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Revenue Share: Token-Halter an den Einnahmen beteiligen

Wie Projekte ihre Einnahmen anteilig an Token-Halter ausschütten, warum das einem Token reale Substanz geben kann und warum nur echte, nachhaltige Umsätze wirklich zählen

GrundlagenEinsteiger2 Min. Lesezeit

Definition

Revenue Share ist ein Modell, bei dem Einnahmen eines Protokolls oder Unternehmens anteilig an Token-Inhaber oder Partner ausgeschüttet werden. Bei DeFi-Protokollen werden häufig Handelsgebühren als Revenue Share an Liquidity Provider verteilt.

Revenue Share (Umsatzbeteiligung) bezeichnet ein Modell, bei dem die Einnahmen eines Projekts oder Protokolls anteilig an die Token-Halter oder Beteiligten verteilt werden. Im Krypto-Bereich versuchen manche Projekte so, ihren Token mit echtem, wiederkehrendem Wert zu unterlegen, indem ein Teil der erwirtschafteten Gebühren an die Community zurückfließt.

Wie Revenue Share funktioniert

Ein DeFi-Protokoll etwa verdient an Gebühren (für Handel, Kredite, etc.). Beim Revenue-Share-Modell wird ein Teil dieser Einnahmen an die Halter des Governance-Tokens ausgeschüttet, häufig über Staking. Die Idee: Der Token ist dann nicht nur ein Spekulationsobjekt, sondern beteiligt seine Halter am tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg des Projekts, ähnlich einer Dividende bei Aktien.

Chancen und Vorsicht

Revenue Share kann einem Token reale Substanz geben, sofern das Projekt tatsächlich nennenswerte Einnahmen erzielt. Genau hier liegt aber der Haken: Viele Projekte versprechen Beteiligung an Einnahmen, die kaum existieren. Zudem können solche Ausschüttungsmodelle regulatorisch heikel sein (Nähe zu Wertpapieren). Prüfe also, ob hinter dem Versprechen echte, nachhaltige Umsätze stehen.

Steffis Tipp

Revenue Share klingt attraktiv, „ich verdiene an den Einnahmen des Projekts mit“, aber entscheidend ist, ob diese Einnahmen real und nachhaltig sind. Ein hübsches Ausschüttungsmodell auf Basis nicht existierender Umsätze ist wertlos. Schau auf die tatsächlichen, nachprüfbaren Einnahmen eines Protokolls, nicht auf das Versprechen. Substanz schlägt Narrativ. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Revenue Share?

Revenue Share (Umsatzbeteiligung) bezeichnet ein Modell, bei dem die Einnahmen eines Projekts oder Protokolls anteilig an die Token-Halter verteilt werden. Im Krypto-Bereich versuchen manche Projekte so, ihren Token mit echtem, wiederkehrendem Wert zu unterlegen, indem ein Teil der Gebühren an die Community zurückfließt.

Wie funktioniert Revenue Share bei Krypto?

Ein Protokoll verdient an Gebühren, und ein Teil dieser Einnahmen wird an die Halter des Governance-Tokens ausgeschüttet, häufig über Staking. So beteiligt der Token seine Halter am wirtschaftlichen Erfolg des Projekts, ähnlich einer Dividende bei Aktien, statt nur ein reines Spekulationsobjekt zu sein.

Ist Revenue Share ein Qualitätsmerkmal?

Nur, wenn echte Einnahmen dahinterstehen. Revenue Share kann einem Token reale Substanz geben, sofern das Projekt nennenswerte, nachhaltige Umsätze erzielt. Viele versprechen aber Beteiligung an kaum existierenden Einnahmen. Zudem kann das regulatorisch heikel sein. Entscheidend sind die tatsächlichen, nachprüfbaren Umsätze.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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