Web 2.0: das Mitmach-Web und seine Datenmacht
Warum das „Mitmach-Web“ Nutzer zu Mitgestaltern machte, warum dabei wenige Tech-Konzerne die Daten und die Macht konzentrieren und warum genau diese Kritik der zentrale Antrieb hinter der dezentralen Web3-Vision ist
Definition
Web 2.0 bezeichnet die Entwicklungsphase des Internets, in der Nutzer selbst Inhalte erstellen, Plattformen aktiv nutzen und das Web stark interaktiv, sozial und datengetrieben wird.
Web 2.0 bezeichnet die zweite große Phase des Internets, das „Mitmach-Web“, in dem Nutzer nicht mehr nur konsumieren, sondern selbst Inhalte erstellen und teilen. Soziale Netzwerke, Blogs, Videoplattformen und interaktive Dienste prägen diese Ära. Web 2.0 löste das statische Web 1.0 ab und ist der Zustand, den die Vision von Web3 wiederum verändern will.
Was Web 2.0 ausmacht
Im Web 2.0 stehen Interaktivität und nutzergenerierte Inhalte im Mittelpunkt: Jeder kann posten, kommentieren, hochladen und vernetzen. Das machte das Internet lebendig und sozial, brachte aber eine Schattenseite: Wenige große Plattformen (Tech-Konzerne) kontrollieren die Daten, die Reichweite und die Regeln. Nutzer erstellen die Inhalte, doch die Plattformen besitzen sie und verdienen daran.
Die Kritik am Web 2.0 und die Web3-Vision
Genau diese Machtkonzentration ist der zentrale Kritikpunkt am Web 2.0: Deine Daten, deine Inhalte und deine digitale Identität liegen bei zentralen Konzernen, die sie monetarisieren und kontrollieren. Die Web3-Bewegung tritt an, das zu ändern, mit dezentralen, nutzereigenen Strukturen auf Basis von Blockchain. Ob Web3 dieses Versprechen einlösen kann, ist offen, aber die Web-2.0-Kritik ist ein zentraler Antrieb der Krypto-Idee.
Web 2.0 zu verstehen hilft dir, die Web3-Erzählung einzuordnen: Krypto verspricht, die Datenmacht von den Konzernen zurück zu den Nutzern zu holen. Das ist eine spannende Vision, aber bislang eben ein Versprechen. Lass dich von der Web2-Kritik nicht zu blindem Web3-Optimismus verleiten, prüfe konkrete Projekte nüchtern, statt nur an die große Erzählung zu glauben. Keine Anlageberatung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Web 2.0?
Web 2.0 ist die zweite große Phase des Internets, das „Mitmach-Web“, in dem Nutzer nicht mehr nur konsumieren, sondern selbst Inhalte erstellen und teilen. Soziale Netzwerke, Blogs und Videoplattformen prägen diese Ära. Es löste das statische Web 1.0 ab und ist der Zustand, den die Web3-Vision verändern will.
Was ist die Schattenseite von Web 2.0?
Wenige große Plattformen kontrollieren die Daten, die Reichweite und die Regeln. Nutzer erstellen die Inhalte, doch die Plattformen besitzen sie und verdienen daran. Deine Daten, Inhalte und digitale Identität liegen bei zentralen Konzernen, die sie monetarisieren, das ist der zentrale Kritikpunkt am Web 2.0.
Wie will Web3 das Web 2.0 verändern?
Die Web3-Bewegung tritt an, die Machtkonzentration aufzubrechen, mit dezentralen, nutzereigenen Strukturen auf Basis von Blockchain. Die Daten und die digitale Identität sollen den Nutzern gehören statt den Konzernen. Ob Web3 dieses Versprechen einlösen kann, ist offen, aber die Web-2.0-Kritik treibt die Krypto-Idee an.
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Web 1.0
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
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