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Was ist Rarity?

Rarity einfach erklärt

nft-gaming
Aktualisiert: 2026-02-27|3 Min. Lesezeit|Einsteiger

Definition

Der Nutzer möchte eine präzise Definition für "Rarity" im Krypto-Kontext. Anforderungen: - Maximal 160 Zeichen - 1-2 Sätze - Für Einsteiger verständlich - Ec...

Rarity beschreibt die Seltenheit eines NFTs oder Spielgegenstands. Sie bestimmt Drop-Raten, Wert und Nutzen im Gameplay.

Wie funktioniert Rarity?

Entwickler definieren Raritätsstufen vor dem Minting in Smart Contracts. Typische Systeme umfassen fünf bis sieben Level: Common, Uncommon, Rare, Epic, Legendary und Mythic. Diese Hierarchie schafft eine klare Werteskala für Sammler und Spieler gleichermaßen.

Die algorithmische Verteilung sorgt für Knappheit: Während Common-Items in 60 bis 70 Prozent der Fälle erscheinen, liegt die Drop-Rate für Legendary-Items meist unter einem bis fünf Prozent. Auf Blockchains wie Ethereum oder Polygon speichern unveränderliche Smart Contracts diese Eigenschaften transparent und überprüfbar. Jeder kann die Verknappung und Echtheit nachvollziehen.

Im Gegensatz zu klassischen Videospiel-Lootboxen bieten NFT-Raritäten echte Eigentumsrechte. Du erwirbst tatsächliches Eigentum statt nur einer Lizenz und kannst Items auf Secondary Markets wie OpenSea oder Magic Eden frei handeln. Die Blockchain garantiert dabei Authentizität und verhindert Fälschungen vollständig.

Gut zu wissen: Bei Sorare erhalten Unique-Karten (1/1) im Fantasy-Gameplay höhere Punktemultiplikatoren als Limited-Karten (1/1000). Dieser Vorteil rechtfertigt teilweise die enormen Preisunterschiede.

Rarity in der Praxis – Von Limited bis Unique

Im DACH-Raum dominiert das Fantasy-Football-Spiel Sorare mit einem vierstufigen System: Limited (1.000 Exemplare), Rare (100), Super Rare (10) und Unique (1/1). Preislich spiegelt sich diese Knappheit drastisch wider und schafft eine klare Markthierarchie.

Für eine Unique-Karte eines Bundesliga-Stars zahlst du im Secondary Market typischerweise das 50- bis 100-fache einer Limited-Version. Diese Rarität beeinflusst direkt das Gameplay: Unique-Karten erhalten höhere Punktemultiplikatoren bei Turnieren und qualifizieren für exklusive Wettbewerbe mit höheren Preispools.

Auch Gods Unchained setzt auf dieses Prinzip, wobei seltene Karten mächtigere Fähigkeiten besitzen. Deutsche Nutzer nutzen diese Systeme primär bei Sorare und Gods Unchained. Wichtig: Die BaFin bewertet bestimmte Raritäts-NFTs mit Gewinnversprechen seit 2024 als potenzielle Wertpapiere. Das erhöht rechtliche Anforderungen für Anbieter und Nutzer gleichermaßen.

Rarity 2026 – Regulierung und dynamische Systeme

Statische Raritäts-Klassifikationen verlieren gegenüber dynamischen Systemen an Bedeutung. Hier verändern sich Attribute durch Spielaktivitäten, Staking oder Governance-Entscheidungen der Community. Diese Flexibilität soll langfristige Spannung und Engagement aufrechterhalten.

Die MiCA-Verordnung verlangt seit 2026 verstärkte Transparenz: Anbieter müssen exakte Drop-Raten für Gaming-NFTs im EU-Raum offenlegen. Gleichzeitig beobachtet die BaFin den Markt strenger. Bestimmte Raritäts-NFTs mit Ausschüttungsversprechen fallen unter Wertpapierrecht und erfordern entsprechende Lizenzen.

Ein verbreitetes Missverständnis: Höhere Rarität garantiert keine automatischen Preissteigerungen. Der Wert hängt primär von Community-Nachfrage, tatsächlichem Utility und Marktstimmung ab. Seltene Items ohne Nutzen können schnell wertlos werden, während nützliche Common-Items an Wert gewinnen. Für den Einstieg in den Handel bieten Bitvavo Erfahrungen & Test oder Bitpanda Erfahrungen nützliche Orientierungshilfen. Wer direkt starten möchte, findet auf Bitvavo einen strukturierten Einstieg.

Wichtig: Höhere Rarität bedeutet nicht automatisch höhere Gewinne. Der Marktwert hängt von Nachfrage, Utility und Community-Aktivität ab. Seltene Items ohne Nutzen können genauso wertlos werden wie Common-Items.

Rarity als Risikofaktor

Der Handel mit seltenen NFTs birgt spezifische Gefahren. Unique-Items leiden oft unter Illiquidität – einen Käufer zu finden kann Wochen dauern. Der Marktwert schwankt extrem durch Spielupdates oder wechselnden Community-Hype.

Regulatorisch verschärft sich die Lage. Die BaFin ordnet zunehmend Raritäts-NFTs mit Gewinnversprechen als Wertpapiere ein. Das betrifft vor allem Play-to-Earn-Games. Steuerliche Behandlung und Meldepflichten werden komplexer.

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • +Klare Wertehierarchie durch transparente Seltenheitsstufen
  • +Echte Eigentumsrechte statt nur Lizenzen
  • +Gameplay-Vorteile und exklusive Turnierzugänge
  • +Handelbarkeit auf globalen Secondary Markets

Nachteile

  • -Hohe Preise für seltene Items bei geringer Liquidität
  • -Regulatorische Unsicherheit durch BaFin-Einstufung
  • -Keine Garantie für Wertstabilität trotz Rarität

Fun Fact

Bei Sorare kosten Unique-Karten von Top-Spielern oft mehr als ein Neuwagen – Limited-Karten derselben Spieler manchmal nur einen Kaffeepreis.