Signal-Line: der Auslöser im MACD
Wie die geglättete Signallinie im MACD als Auslöser für Handelssignale dient, was die beliebten Crossovers mit der MACD-Linie bedeuten und warum sie kein zuverlässiges Orakel sind
Definition
Die Signal Line ist eine geglättete Linie in technischen Indikatoren wie dem MACD, die als Trigger für Kauf- oder Verkaufssignale dient. Kreuzt die Indikatorlinie die Signal Line von unten nach oben, gilt das als bullisches Signal.
Die Signal-Line (Signallinie) ist ein zentraler Bestandteil des Indikators MACD in der technischen Analyse. Sie ist ein geglätteter Durchschnitt der MACD-Linie und dient als „Auslöser“ für Handelssignale. Kreuzungen zwischen der MACD-Linie und der Signal-Line gelten vielen Tradern als wichtige Hinweise auf mögliche Trendwechsel.
Wie die Signal-Line funktioniert
Der MACD besteht aus der MACD-Linie, der Signal-Line und dem Histogramm. Die Signal-Line ist typischerweise ein gleitender Durchschnitt der MACD-Linie über neun Perioden. Weil sie geglätteter ist, reagiert sie etwas träger. Aus dem Zusammenspiel beider Linien leiten Trader ihre Signale ab.
Die typischen Signale
Kreuzt die MACD-Linie die Signal-Line von unten nach oben, gilt das als bullisches Signal (möglicher Kaufzeitpunkt), kreuzt sie von oben nach unten, als bärisches Signal. Diese „Crossovers“ sind beliebt, aber wie alle Indikatoren-Signale nachlaufend und nicht zuverlässig, im seitwärts laufenden Markt erzeugen sie viele Fehlsignale. Die Signal-Line ist ein Werkzeug, kein Orakel.
Die Signal-Line ist ein nützliches Element des MACD, aber verlass dich nie allein auf Kreuzungssignale. Sie kommen oft zu spät und liefern gerade in ruhigen Phasen viele Fehlsignale. Nutze solche Indikatoren als einen Baustein unter vielen, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist das stetige Sparen meist wirkungsvoller als das Jagen von MACD-Kreuzungen. Keine Anlageberatung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Signal-Line?
Die Signal-Line (Signallinie) ist ein zentraler Bestandteil des MACD-Indikators. Sie ist ein geglätteter Durchschnitt der MACD-Linie und dient als „Auslöser“ für Handelssignale. Kreuzungen zwischen MACD-Linie und Signal-Line gelten vielen Tradern als Hinweise auf mögliche Trendwechsel.
Wie liest man ein Signal-Line-Signal?
Kreuzt die MACD-Linie die Signal-Line von unten nach oben, gilt das als bullisch (möglicher Kaufzeitpunkt), von oben nach unten als bärisch. Diese „Crossovers“ sind beliebt, aber nachlaufend und nicht zuverlässig, im Seitwärtsmarkt erzeugen sie viele Fehlsignale.
Wie zuverlässig sind Signal-Line-Kreuzungen?
Nur bedingt. Wie alle Indikatoren-Signale laufen sie dem Kurs hinterher und liefern besonders in ruhigen, seitwärts laufenden Phasen viele Fehlsignale. Die Signal-Line ist ein Werkzeug, kein Orakel, und sollte nur als ein Baustein unter vielen genutzt werden, nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage.
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
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