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Ripple-Chef Garlinghouse kritisiert Saylor-Strategie

Brad Garlinghouse bezeichnet das Finanzierungsmodell von Michael Saylor als Financial Engineering, das durch hohe Hebel und Kursverluste der STRC-Aktie dem.

Bitcoin
von Dr. Stephanie Morgenroth
2 Min.
Ripple-Chef Garlinghouse kritisiert Saylor-Strategie

Ripple-CEO Brad Garlinghouse kritisiert die Bitcoin-Akkumulationsstrategie von Michael Saylor als schädlich für den Gesamtmarkt. Während Bitcoin laut CoinGecko bei 60.365 USD notiert, stürzte die STRC-Vorzugsaktie von Strategy auf ein Rekordtief.

Finanzielle Hebel und Marktdruck

Strategy nutzt seit etwa einem Jahr Vorzugsaktien mit einer jährlichen Dividende von 11,5 %, um Kapital für Bitcoin-Käufe zu generieren. Die STRC-Aktie sollte stabil bei 100 USD handeln. Aktuell notiert der Titel jedoch rund 25 % unter diesem Wert, was Garlinghouse als beschuldigendes Urteil über das Modell wertet.

Der Druck auf das Modell stieg massiv an, als Bitcoin zeitweise unter die Marke von 59.000 USD rutschte. Parallel dazu fiel die Stammaktie von Strategy auf den niedrigsten Stand seit Februar 2024 und schloss am Freitag bei etwa 82 USD. Diese Kursverluste korrelieren mit der sinkenden Effizienz der Finanzierungsmaschine.

Garlinghouse trennt seine Sicht auf das Asset von der Kritik an der Finanzierung. "Financial engineering does not drive long-term value", sagte Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, in einem Interview mit CNBC. Er argumentiert, dass der langfristige Wert digitaler Assets ausschließlich aus deren Nutzbarkeit resultiere.

Die Mechanik der STRC-Aktien blockiert die weiteren Käufe, sobald der Kurs unter 100 USD fällt. Aus diesem Grund hat Strategy die Emission neuer Aktien vorerst gestoppt. Das Modell zur kontinuierlichen Bitcoin-Akkumulation ist somit derzeit faktisch zum Stillstand gekommen.

Analysen zur Liquiditätslage

Ein Bericht von CryptoQuant warnt vor einer gefährlichen Ausdünnung der Cash-Reserven. Die Absicherung für die STRC-Dividenden schrumpfte von ursprünglich über sieben Jahren auf nur noch etwa 14 Monate. CryptoQuant fordert daher eine Pause bei den Bitcoin-Käufen, um die Liquidität wieder aufzubauen.

Mark Palmer, Analyst bei Benchmark-StoneX, widerspricht der These eines totalen Zusammenbruchs. Palmer bezeichnet die Finanzierungsmaschine lediglich als weniger effizient. Er lehnt Vergleiche zwischen der STRC-Aktie und Assets ab, die vollständig an Wert verloren haben, und sieht das System weiterhin funktionsfähig.

Fazit: Risiko durch Finanzkonstrukte

Die aktuelle Volatilität zeigt, dass hochgehebelte Strategien wie die von Michael Saylor systemische Risiken für das Marktvertrauen bergen. Wer auf Bitcoin setzt, sollte die Abhängigkeit des Preises von institutionellen Finanzierungsinstrumenten wie Vorzugsaktien beobachten.

Die Divergenz zwischen dem Asset-Wert und der Aktienperformance von Strategy verdeutlicht die Gefahr von Financial Engineering. Eine Rückkehr zu fundamentalen Nutzwerten könnte die Stabilität des Marktes langfristig erhöhen.

Quelle: Google News EN (Crypto)

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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