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Währungsrisiko: die versteckte Dollar-Falle für Euro-Anleger

Warum Euro-Anleger bei dollargebundenen Kryptowährungen und Stablecoins ein zusätzliches Wechselkursrisiko tragen, warum „stabil in Dollar“ nicht „stabil in Euro“ heißt und warum das Risiko für Langfrist-Anleger meist nachrangig bleibt

GrundlagenEinsteiger2 Min. Lesezeit

Definition

Das Währungsrisiko beschreibt die Gefahr, dass sich der Wechselkurs einer Fremdwährung ungünstig verändert und den Wert einer Anlage in der Heimatwährung mindert. Da die meisten Kryptowährungen in US-Dollar bepreist werden, tragen Euro-Anleger zusätzlich ein Dollar-Wechselkursrisiko.

Das Währungsrisiko ist die Gefahr, dass sich der Wechselkurs zwischen zwei Währungen zu deinen Ungunsten verändert und dadurch der Wert einer Anlage in fremder Währung sinkt. Bei Krypto ist das Thema doppelt relevant: Viele Kryptowährungen und Stablecoins sind an den US-Dollar gekoppelt, sodass für Euro-Anleger ein zusätzliches Dollar-Währungsrisiko entsteht.

Wie das Währungsrisiko bei Krypto entsteht

Kaufst du als Euro-Anleger einen dollargebundenen Stablecoin oder rechnest deine Krypto-Gewinne in Dollar, hängt dein tatsächlicher Euro-Wert auch vom Euro-Dollar-Kurs ab. Selbst wenn ein Dollar-Stablecoin stabil bei einem Dollar bleibt, kann sein Euro-Gegenwert schwanken, je nachdem, wie sich der Wechselkurs entwickelt. Dieses Währungsrisiko überlagert die ohnehin hohe Krypto-Volatilität.

Wie man mit dem Währungsrisiko umgeht

Vollständig vermeiden lässt sich das Währungsrisiko bei dollarbezogenen Anlagen kaum, aber man kann es bewusst einplanen. Für langfristige Anleger ist es meist nachrangig, weil die Krypto-Schwankungen ohnehin viel größer sind als die Wechselkursbewegungen. Wichtig ist, sich der zusätzlichen Risikoebene bewusst zu sein und nicht zu vergessen, dass „stabil in Dollar“ nicht automatisch „stabil in Euro“ bedeutet.

Steffis Tipp

Denk beim Investieren in dollargebundene Krypto-Werte daran, dass du als Euro-Anleger ein zusätzliches Währungsrisiko trägst, „stabil in Dollar“ heißt nicht „stabil in Euro“. Für langfristige Anleger ist dieses Risiko meist kleiner als die Krypto-Volatilität selbst, aber gut, es im Hinterkopf zu haben. Wer es genau wissen will, rechnet seine Anlagen konsequent in Euro um. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Währungsrisiko?

Das Währungsrisiko ist die Gefahr, dass sich der Wechselkurs zwischen zwei Währungen zu deinen Ungunsten verändert und dadurch der Wert einer Anlage in fremder Währung sinkt. Bei Krypto entsteht es, weil viele Coins und Stablecoins an den US-Dollar gekoppelt sind, ein zusätzliches Risiko für Euro-Anleger.

Wie entsteht das Währungsrisiko bei Krypto?

Kaufst du als Euro-Anleger einen dollargebundenen Stablecoin oder rechnest Gewinne in Dollar, hängt dein Euro-Wert auch vom Euro-Dollar-Kurs ab. Selbst ein stabiler Dollar-Stablecoin kann im Euro-Gegenwert schwanken. Dieses Währungsrisiko überlagert die ohnehin hohe Krypto-Volatilität.

Wie gehe ich mit dem Währungsrisiko um?

Vollständig vermeiden lässt es sich bei dollarbezogenen Anlagen kaum, aber man kann es bewusst einplanen. Für langfristige Anleger ist es meist nachrangig, weil die Krypto-Schwankungen ohnehin größer sind. Wichtig ist, sich bewusst zu sein: „stabil in Dollar“ heißt nicht „stabil in Euro“.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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