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Elon Musk nennt Krypto-Assets Scams vor Gericht

Elon Musk bezeichnete die meisten Kryptowährungen während eines Prozesses gegen OpenAI als Betrug, während seine Plattform X gleichzeitig neue Trading-Tools.

News
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
Elon Musk nennt Krypto-Assets Scams vor Gericht

Elon Musk bezeichnete die meisten Kryptowährungen als Betrug während einer Zeugenaussage im Zivilprozess gegen OpenAI. Diese Aussage steht im starken Kontrast zu seinen früheren öffentlichen Unterstützungen für digitale Assets. Aktuell notiert Bitcoin bei 76.442 USD, während Ethereum bei 2.264,28 USD gehandelt wird.

Musks Kurswechsel im OpenAI-Prozess

Die Äußerungen fielen vor einer Jury in Oakland. Musk bezog sich dabei auf Pläne von OpenAI aus dem Jahr 2018. Das Unternehmen wollte damals Mittel über einen Initial Coin Offering, kurz ICO, einsammeln. Musk lehnte diesen Vorschlag damals bereits intern ab.

„Es würde einfach zu einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust für OpenAI und jeden führen, der mit dem ICO in Verbindung steht"

— Elon Musk laut seinem Rechtsteam

Diese Aussage verdeutlicht die kritische Sicht des Tesla-Chefs auf Token-Emissionen ohne fundamentalen Nutzen.

In der Vergangenheit agierte Musk als einer der bekanntesten Förderer des Sektors. Zwischen 2020 und 2021 beeinflussten seine Posts die Kurse von Bitcoin und Dogecoin massiv. Tesla investierte 2021 zunächst 1,5 Milliarden USD in Bitcoin, um die Bilanz zu diversifizieren.

Seit 2022 ist die Begeisterung jedoch spürbar gesunken. Tesla verkaufte etwa 75 Prozent der ursprünglichen Bitcoin-Reserven. Im ersten Quartal 2026 verbuchte das Unternehmen eine Abwertung von 222 Millionen USD, hält aber weiterhin 11.509 BTC im Bestand.

Die aktuelle Strategie von Tesla bleibt trotz der Kritik an Altcoins stabil. Die Bestände werden seit der großen Veräußerung nicht mehr signifikant verändert. Dies zeigt eine Trennung zwischen der persönlichen Meinung von Musk und der Firmenstrategie.

X transformiert sich zum Trading-Terminal

Trotz der Kritik an vielen Kryptowährungen baut Musk seine Plattform X aus. Nikita Bier, der Produktchef von X, kündigte die Web-Version der Cashtags an. Diese Funktion wandelt Tickersymbole in klickbare Echtzeit-Charts und spezifische Asset-Feeds um.

Das Ziel ist die Positionierung von X als zentrales Trading-Terminal für Finanzdaten. Die Plattform integriert dabei Kontrollmechanismen zur Filterung betrügerischer Token. Dazu gehören die Abgleichung von Contract-Adressen sowie Kontosperren für Erstnutzer beim Posten von Krypto-Inhalten.

Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass minderwertige Projekte die Nutzer erreichen. Musk unterscheidet damit zwischen Assets mit echtem Wert und reinen Betrugsmaschen. Die Cashtags-Funktion soll genau diese Trennung technisch durch Filter und Verifizierungen unterstützen.

Der Finanz-Push von X umfasst darüber hinaus Pilotprojekte für Trading-Features und integrierte Zahlungssysteme. Die Plattform nutzt die Reichweite, um Finanzdaten direkt in den sozialen Feed zu integrieren. Dies könnte die Interaktion mit Marktdaten beschleunigen.

Die Marktdaten zeigen derzeit eine stabile Phase für große Assets. Solana notiert bei 83,08 USD und XRP bei 1,37 USD. Die Integration solcher Daten in X könnte die Sichtbarkeit dieser Assets für Millionen von Nutzern signifikant erhöhen.

Fazit: Zwischen Skepsis und Infrastruktur

Für dich bedeutet das, dass die breitere Akzeptanz von Krypto nicht mehr nur über Hype-Tweets erfolgt. Die Integration von Trading-Tools in X zeigt, dass die Technologie als Infrastruktur akzeptiert wird, auch wenn viele Einzelprojekte kritisch gesehen werden.

Die Trennung von spekulativen Altcoins und funktionalen Finanztools wird wichtiger. Wenn Plattformen wie X Filter gegen Scams implementieren, steigt langfristig die Sicherheit für neue Anleger und die Professionalisierung des gesamten Marktes.

Quelle: BeInCrypto EN

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 100.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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