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Grayscale startet Hyperliquid ETF an der Nasdaq

Der Vermögensverwalter Grayscale bringt den HYPG ETF auf den Markt und ermöglicht institutionellen Anlegern damit den regulierten Zugang zum HYPE-Token über.

News
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
Grayscale startet Hyperliquid ETF an der Nasdaq

Grayscale hat am Mittwoch den Hyperliquid Staking ETF mit dem Tickersymbol HYPG an der Nasdaq gestartet. Das neue Produkt zielt auf eine kosteneffiziente Exposition gegenüber dem HYPE-Token ab. Die Verwaltungsgebühr liegt bei 0,29 Prozent und unterbietet damit mehrere Wettbewerber im US-Markt.

Gebührenkrieg bei Hyperliquid Produkten

Grayscale positioniert den HYPG ETF aggressiv im Markt. Die Gebühr von 0,29 Prozent ist niedriger als die von 21Shares mit dem THYP ETF, der 0,30 Prozent verlangt. Bitwise bietet mit dem BHYP ETF nach einem kostenlosen ersten Monat eine Gebühr von 0,34 Prozent an.

Der zugrunde liegende Token HYPE hat eine Marktkapitalisierung von 15,8 Milliarden USD erreicht. Damit belegt das Projekt aktuell den zehnten Platz der größten Kryptowährungen. Die hohe Nachfrage treibt die Finanzinstitute dazu, regulierte Zugangspfade für institutionelle Anleger zu schaffen.

Hyperliquid fungiert als dezentrale Derivatebörse für Perpetual-Futures. Diese Kontrakte besitzen kein Ablaufdatum und erlauben Wetten auf Preisbewegungen ohne direkten Besitz der Assets. Die Technologie ermöglicht eine hohe Transparenz und nutzt ein Modell der Eigenverwahrung für die Nutzer.

Die Marktdaten vom 3. Juni 2026 zeigen eine allgemeine Korrektur im Sektor. Bitcoin notiert bei 67.007 USD mit einem Minus von 3,17 Prozent. Ethereum verzeichnete einen Rückgang von 5,22 Prozent auf 1.874,03 USD, was die Volatilität im aktuellen Marktumfeld verdeutlicht.

Das Staking-Element des HYPG ETF bietet Anlegern zudem die Möglichkeit, an den Netzwerkbelohnungen von Hyperliquid teilzuhaben. Dies transformiert den ETF von einem reinen Preis-Tracking-Instrument zu einem ertragsgenerierenden Finanzprodukt für Pensionsfonds und Versicherer.

Regulatorische Weichenstellung in den USA

Die US-amerikanische CFTC öffnete letzte Woche die Tür für Perpetual-Kontrakte. Dies erlaubt Firmen wie Coinbase und Kalshi die Einführung ähnlicher Produkte. Bisher war der direkte Zugang zu Hyperliquid für Personen mit Wohnsitz in den Vereinigten Staaten nicht möglich.

„Dies ist die Art von Projekt, nach der viele Krypto-Investoren gesucht haben"

— Zach Pandl, Research-Chef bei Grayscale

Er betonte die Kombination aus Blockchain-Technologie, Transparenz und einem Modell, das Einnahmen direkt an die Token-Halter zurückgibt.

Pandl sieht in der Entwicklung einen Trend zum Export von Krypto-Innovationen in traditionelle Märkte. Nach Stablecoins und tokenisierten Vermögenswerten seien Perpetual-Futures das dritte große Beispiel. Die regulatorische Klarheit durch die CFTC gilt als entscheidender erster Schritt.

Der HYPG ETF nutzt die Struktur der Nasdaq, um die Brücke zwischen DeFi und TradFi zu schlagen. Institutionelle Anleger können nun HYPE halten, ohne eine Wallet verwalten zu müssen. Dies reduziert die technische Eintrittshürde für große Portfolios erheblich.

Die Integration in die Nasdaq ermöglicht es Tradern, HYPE-Exposition in dieselben Handelsinterfaces wie Apple- oder Microsoft-Aktien zu integrieren. Diese Einbindung in die bestehende Finanzinfrastruktur erhöht die Liquidität des HYPE-Tokens und reduziert die Abhängigkeit von spezialisierten Krypto-Börsen.

Fazit: Institutionelle Brücke zu DeFi-Derivaten

Für dich bedeutet die Einführung des HYPG ETF, dass hochkomplexe DeFi-Instrumente wie Perpetual-Futures nun über klassische Broker handelbar werden. Die niedrigen Gebühren von Grayscale zeigen, dass der Wettbewerb um institutionelles Kapital in den Altcoin-Sektor massiv zunimmt.

Die regulatorische Öffnung durch die CFTC könnte die breitere Akzeptanz von dezentralen Börsen beschleunigen. Wenn traditionelle Finanzprodukte die Technik von Hyperliquid absorbieren, steigt die Legitimität für On-Chain-Derivate in der breiten Masse der Anleger.

Quelle: The Block

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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