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Project Eleven: Quantenschutz für Bitcoin

Ein neues Zero-Knowledge-System ermöglicht die Wiederherstellung von Bitcoin-Beständen, die durch Quantencomputing gefährdet sind, schließt jedoch die Bestände.

Bitcoin
von Dr. Stephanie Morgenroth
2 Min.
Project Eleven: Quantenschutz für Bitcoin

Project Eleven hat ein Zero-Knowledge-Proof-System entwickelt, das den Zugriff auf Bitcoin-Wallets nach einem Quanten-Angriff sichert. Das Tool setzt auf die Unknackbarkeit moderner Hash-Funktionen, um echte Besitzer von Angreifern zu unterscheiden. Aktuell handelt es sich um einen unauditierten Prototyp.

Die Bedrohung durch den Q-Day

Quantencomputer könnten mittels Shor-Algorithmus private Schlüssel aus öffentlichen Schlüsseln ableiten. Laut dem Proposal BIP-361 von Jameson Lopp und fünf Co-Autoren sind über 34 Prozent aller Bitcoin in dieser Kategorie gefährdet. Die betroffenen Adressen könnten nach dem sogenannten Q-Day beliebig von Angreifern signiert werden.

BIP-361 schlägt vor, Einzahlungen in vulnerable Adressen nach drei Jahren zu blockieren und Bestände nach fünf Jahren einzufrieren. Dies würde auch die rund 1,1 Millionen BTC von Satoshi Nakamoto betreffen. Die Blockchain kann derzeit nicht zwischen dem rechtmäßigen Besitzer und einem Quanten-Angreifer unterscheiden.

Project Eleven nutzt für die Lösung die HMAC-SHA512-Hashfunktion moderner Wallets. Während elliptische Kurven anfällig sind, reduziert der Grover-Algorithmus die Sicherheit von 256-Bit-Hashes lediglich auf 2^128. Das bleibt laut Project Eleven selbst bei Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde faktisch unknackbar.

Jim Posen, Lead-Developer des Binius-Systems, entwickelte gemeinsam mit Project Eleven den Zero-Knowledge-Beweis. Das System beweist, dass der Nutzer das übergeordnete Schlüsselmaterial im Derivation-Tree kennt, ohne den privaten Schlüssel selbst preiszugeben. Dies ermöglicht eine sichere Migration der Coins auf quantenresistente Adressen.

Technische Hürden und Marktdaten

Der Prototyp von Project Eleven benötigt lediglich 243 Millisekunden für die Berechnung auf einem Standard-Laptop. Trotz der Geschwindigkeit bleibt das System aktuell unauditiert und unvollständig. Eine Implementierung würde weitreichende und kontroverse Änderungen an den Bitcoin-Netzwerkregeln erfordern, bevor Live-Coins geschützt werden könnten.

Der Kryptomarkt reagiert ruhig auf diese technischen Entwicklungen. Bitcoin (BTC) notiert laut CoinGecko bei 64.574 USD (+0,95 %), während Solana (SOL) mit 76 USD (+1,50 %) eine stärkere Dynamik zeigt. Ethereum (ETH) liegt bei 1.866,18 USD (+1,15 %), was die allgemeine Stabilität der Top-Assets unterstreicht.

Fazit: Technischer Schutz ohne Rettung für Satoshi

Die Lösung von Project Eleven sichert moderne Wallets ab, lässt die 1,1 Millionen BTC von Satoshi Nakamoto jedoch außen vor. Wer seine Coins in alten, exponierten Adressen hält, bleibt trotz dieses Tools gefährdet. Die tatsächliche Sicherheit hängt nun von der Akzeptanz des BIP-361 durch die Miner und Nodes ab.

Quelle: Google News EN (Crypto)

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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