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Krypto-Vergleich: NEAR, Render, ASI und Venice: Welche KI-Coins haben wirklich Chancen?

KI-Coins gehören aktuell zu den heißesten Themen im Kryptomarkt. Thomas aus der Community hat mich unter meinem letzten NEAR-Video gefragt, welche Chancen ich b...

Vergleiche, Coins & Projekte
von Dr. Stephanie Morgenroth
7 Min.
Krypto-Vergleich: NEAR, Render, ASI und Venice: Welche KI-Coins haben wirklich Chancen?

KI-Coins gehören aktuell zu den heißesten Themen im Kryptomarkt.

Thomas aus der Community hat mich unter meinem letzten NEAR-Video gefragt, welche Chancen ich bei NEAR sehe, wo der wichtigste Unterschied zu Render und FET (heute ASI) liegt und wie VVV (Venice) in dieses Bild passt.

Community Frage
https://www.youtube.com/watch?v=Jk0raDDTgXo

Wir schauen uns deshalb an, worin der wichtigste Unterschied liegt, welches Projekt welchen Zweck erfüllt und worauf wir als Anleger achten sollten, bevor wir einfach nur einen „KI-Coin“ kaufen.

Der KI-Krypto-Vergleich

NEAR: Die breite Infrastruktur-Wette

NEAR ist im Vergleich das breiteste Projekt. Es geht hier nicht nur um KI, sondern um eine eigene Blockchain, auf der Entwickler Smart Contracts, Apps und Cross-Chain-Anwendungen bauen können. Der KI-Bezug entsteht vor allem durch die Frage, wie Nutzer und KI-Agenten künftig mit Blockchains interagieren.

Die offiziellen NEAR-Dokumente beschreiben NEAR als Plattform für Smart Contracts, Web-Apps und Chain Abstraction.

NEAR arbeitet zum Beispiel mit dem Protokoll NEAR Intents stark an der sogenannten Chain Abstraction. Nutzer oder Agenten sollen nicht ständig wissen müssen, auf welcher Blockchain sie gerade handeln.

Es reicht, wenn der Nutzer nur sein gewünschtes Ziel vorgibt, etwa: „Tausche Token A gegen Token B zum besten Preis.“

Danach konkurrieren sogenannte Solver, also Dritte, darum, diese Aktion optimal auszuführen. Im Hintergrund werden aktuell rund 34 unterstützte Netzwerke wie Solana oder XRPL angesprochen, während der Nutzer nur eine einfache Aktion sieht.

Wer in NEAR investiert, setzt also auf eine breitere Infrastruktur-Wette: Wallets, KI-Agenten und verschiedene Blockchains sollen künftig einfacher zusammenarbeiten.

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Mein letztes Near Video - schon gesehen?

Render: Die spezialisierte GPU-Wette

Anders als Near braut Render keine breite Layer-1-Blockchain für viele verschiedene Apps, sondern fokussiert sich auf einen konkreten Markt mit Nähe zur Entwickler- und Kreativbranche:

Rechenleistung für Filmstudios, 3D-Designer oder KI-Tools, die enorme GPU-Power brauchen. Statt eigene Hardware zu kaufen, kann diese Nachfrage über ein dezentrales Netzwerk verteilt werden. Genau hier liegt die Kernidee von Render.

Render beschreibt sich selbst als dezentrale GPU-Rendering-Plattform für kreative Workflows. Dazu gehören 3D-Rendering, Animation, Design, Filmproduktion und zunehmend auch generative KI-Bild- und Video-Tools.

Technisch besteht ein weiterer Unterschied zu Near: Der alte RNDR-Token stammt aus der Ethereum-Welt. Nach der Community-Entscheidung zur 1:1-Migration auf Solana entstand der neue RENDER-Token als SPL-Token.

Wer in Render investiert, setzt auf eine spezialisierte Wette: Die Nachfrage nach GPU-Leistung soll weiter steigen. Der Erfolg hängt stark davon ab, ob Kreativbranche, KI-Tools und digitale Medienproduktionen diese Infrastruktur wirklich nutzen.

ASI/FET: Die Agenten-Wette

Hinter dem Projekt steht die Artificial Superintelligence Alliance, die mehrere KI- und Web3-Projekte unter dem gemeinsamen FET-Token bündelt.

Viele von euch kennen das Projekt vielleicht noch unter Fetch.ai oder FET. Diese Allianz vereint heute Fetch.ai, SingularityNET und CUDOS.

Der wachsende Produkt-Stack umfasst aktuell:

  • eine eigene AI-native Layer-1-Chain (ASI:Chain)

  • Cloud-Lösungen für KI-Inferenz und Rechenleistung (ASI:Cloud)

  • Agentverse, eine Plattform, auf der Entwickler autonome Agenten erstellen, hosten und auffindbar machen können

  • ASI Wallet

  • ASI-1 mini, ein Web3-natives Sprachmodell, das aus einer menschlichen Anfrage eine Aufgabe ableiten kann, die ein Agent im ASI-Ökosystem ausführt

Der Token läuft laut offizieller ASI-Seite aktuell als FET beziehungsweise FET (ASI). Er dient im Ökosystem für KI-Services, Governance, Staking, Netzwerksicherheit und Transaktionen über mehrere Blockchains hinweg, wobei später auf den ASI-Ticker umgestellt wird.

FET ist weniger greifbar als Render und stärker auf KI-Agenten ausgerichtet als NEAR. Gleichzeitig ist es breiter aufgestellt als ein einzelnes KI-Produkt. Wer in FET investiert, setzt darauf, dass dezentrale KI-Dienste wirklich genutzt werden und FET dabei eine klare Rolle im Ökosystem behält.

Trend-Coin 2026 (!) Venice/VVV - Die Privacy-KI-Wette

Venice ist in erster Linie eine KI-Plattform. Nutzer greifen dort auf verschiedene KI-Modelle zu und sollen dabei mehr Privatsphäre behalten als bei klassischen KI-Anbietern.

Gerade bei sensiblen Themen wie Finanzen, Steuern, Gesundheit oder Krypto-Wallets spielt Datenschutz eine große Rolle.

Laut Bericht bietet Venice Zugang zu mehr als 200 KI-Modellen, zählt mehr als 3 Millionen aktive Nutzer und verarbeitet im Schnitt 1,7 Millionen API-Calls pro Tag.

Im Vergleich zu zentralen KI-Giganten wie ChatGPT, Gemini oder Meta AI bleibt Venice damit weiterhin klein. Für ein junges Privacy-KI-Startup mit Krypto-Anbindung zeigen diese Zahlen aber trotzdem eine erkennbare Nutzung.

Der VVV-Token gehört zu diesem Plattformmodell. VVV ist ein ERC-20-Token auf der Base-Blockchain. Nutzer können den Token staken, Venice Pro freischalten und DIEM (einen zweiten Token) minten, der als KI-Credit im Venice-Ökosystem dient.

Wer in Venice investiert, setzt klar auf eine plattformgetriebene Wette im Bereich private KI. Das Projekt ist erst rund zwei Jahre alt und konnte im Juli eine Series-A-Finanzierung über 65 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar sichern.

Damit bleibt Venice für mich eine Startup- und Plattform-Wette innerhalb unserer ohnehin riskanten Krypto-Bubble. Die Chancen können höher ausfallen, das Verlustrisiko aber ebenfalls.

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Fazit: Vier KI-Projekte, vier verschiedene Wetten

Wer NEAR, Render, ASI/FET und Venice/VVV vergleicht, sollte nicht nur auf das Wort KI achten. Entscheidend ist, welche Ebene der KI-Wirtschaft ein Projekt bedient und welches KI-Narrativ dahintersteht.

Daraus ergeben sich unterschiedliche Investment-Strategien.

Je jünger und spezieller ein Projekt ist, desto höher würde ich persönlich das Verlustrisiko einschätzen. Wer solche KI-Narrative im Markt mitnehmen möchte, sollte Trend-Coins aktiv beobachten und sich vorher überlegen, wann Teilgewinne realisiert werden.

Keine finanzielle Finanzberatung, aber ich sehe persönlich solche Projekte wie Venice eher als aktive Handelsposition und nicht als klassischen Sparplan-Coin!

Wer dagegen langfristiger und ruhiger Vermögen aufbauen will, sollte genau prüfen, welches Problem ein Projekt löst, wer es wirklich nutzt, wie der Token eingebunden ist und ob daraus echte Nachfrage entstehen kann.

Viele KI-Coins wie NEAR, Render und ASI/FET lassen sich bei Tangem verwahren.

FAQ: NEAR, Render, ASI/FET und Venice/VVV

Was ist der Unterschied zwischen NEAR, Render, ASI/FET und Venice/VVV?

NEAR ist eine eigene Blockchain mit breitem Ökosystem. Render stellt dezentrale GPU-Leistung für Rendering, 3D, Film und KI-Workflows bereit. ASI/FET fokussiert sich auf autonome KI-Agenten und dezentrale KI-Dienste. Venice/VVV setzt auf private KI-Nutzung und verbindet eine KI-Plattform mit einem Tokenmodell auf Base.

Ist NEAR ein KI-Coin?

NEAR ist keine reine KI-Kryptowährung. NEAR ist eine eigene Layer-1-Blockchain, die verschiedene Anwendungen unterstützt. Der KI-Bezug entsteht vor allem durch Chain Abstraction, Intents und mögliche Anwendungen für KI-Agenten. Anleger können NEAR daher eher als breite Infrastruktur-Wette sehen.

Hat Render eine eigene Blockchain?

Render ist keine eigene klassische Layer-1-Blockchain wie NEAR. Render nutzt Blockchain-Technologie, um GPU-Leistung, Zahlungen und Netzwerkprozesse abzuwickeln. Der aktuelle RENDER-Token läuft auf Solana als SPL-Token.

Was macht Render im KI-Bereich?

Render verbindet Anbieter von GPU-Leistung mit Nutzern, die Rechenleistung brauchen. Das betrifft 3D-Rendering, Animation, Filmproduktion, Design und zunehmend auch KI-Anwendungen. Je mehr Nachfrage nach GPU-Compute entsteht, desto interessanter wird das Render-Narrativ.

Was ist ASI/FET?

ASI/FET steht für die Artificial Superintelligence Alliance rund um Fetch.ai, SingularityNET und CUDOS. Viele Börsen führen den Token weiterhin als FET oder FET (ASI). Das Projekt setzt auf dezentrale KI, autonome Agenten, Staking, Governance und KI-Dienste.

Warum heißt FET jetzt ASI?

FET gehört heute zur Artificial Superintelligence Alliance. Der Token wird je nach Börse und Datenanbieter weiterhin als FET oder FET (ASI) angezeigt. Die endgültige Umstellung auf den ASI-Ticker läuft stufenweise und sorgt deshalb bei vielen Anlegern für Verwirrung.

Was ist Venice/VVV?

Venice ist eine KI-Plattform mit Fokus auf private KI-Nutzung. Nutzer können über Venice auf verschiedene KI-Modelle zugreifen. Der VVV-Token läuft auf Base und dient im Venice-Ökosystem unter anderem für Zugang, Staking und KI-Credits.

Sind NEAR, Render, ASI/FET und VVV gute Investments?

Das hängt von Nutzung, Nachfrage, Tokenmodell und Marktlage ab. NEAR, Render, ASI/FET und VVV bedienen spannende Bereiche im KI-Krypto-Markt, tragen aber unterschiedliche Risiken. Anleger sollten prüfen, ob der Token im jeweiligen Netzwerk wirklich gebraucht wird und ob echte Nutzung entsteht.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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