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SEC verklagt Betrüger wegen Fake-KI-Trading-Bots

Die US-Börsenaufsicht SEC geht gegen Nathan Fuller vor. Der Texaner soll 12,3 Millionen USD durch gefälschte KI-Bots von 150 Anlegern ergaunert haben und die.

News
von Dr. Stephanie Morgenroth
3 Min.
SEC verklagt Betrüger wegen Fake-KI-Trading-Bots

Die US-Börsenaufsicht SEC hat gegen Nathan Fuller Klage eingereicht. Der Bewohner von Cypress in Texas soll ein Betrugssystem im Wert von 12,3 Millionen USD betrieben haben. Dabei lockte er 150 Anleger mit angeblich KI-gesteuerten Trading-Bots.

Betrugsmasche mit KI-Versprechen

Nathan Fuller nutzte die Firmen Privvy Investments und Gateway Digital Investments für sein System. Zwischen Oktober 2022 und Mitte 2024 versprach er Renditen von 40 bis 50 Prozent innerhalb von 45 Tagen. Einige Opfer glaubten an Gewinne von über 100 Prozent in nur 21 Tagen.

Die SEC wirft Fuller vor, die Anleger mit falschen Sicherheiten zu täuschen. Er behauptete, die Gelder seien durch eine Bürgschaft sowie die FDIC versichert. Tatsächlich existierten diese Versicherungen nicht. Die versprochenen KI-Bots für Hochfrequenz-Arbitrage-Trading waren eine reine Erfindung ohne Funktion.

Von den 12,3 Millionen USD nutzte Fuller mindestens 6,2 Millionen USD für persönliche Ausgaben. Die restlichen 5,5 Millionen USD flossen als Zahlungen an frühere Investoren. Dieses Vorgehen entspricht der Struktur eines klassischen Ponzi-Schemas, bei dem neue Gelder alte Auszahlungen finanzieren.

Um die Lüge aufrechtzuerhalten, verschickte Fuller gefälschte Kontoauszüge an seine Opfer. Er nutzte zudem fingierte Korrespondenzen von nicht existierenden Firmen. Die SEC fordert nun dauerhafte Verbote, die Rückzahlung der Gewinne sowie hohe zivilrechtliche Strafen gegen den Texaner.

Der Fall zeigt die Gefahr von KI-Branding im Krypto-Sektor. Letztes Jahr verfolgte die SEC bereits ein ähnliches 14-Millionen-USD-Schema. Dort lockten Betrüger in WhatsApp-Gruppen mit KI-Trading-Tipps. Die Täter gaben sich als Finanzprofis aus, um Einzelanleger gezielt zu manipulieren.

Regulierung und DACH-Kontext

Die SEC kritisiert ihre eigene Vergangenheit in einem Bericht zu den Ergebnissen 2025. Die Behörde räumte ein, dass einige Maßnahmen keinen direkten Anlegerschutz boten. Seit dem Geschäftsjahr 2022 gab es 95 Verfahren mit Strafen von 2,3 Milliarden USD ohne klaren Nutzen für Investoren.

"Fuller's bots did not function as represented", heißt es in der offiziellen Beschwerde der SEC. Diese Aussage unterstreicht das Kernproblem vieler KI-Krypto-Projekte. Oft dient der Begriff KI nur als Marketing-Instrument, während im Hintergrund keine echte Technologie oder Handelsstrategie existiert.

Für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten ähnliche Warnungen der BaFin oder FMA. Unregulierte Versprechen von garantierten Renditen über 10 Prozent pro Monat sind fast immer Betrug. In der EU verschärft die MiCA-Regulierung die Anforderungen an Krypto-Dienstleister massiv.

In der Schweiz überwacht die FINMA die Einhaltung von Geldwäschegesetzen bei Krypto-Vermögenswerten. Wer Gelder in Trading-Bots investiert, sollte prüfen, ob eine entsprechende Lizenz vorliegt. Die aktuelle Marktlage mit BTC bei 73.757 USD lockt leider weiterhin viele naive Neulinge an.

Die SEC verfolgt zudem weitere Fälle wie den von Donald Basile. Dieser soll 16 Millionen USD durch falsche Behauptungen über den Token Bitcoin Latinum eingesammelt haben. Solche Muster zeigen, dass die Behörde den Fokus verstärkt auf betrügerische Token-Emissionen und KI-Versprechen legt.

Fazit: Vorsicht bei KI-Trading-Bots

Für dich bedeutet dieser Fall, dass du extrem skeptisch bei garantierten Renditen sein musst. Wenn ein Anbieter KI-Bots verspricht, die 100 Prozent Gewinn in drei Wochen bringen, ist das ein Warnsignal. Prüfe immer die regulatorische Zulassung des Anbieters in deinem Land.

Achte darauf, dass keine unrealistischen Gewinnversprechen ohne Risiko kommuniziert werden. Die Kombination aus KI und Krypto ist derzeit ein Magnet für Betrüger. Verlasse dich nicht auf gefälschte Screenshots oder Kontoauszüge, sondern fordere nachweisbare Audits von unabhängigen Firmen an.

Quelle: CoinDesk

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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