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Fed-Chef Kevin Warsh plant Aussage vor dem Kongress

Die Anhörungen von Fed-Vorsitzender Kevin Warsh am 14. und 15. Juli fallen mit neuen US-Inflationsdaten und Quartalszahlen großer US-Banken zusammen, was die.

Bitcoin
von Dr. Stephanie Morgenroth
2 Min.
Fed-Chef Kevin Warsh plant Aussage vor dem Kongress

Fed-Vorsitzender Kevin Warsh tritt am 14. und 15. Juli vor den US-Kongress. Die Termine kollidieren mit der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex für Juni und den Geschäftszahlen von JPMorgan sowie Goldman Sachs. Bitcoin (BTC) reagiert mit einem Rückgang auf 62.851 USD, einem Minus von 2,02 % laut CoinGecko.

Zinspolitik unter Inflationsdruck

Kevin Warsh erscheint am Dienstag vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses. Zeitgleich veröffentlicht die US-Regierung den Verbraucherpreisindex für Juni. Am Mittwoch folgt die Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats nach den Daten des Erzeugerpreisindex. Diese Termine bestimmen die Erwartungen an die künftige Zinspolitik der Federal Reserve.

Die aktuelle Lage ist durch eine erste FOMC-Sitzung im Juni geprägt. Dort signalisierte die Notenbank, dass eine Zinserhöhung möglich ist, falls die Inflation weiterhin hoch bleibt. Ökonomen haben die Inflationsprognosen angehoben, während die Rezessionswahrscheinlichkeit sank. Dies schränkt den Spielraum für eine Lockerung der Geldpolitik in diesem Jahr stark ein.

Warsh übernahm das Amt nach der letzten Sitzung seines Vorgängers. Er muss nun einen volatilen Energiemarkt und anhaltende Preissteigerungen steuern. "Die Anhörung erfolgt nach Warshs erster FOMC-Sitzung im Juni", berichtet BeInCrypto DE. Die Abgeordneten prüfen nun, ob die Notenbank die Zinsen bei steigenden Inflationsdaten tatsächlich weiter anheben wird.

Der Marktkontext zeigt eine allgemeine Schwäche der Top-Assets. Ethereum (ETH) verzeichnet laut CoinGecko ein Minus von 1,53 % auf 1.781,54 USD. Solana (SOL) liegt bei 75,81 USD, was einem Rückgang von 1,40 % entspricht. Diese Bewegungen spiegeln die Unsicherheit vor den makroökonomischen Daten der kommenden Tage wider.

Bankenergebnisse als Wirtschaftsindikator

JPMorgan, Bank of America, Wells Fargo, Goldman Sachs und Citigroup berichten am 14. Juli. Anleger analysieren dabei primär die Nettozinsmargen und Rückstellungen für Kreditausfälle. Diese Zahlen liefern erste konkrete Hinweise auf die aktuelle Kreditqualität und die allgemeine Nachfrage nach Krediten in der US-Wirtschaft.

Zusätzliche Daten von TSMC und Netflix am Donnerstag ergänzen das Bild. Die Zahlen von TSMC sind für Halbleiter-Aktien relevant, die zuletzt besser abschnitten als Big Tech. Die Einzelhandelsumsätze für Juni geben zudem Aufschluss über die Konsumlaune. Dies geschieht während eine Sektorrotation hin zu defensiven Werten stattfindet.

Fazit: Fokus auf Zinsstabilität

Die Kombination aus Warsh-Aussagen und Inflationsdaten erhöht die kurzfristige Volatilität für BTC und ETH. Wer auf eine baldige Zinssenkung spekuliert, sollte die Rhetorik von Kevin Warsh am 14. Juli genau verfolgen. Eine Bestätigung der harten Zinspolitik könnte den Abwärtstrend der Krypto-Kurse beschleunigen.

Quelle: BeInCrypto DE

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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