Solidaritätszuschlag: der „Soli“ und Krypto-Gewinne
Wo der „Soli“ bei der Besteuerung von Krypto-Gewinnen greift, wie hoch er ist und warum er ein kleiner, aber leicht übersehener Posten der gesamten Steuerlast bleibt
Definition
Der Solidaritätszuschlag ist ein Zuschlag zur Einkommensteuer in Deutschland, der aktuell nur noch für Spitzenverdiener erhoben wird. Bei hohen Krypto-Gewinnen kann der Soli zusätzlich zur Einkommensteuer und zum Kirchensteuerbetrag anfallen.
Der Solidaritätszuschlag („Soli“) ist eine deutsche Ergänzungsabgabe, die auf bestimmte Steuern aufgeschlagen wird. Für die meisten Bürger wurde er weitgehend abgeschafft, bei der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge fällt er aber weiterhin an. Das ist auch für Krypto-Anleger relevant, wenn ihre Gewinne der Besteuerung unterliegen.
Wo der Soli bei Krypto greift
Bei Krypto kommt es auf die Art des Gewinns an. Werden Krypto-Gewinne als privates Veräußerungsgeschäft mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert, kann darauf der Solidaritätszuschlag anfallen, abhängig von der gesamten Steuerlast. Bei Erträgen, die unter die Abgeltungsteuer fallen, wird der Soli auf die Abgeltungsteuer aufgeschlagen. Die genaue Behandlung hängt vom Einzelfall ab.
Wie hoch der Soli ist
Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent der zugrunde liegenden Steuer, nicht des Gewinns selbst. Das heißt: Er wird auf die berechnete Steuer aufgeschlagen, nicht direkt auf den Krypto-Gewinn. Für viele Anleger ist er deshalb ein vergleichsweise kleiner Posten, sollte aber bei der Berechnung der Gesamtsteuerlast nicht vergessen werden.
Der Solidaritätszuschlag ist bei Krypto-Steuern oft ein kleiner, aber leicht übersehener Posten. Wichtiger als die genaue Berechnung ist die saubere Dokumentation aller Käufe und Verkäufe, dann kann eine Steuersoftware oder ein Steuerberater den Soli korrekt mit berücksichtigen. Verlass dich bei der konkreten steuerlichen Behandlung nicht auf Pauschalaussagen, sondern kläre deinen Fall fachkundig. Dies ist keine Steuerberatung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Solidaritätszuschlag?
Der Solidaritätszuschlag („Soli“) ist eine deutsche Ergänzungsabgabe, die auf bestimmte Steuern aufgeschlagen wird. Für die meisten Bürger wurde er weitgehend abgeschafft, bei der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge fällt er aber weiter an. Das ist auch für Krypto-Anleger relevant, wenn ihre Gewinne besteuert werden.
Fällt bei Krypto-Gewinnen der Soli an?
Es hängt von der Art des Gewinns ab. Werden Krypto-Gewinne als privates Veräußerungsgeschäft mit dem Einkommensteuersatz versteuert, kann darauf der Soli anfallen, abhängig von der gesamten Steuerlast. Bei Erträgen unter der Abgeltungsteuer wird der Soli auf diese aufgeschlagen. Die genaue Behandlung hängt vom Einzelfall ab.
Wie hoch ist der Solidaritätszuschlag?
Der Soli beträgt 5,5 Prozent der zugrunde liegenden Steuer, nicht des Gewinns selbst. Er wird also auf die berechnete Steuer aufgeschlagen, nicht direkt auf den Krypto-Gewinn. Für viele Anleger ist er ein vergleichsweise kleiner Posten, sollte aber bei der Gesamtsteuerlast nicht vergessen werden.
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.
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