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Kreditkarte: Funktion, Krypto-Karten, Steuerfalle

Wie eine Kreditkarte funktioniert, wie sich Krypto-Kreditkarten unterscheiden und warum das Bezahlen mit Krypto eine Steuerfalle sein kann

FinanzenEinsteiger2 Min. Lesezeit

Definition

Eine Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, mit dem Käufe zunächst vorfinanziert und später gesammelt oder in vereinbarten Fristen ausgeglichen werden.

Eine Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, mit dem du bezahlst und der Betrag erst später abgerechnet wird, du nutzt also kurzfristig einen Kredit der Karten-Gesellschaft. Im Krypto-Bereich gibt es spezielle Krypto-Kreditkarten, mit denen du indirekt mit Kryptowährungen bezahlen kannst.

Wie eine Kreditkarte funktioniert

Bei einer echten Kreditkarte sammelt der Anbieter deine Ausgaben und bucht sie gebündelt ab, oft mit einem zinsfreien Zahlungsziel oder gegen Ratenzahlung mit Zinsen. Davon zu unterscheiden ist die Debitkarte, bei der der Betrag sofort vom Konto abgeht. Viele „Krypto-Kreditkarten“ sind technisch eigentlich Debitkarten.

Krypto-Kreditkarten

Mit einer Krypto-Kreditkarte zahlst du im Laden in Euro, im Hintergrund werden deine Kryptowährungen automatisch verkauft, oder du nutzt ein zuvor aufgeladenes Krypto-Guthaben. Manche Karten bieten Cashback in Krypto. Wichtig: Bei jedem Bezahlvorgang wird Krypto verkauft, das kann ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft sein, wenn die Haltefrist noch nicht abgelaufen ist.

Vorteile und Nachteile

VorteilNachteil
Krypto im Alltag ausgebenjeder Kauf kann steuerpflichtig sein
teils Cashback in KryptoGebühren und Wechselkurse
Steffis Tipp

Krypto-Kreditkarten sind praktisch, aber eine Steuerfalle: Jedes Bezahlen verkauft Krypto und kann innerhalb der Haltefrist steuerpflichtig sein, mit dokumentationspflichtigen Mikro-Transaktionen. Für den Alltag ist es oft einfacher, gezielt Krypto zu verkaufen und mit Euro zu zahlen, statt mit jeder Kaffeezahlung einen steuerlichen Vorgang auszulösen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Kreditkarte?

Eine Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, bei dem du bezahlst und der Betrag erst später abgerechnet wird, du nutzt also kurzfristig einen Kredit der Karten-Gesellschaft. Davon zu unterscheiden ist die Debitkarte, bei der der Betrag sofort vom Konto abgeht. Viele Krypto-Karten sind technisch Debitkarten.

Wie funktioniert eine Krypto-Kreditkarte?

Du zahlst im Laden in Euro, im Hintergrund werden deine Kryptowährungen automatisch verkauft oder ein aufgeladenes Krypto-Guthaben genutzt. Manche Karten bieten Cashback in Krypto. Wichtig: Bei jedem Bezahlvorgang wird Krypto verkauft, was innerhalb der Haltefrist ein steuerpflichtiges Geschäft sein kann.

Sind Krypto-Kreditkarten eine Steuerfalle?

Sie können es sein. Jedes Bezahlen verkauft Krypto und löst innerhalb der einjährigen Haltefrist ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft aus, mit vielen dokumentationspflichtigen Kleinbeträgen. Oft ist es einfacher, gezielt Krypto zu verkaufen und mit Euro zu zahlen, statt jede Alltagszahlung steuerlich relevant zu machen.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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