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Grayscale benennt vier Gewinner des CLARITY Act

Der Asset Manager Grayscale identifiziert Ethereum, Solana, BNB Chain und Canton als Hauptprofiteure der neuen US-Gesetzgebung für institutionelle Investoren.

Ethereum
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
Grayscale benennt vier Gewinner des CLARITY Act

Grayscale prognostiziert massive institutionelle Zuflüsse für vier spezifische Blockchains nach der Verabschiedung des CLARITY Act. Der Asset Manager setzt dabei auf Netzwerke mit tiefen DeFi-Footprints. Aktuell notiert Ethereum bei 2.070,74 USD, während Bitcoin bei 75.739 USD steht.

Institutionelle Präferenzen für DeFi-Leader

Grayscale identifiziert Ethereum als Marktführer für Assets mit voller On-Chain-Funktionalität. Die BNB Chain und Solana folgen auf den zweiten und dritten Plätzen. Diese drei Netzwerke führen laut Grayscale die Statistiken bei Stablecoin-Angeboten und dem Total Value Locked in DeFi-Protokollen an.

Der Digital Asset Market Clarity Act durchlief am 14. Mai eine wichtige Phase. Das Senate Banking Committee stimmte mit 15 zu 9 Stimmen für den Entwurf. Das Gesetz sieht eine Aufteilung der Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC vor, was rechtliche Sicherheit für Großinvestoren schafft.

Für die finale Verabschiedung benötigt der Entwurf 60 Stimmen im Senat. Die Unterstützung der Demokraten ist hierfür entscheidend. Grayscale sieht in diesem Prozess den Startschuss für eine neue Welle institutioneller Investitionen in die genannten Layer-1-Netzwerke, da Sicherheit über maximale Rendite gestellt wird.

Solana punktet durch hohe Transaktionsgeschwindigkeiten und niedrige Kosten. Diese technischen Parameter sind für Hochfrequenzhandel und institutionelle Payment-Lösungen essenziell. Die Daten zeigen, dass Solana zunehmend als Alternative für skalierbare Finanzanwendungen wahrgenommen wird, trotz eines aktuellen Minus von 2,74 Prozent auf 84,89 USD.

Zusätzlich nennt Grayscale weitere potenzielle Profiteure wie Avalanche, Base, Arbitrum, Hyperliquid und Tron. Diese Projekte könnten ebenfalls vom neuen rechtlichen Rahmen profitieren. Die BNB Chain nutzt zudem ihre Integration in das Binance-Ökosystem, um eine Brücke zwischen Retail-Handel und institutioneller Verwahrung zu schlagen.

Canton Network als Brücke zu Wall Street

Das Canton Network unterscheidet sich grundlegend von öffentlichen Chains. Die Layer-1-Chain wurde gezielt für regulierte Institutionen entwickelt. J.P. Morgan, HSBC und Visa agieren hier bereits als Validatoren, was die institutionelle Tiefe des Netzwerks unterstreicht und regulatorische Anforderungen direkt in die Technik integriert.

Die Zahlen des Netzwerks belegen die aktuelle Nutzung. "350 Mrd USD settle daily on Canton, with over 6T in tokenized real-world assets", gab das Netzwerk in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Dies umfasst auch Pilotprojekte der DTCC für US-Treasuries, welche das Settlement-Risiko signifikant reduzieren.

Ein kürzlich gestarteter Canton Network ETF ermöglicht nun auch privaten Anlegern den Zugang. Diese Entwicklung verbindet den institutionellen Bereich mit dem Retail-Markt. Es zeigt die Strategie, regulierte Finanzprodukte direkt in die Krypto-Infrastruktur zu integrieren, um Liquidität aus traditionellen Märkten anzuziehen.

Die Analyse von Grayscale stützt sich auf den Megatrend der Tokenisierung von Real World Assets (RWA). Das Unternehmen erwartet, dass Kapital gezielt in Netzwerke fließt, die reale Vermögenswerte effizient abbilden. Canton besetzt diese Nische durch seine strikte Ausrichtung auf Compliance und Datenschutz.

Analysten weisen darauf hin, dass die Tokenisierung von RWA einen Markt von mehreren Billionen Dollar adressiert. Canton positioniert sich als primärer Layer für diesen Transfer. Die Verbindung von Privacy und Compliance ist hierbei der entscheidende Faktor, um Banken zur Migration auf die Chain zu bewegen.

Fazit: Fokus auf regulatorische Infrastruktur

Für dich bedeutet das, dass die Auswahl der Assets nun stärker von der regulatorischen Kompatibilität abhängt. Grayscale zeigt auf, dass nicht nur Preissteigerungen zählen, sondern die tatsächliche Nutzung durch Banken wie J.P. Morgan.

Beobachte die Abstimmung im US-Senat genau. Sollte der CLARITY Act die erforderlichen 60 Stimmen erhalten, könnten die genannten Netzwerke durch institutionelle Liquidität einen signifikanten Vorteil gegenüber anderen Altcoins gewinnen.

Quelle: BeInCrypto EN

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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