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Royalty: Tantiemen für die Nutzung von Rechten

Wie Tantiemen und Lizenzgebühren funktionieren, wie die Blockchain sie bei NFTs automatisieren will und warum die automatische Durchsetzung in der Praxis oft schwierig bleibt

NFT & GamingEinsteiger2 Min. Lesezeit

Definition

Royalties sind automatische Lizenzgebühren, die ein NFT-Ersteller bei jedem Weiterverkauf seines Werks erhaelt, umgesetzt durch Smart Contracts.

Eine Royalty (Tantieme oder Lizenzgebühr) ist eine Zahlung, die der Inhaber eines Rechts für dessen Nutzung erhält. Aus der klassischen Welt kennt man das von Musik, Patenten oder Büchern, der Urheber wird an jeder Nutzung beteiligt. Im Krypto-Bereich erlebt das Konzept eine neue Form, vor allem bei NFTs, wo Royalties automatisch über Smart Contracts fließen sollen.

Royalties klassisch und auf der Blockchain

Traditionell sind Royalties oft kompliziert abzuwickeln: Es braucht Verwerter, Verträge und Vertrauen, dass korrekt abgerechnet wird. Die Blockchain verspricht hier mehr Automatik und Transparenz: Bei NFT-Royalties soll ein Smart Contract den Schöpfer bei jedem Weiterverkauf automatisch beteiligen. Das ist die Idee, in der Praxis ist die Durchsetzung allerdings oft schwierig.

Royalties als Einnahmemodell

Für Kreative und Projekte sind Royalties ein attraktives Modell, weil sie wiederkehrende Einnahmen schaffen, statt nur eines einmaligen Verkaufs. Im Krypto-Bereich wird das Prinzip über NFTs hinaus diskutiert, etwa bei Projekten, die einen Teil ihrer Einnahmen teilen (siehe Revenue Share). Ob solche Modelle funktionieren, hängt davon ab, ob sie technisch und rechtlich verlässlich durchsetzbar sind.

Steffis Tipp

Royalties sind eine charmante Idee, gerade für Kreative, aber im Krypto-Bereich solltest du realistisch bleiben: Die automatische Durchsetzung über NFTs ist nicht garantiert, viele Marktplätze umgehen sie. Wenn du auf Royalty-Einnahmen baust, prüfe genau, wie und ob sie technisch wirklich erzwungen werden. Ein Versprechen im Whitepaper ist noch keine verlässliche Einnahmequelle. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Royalty?

Eine Royalty (Tantieme oder Lizenzgebühr) ist eine Zahlung, die der Inhaber eines Rechts für dessen Nutzung erhält. Man kennt das von Musik, Patenten oder Büchern. Im Krypto-Bereich erlebt das Konzept eine neue Form, vor allem bei NFTs, wo Royalties automatisch über Smart Contracts fließen sollen.

Wie funktionieren Royalties auf der Blockchain?

Die Blockchain verspricht mehr Automatik und Transparenz: Bei NFT-Royalties soll ein Smart Contract den Schöpfer bei jedem Weiterverkauf automatisch beteiligen, ohne Verwerter oder komplizierte Abrechnung. Das ist die Idee, in der Praxis ist die Durchsetzung jedoch oft schwierig, weil Marktplätze sie umgehen können.

Sind Royalties eine verlässliche Einnahmequelle?

Nicht unbedingt. Royalties schaffen zwar wiederkehrende Einnahmen statt eines einmaligen Verkaufs, im Krypto-Bereich ist die automatische Durchsetzung über NFTs aber nicht garantiert. Wer auf Royalty-Einnahmen baut, sollte prüfen, ob sie technisch und rechtlich wirklich erzwungen werden, ein Versprechen reicht nicht.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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