an. Das deckt die gängigen Anbieter im DACH-Raum ab, ist in der Breite aber schmaler als die internationale Konkurrenz. Wer auf mehreren oder exotischeren Plattformen handelt, landet beim CSV-Import von Hand.

CoinTracking bindet rund 300 Börsen an und hat seine Import-Logik seit 2012 verfeinert. Noch breiter ist Koinly mit 800 Integrationen, allerdings ohne deutsche Anlage SO. Waltio liegt mit 700 dazwischen und liefert die Anlage SO als ELSTER-Anleitung.

Das gibst du dafür auf: CoinTracking rechnet nur nach deutschem Recht, die österreichische Methode fehlt. Und der Funktionsumfang ist deutlich größer, was Einsteiger anfangs erschlägt.

GRUND 4

Zusatzfunktionen stecken im Monats-Abo

Tax Optimizer, Haltefrist-Tracker und die erweiterten Analysen gibt es bei Blockpit nur über Blockpit Plus für 3,99 Euro im Monat, also knapp 48 Euro im Jahr zusätzlich zum Steuerbericht. Wer das Tool einmal im Jahr benutzt, zahlt elf Monate für nichts.

Divly verkauft den Bericht einmalig pro Steuerjahr, ohne laufendes Abo und ohne Zusatzstufen für einzelne Funktionen. Wer eine manuelle Prüfung durch einen Mitarbeiter will, bucht den Expert Check einmalig dazu.

Das gibst du dafür auf: Blockpits Tax Optimizer und Haltefrist-Tracker haben bei Divly keine direkte Entsprechung. Wer seine Verkäufe aktiv steuerlich plant, verliert hier ein Werkzeug.

Welcher Anbieter bei deiner Transaktionszahl konkret was kostet, rechnet dir unser Preisrechner aus. Alle Merkmale nebeneinander stehen im großen Steuersoftware-Vergleich.

So läuft der Umzug ab

Der Wechsel selbst kostet nichts, der Aufwand steckt im Import. Entscheidend ist, dass die Anschaffungskosten nach FIFO über deine gesamte Historie laufen, nicht nur über das laufende Steuerjahr. Der neue Anbieter braucht deshalb alle Transaktionen ab deinem ersten Kauf.

1
Daten bei Blockpit exportieren

Blockpit erlaubt den Export als CSV und PDF. Zieh dir beides, solange dein Zugang aktiv ist: die Transaktionsliste als Arbeitsgrundlage, die alten Steuerberichte als Nachweis.

2
Börsen und Wallets neu verbinden

Lege die API-Schlüssel beim neuen Anbieter neu an, ausschließlich mit Leserechten. Wallet-Adressen trägst du direkt ein. Der API-Import ist sauberer als CSV, weil Gebühren und Zeitstempel von der Quelle kommen.

3
On-Chain-Lücken schließen

Hier liegt beim Wechsel von Blockpit die eigentliche Arbeit: Blockpit liest über 190 Blockchains ein, die Alternativen decken weniger ab. Prüfe Chain für Chain, ob deine Wallets erkannt werden, und ergänze fehlende über den CSV-Export.

4
Ergebnis gegenrechnen, bevor du zahlst

Alle vier Alternativen erlauben den vollständigen Import im kostenlosen Tarif. Vergleiche den angezeigten Gewinn mit deinem letzten Blockpit-Bericht. Weichen die Zahlen ab, fehlen in der Regel Transaktionen, nicht die Rechenlogik.

Wenn du in Österreich steuerpflichtig bist, prüfe vor dem Wechsel zwingend, ob der neue Anbieter den gleitenden Durchschnittspreis beherrscht. FIFO ist dort seit 2023 nicht mehr zulässig, und außer Blockpit rechnet im Feld niemand nach der österreichischen Methode.

Wann du bei Blockpit bleiben solltest

In diesen Fällen ist ein Wechsel ein Rückschritt, egal wie der Preis aussieht:

Du bist in Österreich oder der Schweiz steuerpflichtig. Blockpit ist der einzige Anbieter mit E1kv, gleitendem Durchschnitt und Schweizer Report.

Dein Portfolio liegt überwiegend on-chain. Über 190 Blockchains liest sonst niemand im Feld direkt ein.

Du willst dein Portfolio das ganze Jahr verfolgen. Das Tracking ist bei Blockpit dauerhaft kostenlos und ohne Transaktionslimit.

Du liegst zwischen 51 und 1.000 Transaktionen. Dort kostet Medium 99 Euro, genauso viel wie Divly, Koinly und Waltio, und 30 Euro weniger als CoinTracking Pro.

Häufige Fragen zur Blockpit Alternative

Was ist die beste Alternative zu Blockpit?

Gibt es eine günstigere Alternative zu Blockpit?

Kann ich meine Daten von Blockpit mitnehmen?

Ich bin in Österreich steuerpflichtig, welche Alternative gibt es?

Verliere ich das kostenlose Portfolio-Tracking beim Wechsel?

Welche Alternative hat die meisten Börsen?

Dr. Stephanie Morgenroth
Dr. Stephanie Morgenroth
Gründerin & Chefredakteurin
Dr. med.BTC-ECHO Award 2025Buch-Autorin110K+ Community

Steffi ist promovierte Medizinerin (Dr. med.), führte eine eigene Praxis für Schmerztherapie und ist seit 2021 selbst in Bitcoin, XRP und Ethereum investiert. Mit MissCrypto erreicht sie über 110.000 Menschen, gewann 2025 den BTC-ECHO Award als „Best Educator of Crypto" und schrieb das Buch „Der Krypto Kompass". Sie macht komplexe Themen verständlich, ehrlich und ohne Hype.

Mehr über Steffi

Risikohinweis: Meine Inhalte dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung dar.

Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten. Bei einem Kauf über diese Links erhalte ich eine Provision — du unterstützt meinen Kanal ohne Mehrkosten. Danke!

Zur Entstehung: Bei Recherche und Rohfassung unterstützen mich KI-Werkzeuge. Die Auswahl der Themen, die Einordnung und die Freigabe kommen von mir. Wie wir arbeiten

1 / 4