Was ist Web 1.0?
Web 1.0 einfach erklärt
Definition
Das statische Frühinternet der 1990er: Nur lesbare Seiten, zentralisierte Kontrolle, keine Nutzerbeteiligung. Die technische Ausgangsbasis vor dem dezentralen Web3.
Web 1.0 ist das statische Frühinternet der 1990er: reine HTML-Seiten zum Lesen ohne Login. Es dient als technisches Gegenmodell zu zentralisierten Plattformen.
Wie funktioniert Web 1.0?
Das Internet zwischen 1991 und 2004 bestand aus statischen HTML-Seiten. HTML (Hypertext Markup Language) ist der Code, der Webseiten strukturiert und Inhalte anzeigt. Nutzer konsumierten Texte und Bilder passiv im Read-only-Modus. Es gab keine Kommentarfunktionen, keine Profile und keine Like-Buttons. Die Navigation erfolgte über einfache Links und Verzeichnisse.
Jeder Technikinteressierte konnte einen eigenen Server betreiben. Ein Server ist ein Computer, der Webseiten ins Netz stellt und Anfragen beantwortet. Diese Architektur war dezentraler als heutige Cloud-Strukturen. Die Seiten lagen als einfache Dateien auf Festplatten, nicht in komplexen Datenbanken. Aktualisierungen erforderten manuelles Programmieren oder FTP-Uploads. Dateien wurden per File Transfer Protocol verschoben. Das Web glich einer digitalen Bibliothek mit festen Regalen.
Wichtig: Web 1.0 basierte nicht auf Blockchain-Technologie – diese entstand erst 2008. Auch war es nicht zentralisiert, sondern dezentraler als das heutige Web 2.0.
Praxisbeispiel: Blockchain-Literatur archivieren
Ein deutsches Bildungsarchiv hostet historische Blockchain-Texte als reine Web-1.0-Seiten. Das Projekt umfasst 500 statische HTML-Dateien. Es kommt vollständig ohne Datenbank oder Content-Management-System aus. Monatlich verzeichnet das Archiv rund 1.000 Besucher, die die Texte lesen. Die Ladezeiten sind minimal, da keine Skripte oder Tracker geladen werden.
Die Hostingkosten liegen bei unter 30 Euro pro Jahr. Das ist ein Bruchteil dessen, was dynamische Web-2.0-Plattformen ausgeben. Diese Effizienz zeigt, wie robust einfache Technologien bleiben. Wer heute ähnliche minimalistische Strukturen bei Krypto-Investments sucht, findet sie bei Anbietern wie Bitvavo Erfahrungen & Test. Der Vergleich verdeutlicht: Komplexität ist nicht immer Fortschritt. Auch Bitpanda Erfahrungen zeigen, wie moderne Plattformen schlanke Prozesse für Einsteiger anbieten können. Die Reduktion auf das Wesentliche schützt zusätzlich vor Angriffsvektoren.
Relevanz 2026: Das didaktische Modell für Web3
Anfang 2026 dient Web 1.0 ausschließlich als didaktisches Referenzmodell für Web3-Entwickler. In Berliner und Zuger Cypherpunk-Kreisen nutzen Bildner das Konzept als historischen Gegenentwurf zu Big-Tech-Plattformen. Sie verdeutlichen damit Dezentralisierungsideale, die in Web3 wiederbelebt werden.
Die ursprüngliche Architektur inspiriert aktuelle Diskussionen über Datensouveränität. Jeder Nutzer war damals potenziell eigener Server-Betreiber. Neben Bildungsarchiven nutzen digitale Künstler im DACH-Raum bewusst Web-1.0-Ästhetik für Retro-Projekte. Wer über Bitvavo erste Krypto-Schritte wagt, trifft auf diese Philosophie der technischen Einfachheit. Die historische Technik zeigt, wo Web3 hinwill: zurück zur Dezentralisierung, aber mit moderner Interaktivität und Token-Ökonomie. Die Entwicklung verläuft vom statischen Web 1.0 über das zentralisierte Web 2.0 hin zum dezentralen Web3.
Gut zu wissen: Die Architektur erlaubte es jedem Nutzer, einen eigenen Server im Wohnzimmer zu betreiben – eine Form der Dezentralisierung, die aktuelle Web3-Projekte wiederentdecken.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- +Extrem geringe Hostingkosten (unter 30€/Jahr)
- +Hohe Datensouveränität durch eigene Server
- +Einfache Langzeitarchivierung
- +Resistent gegen Zensur durch Dezentralisierung
Nachteile
- -Keine Interaktivität oder Nutzerbeteiligung
- -Schwierige manuelle Aktualisierung
- -Keine nutzergenerierten Inhalte
- -Eingeschränkte Benutzerfreundlichkeit
Fun Fact
Trotz seiner Einfachheit war Web 1.0 technisch dezentraler als das moderne Web 2.0: Jeder Nutzer konnte seinen eigenen Server im Wohnzimmer betreiben.
