Ich bin seit über fünf Jahren im Kryptomarkt unterwegs und nutze selbst mehrere Hardware-Wallets von unterschiedlichen Herstellern, um meine Kryptowährungen aufzubewahren. Und ich sage dir: Das eine beste Wallet gibt es nicht.
Welche Wallet zu dir passt, hängt davon ab, was für ein Krypto-Anleger du bist und was dir bei der Verwahrung wichtig ist.
Deshalb machen wir den großen Hardware-Wallet-Vergleich zwischen fünf Herstellern: Ledger* , Tangem*, Trezor*, BitBox* und OneKey*. Wir vergleichen sie anhand von fünf Kriterien: Sicherheit und Backup, Bedienung im Alltag, unterstützte Kryptowährungen, Besonderheiten und natürlich den Preis.
Am Ende kannst du selbst entscheiden, welches Wallet am besten zu dir passt.
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1. Ledger: der große Allrounder
Du bist Anfänger, willst aber langfristig flexibel bleiben?
Dann passt zu dir zum Beispiel der Ledger Nano Gen5 oder Flex.
Warum? Nano Gen5 und Flex sind inzwischen deutlich einfacher zu bedienen als die alten "USB-Stick-artigen" Nano-Modelle.
Der Nano Gen5 ist mit 179 Euro das Mittelstück der aktuellen Produktlinie und für mich die beste Mischung aus Komfort und Preis.
Den Flex für 249 Euro nutze ich zum Beispiel selbst gerne. Funktional können beide fast dasselbe. Der Flex hat vor allem ein hochwertigeres Metallgehäuse und Display.
Beide unterstützen Bluetooth, NFC und USB-C und haben einen E-Ink-Touchscreen, ähnlich wie bei einem E-Reader.
Darüber kannst du Transaktionen direkt auf dem Gerät prüfen und bestätigen. Ledger nennt das Clear Signing: Du siehst beim Signieren möglichst verständlich, was du gerade bestätigst.
Zusätzlich bekommst du mit der Lieferung eine PIN-geschützte Karte, den Ledger Recovery Key bei. Damit kannst du dein Wallet offline sichern und bei Verlust des Geräts wiederherstellen.

Alle aktuellen Ledger-Modelle setzen auf einen sogenannten Secure Element Chip, das sind diese gleichen Chips, die auch bei Kreditkarten oder Reisepässen verwendet werden. Der Chip von Gen5, Flex und Nano S+ ist mit EAL6+ zertifiziert, wird also sehr umfangreich gegen technische und physische Angriffe geprüft.
Bei der Coin-Auswahl gehört Ledger ebenfalls zu den breitesten Systemen. Aktuell werden über 15.000 Assets unterstützt, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana.
Ich denke, genau deshalb nutzen auch viele von euch Ledger: das große Ökosystem, die breite Coin-Unterstützung und inzwischen eine deutlich angenehmere Bedienung.
Ledger ist wahrscheinlich auch der größte Anbieter und Allrounder in unserem Vergleich.
Das Unternehmen kommt aus Frankreich, gibt es seit 2014, beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und spricht inzwischen von mehr als 8 Millionen ausgelieferten Geräten in über 180 Ländern. Ich war selbst 2025 bei Ledger in Paris und fand die Unternehmenskultur dort wirklich angenehm.
Natürlich machen diese Dinge Ledger nicht automatisch sicher. Aber Ledger hat seit über zehn Jahren Millionen Geräte im Einsatz und damit einen längeren Praxistest hinter sich als ein neues Produkt.
Was du auch wissen solltest: Ledger OS ist proprietär, also nicht vollständig Open Source. Ledger hat sich bei Teilen seines Systems bewusst dafür entschieden, den Code geschlossen zu halten. Dafür setzt Ledger stark auf die eigene Sicherheitsentwicklung und den Ledger Donjon, ein internes Labor mit Sicherheitsforschern, die gezielt nach Schwachstellen suchen.
Die Hardware Wallets selbst beziehungsweise die privaten Schlüssel wurden laut Ledger bisher nicht in dem Sinne "gehackt". Trotzdem gab es auch bei Ledger Sicherheitsvorfälle.
2020 wurden z.B. Kundendaten geleakt. Mehr als eine Million E-Mail-Adressen und schließlich rund 272.000 Datensätze mit Namen, Anschriften und Telefonnummern gelangten in fremde Hände. Für die Nutzer stieg dadurch das Risiko gezielter Phishing-Angriffe.
2023 wurde außerdem das Ledger Connect Kit kompromittiert. Ein ehemaliger Mitarbeiter fiel auf Phishing herein und anschließend schleusten Angreifer schädlichen Code in eine Softwarebibliothek ein. Einige Nutzer unterschrieben dadurch schädliche Transaktionen und verloren tatsächlich Vermögenswerte, in Summe Verluste von rund 600.000 Dollar.
Mehr zum Thema „Kann eine Hardware Wallet gehackt werden?“ und wie du dich vor den wichtigsten Risiken schützt, findest du in meinem separaten Video hier auf dem YouTube-Kanal.
2. Tangem: Wenn es möglichst einfach sein soll
Egal, ob Anfänger oder Profi: Du willst deine Coins möglichst schnell, maximal einfach und ohne viel Technik dazwischen verwahren?
Dann passt zu dir das Hardware Wallet von Tangem als 3-Karten-Set. Warum?
Du bekommst drei Karten im Kreditkartenformat und kein Gerät mit Kabel, Akku oder Knöpfen. Tangem unterstützt außerdem mehr als 16.000 Coins und Tokens – das sollte definitiv reichen. ;)
Preislich liegen wir beim 3-Karten-Set bei rund 69,90 Dollar. Es gibt auch ein günstigeres 2-Karten-Set für 54,90 Dollar oder zum Beispiel das Paket aus Ring und zwei Karten für 160 Dollar.

Das Einrichten geht bei Tangem standardmäßig komplett ohne Seed Phrase, also ohne die klassische Wiederherstellungsphrase aus 12 oder 24 Wörtern.
Du holst dir die offizielle Tangem-App, hältst zuerst die Hauptkarte ans Smartphone und danach die anderen beiden Backup-Karten. Auf ihnen wird eine verschlüsselte Kopie deines privaten Schlüssels gespeichert. Die drei Karten bewahrst du am besten an verschiedenen Orten auf.
Die Einrichtung dauert dadurch nur wenige Minuten und die Einstiegshürde ist aus meiner Sicht geringer als bei vielen klassischen Hardware Wallets.
Alternativ kannst du Tangem auch mit einer klassischen Seed Phrase einrichten oder eine bestehende importieren. Verlierst du allerdings alle Karten und hast dich für den Modus ohne Seed Phrase entschieden, gibt es keine zusätzliche Wortfolge, mit der du die Wallet wiederherstellen kannst.
Weil die Karte kein eigenes Display hat, siehst du die Transaktionsdetails ausschließlich auf deinem Smartphone. Dort prüfst du, was du verschickst, und hältst anschließend die Karte zum Signieren ans Handy. Du kannst die Daten also nicht noch einmal unabhängig auf der Hardware selbst überprüfen. Das ist für mich einer der wenigen Nachteile bei Tangem.
Auch Tangem setzt auf einen EAL6+-zertifizierten Secure Element Chip. Die meisten aktuellen Wallets in unserem Vergleich liegen inzwischen auf einem ähnlichen Niveau. Der Unterschied liegt stärker darin, wie der Hersteller diesen Chip in sein gesamtes Sicherheitskonzept einbaut. Bei Tangem sitzt er direkt in der Karte.
Die Tangem-App auf deinem Smartphone ist Open Source und kann regelmäßig aktualisiert werden. Die Firmware direkt auf der Karte ist dagegen fest installiert und kann nach der Herstellung nicht verändert werden. Das verhindert, dass später manipulierte Firmware auf die Karte gespielt wird. Der Nachteil: Sollte dort einmal eine relevante Sicherheitslücke entstehen, kann sie nicht einfach per Firmware-Update geschlossen werden. Im schlimmsten Fall müsstest du auf eine neue Karte wechseln und deine Coins übertragen.
Ende 2024 gab es tatsächlich einen Softwarefehler in der Tangem-App. Bei weniger als 0,1 Prozent der Nutzer konnten private Schlüssel versehentlich in technischen Diagnose-Daten der App gespeichert werden. Betroffen sein konnten nur Nutzer, die Tangem mit einer Seed Phrase eingerichtet und innerhalb von sieben Tagen direkt über die App den Support kontaktiert hatten. Tangem behob den Fehler per App-Update. Nach Angaben des Unternehmens wurden keine privaten Schlüssel kompromittiert und keine Gelder gestohlen.
2026 gelang es den Kollegen von Ledger in ihrem Sicherheitslabor Donjon außerdem, mit einem gezielten Laserpuls eine Sicherheitsprüfung im Chip zu umgehen und anschließend auf eine Tangem-Wallet zuzugreifen. Dafür brauchten sie allerdings die physische Karte, sehr viel Fachwissen und Laborausrüstung im Wert von rund 250.000 Dollar.
Anders gesagt: Für einen solchen Angriff müsste jemand deine echte Karte in die Hände bekommen und anschließend über die entsprechende technische Ausstattung verfügen.
Tangem bestreitet die technische Demonstration nicht. Das Unternehmen hält einen solchen Angriff im Alltag allerdings für praktisch kaum umsetzbar, weil er invasiv, teuer und technisch extrem aufwendig ist.
Tangem kommt aus der Schweiz und wurde 2017 gegründet. Das Unternehmen nennt heute mehr als 6 Millionen ausgelieferte Wallets in 230 Ländern und über 250 Mitarbeiter weltweit. Die Zahl lässt sich allerdings nicht direkt mit Ledger vergleichen, weil Tangem seine Wallets häufig in Sets mit zwei oder drei Karten verkauft.
3. Trezor: für Anleger, die Transparenz wollen
Du legst Wert auf einen Anbieter mit viel Transparenz und Erfahrung? Dann ist zum Beispiel das Trezor Safe 7 genau richtig. Warum?
Trezor veröffentlicht den Quellcode seiner Gerätesoftware und ist zugleich der älteste Hersteller in unserem Vergleich.
Trezor startete 2013 in Prag und brachte 2014 das Model One, die weltweit erste kommerzielle Hardware Wallet, auf den Markt. Klingt irgendwie wie ein Modell von Tesla. :D Heute nutzen laut Trezor mehr als zwei Millionen Menschen die Wallets.
Das Safe 7 ist mit 249 Euro das teuerste, aber auch modernste Produkt der aktuellen Reihe. Es hat einen Farb-Touchscreen, Bluetooth, USB-C und sogar kabelloses Laden.
Der Safe 7 ist außerdem der erste Trezor mit Bluetooth und dadurch vollständig mit dem iPhone kompatibel. Beim Safe 3 und Safe 5 kannst du auf dem iPhone zwar dein Portfolio ansehen oder Coins empfangen, zum Signieren brauchst du aber weiterhin einen Computer oder ein Android-Smartphone.
Ich habe das Safe 7 auch hier daheim getestet und war schon beim Auspacken echt positiv überrascht: sehr hochwertige Verpackung! Das Gerät selbst liegt gut in der Hand und wirkt sehr wertig. Die Einrichtung läuft Schritt für Schritt über die App und ist auch für Einsteiger nachvollziehbar.
Auch die Coin-Auswahl ist inzwischen breit. Trezor selbst spricht aktuell von Tausenden unterstützten Coins und Tokens.
Beim Backup kannst du zwischen 12, 20 oder 24 Wörtern wählen und bei Bedarf eine mehrteilige Sicherung anlegen. Du kannst dir zum Beispiel fünf unterschiedliche 20-Wort-Listen erstellen, sie an verschiedenen Orten aufbewahren und festlegen, dass drei davon nötig sind, um dein Wallet wiederherzustellen.
Oh, und eine Besonderheit: Trezor brachte mit dem Safe 7 nach eigenen Angaben das erste Hardware Wallet auf den Markt, die bereits Post-Quanten-Kryptografie nutzt. Dafür nutzt das Gerät eine spezielle Kryptografie unter anderem, um Updates zu empfangen.

Der Safe 7 kombiniert gleich drei Chips von verschiedenen Herstellern. Einer der Sicherheitschips heißt TROPIC01 und wurde bewusst so entwickelt, dass seine Architektur öffentlich untersucht werden kann.
Dachten sich die Forscher vom Ledger Donjon: Testen wir den Chip doch gleich mal aus. :D Und tatsächlich fanden sie 2026 mithilfe eines Laserimpulses eine Schwachstelle.
Allerdings wurde dabei nur der TROPIC01-Chip angegriffen und nicht das komplette Safe 7. Ähnliches Prinzip wie bei dem Tangem-Versuch: Dazu braucht es wieder physischen Zugriff, das Gerät muss zerlegt werden und spezielle Laborausrüstung ist nötig.
Die lange Geschichte von Trezor bringt natürlich auch einige ältere Sicherheitsvorfälle mit sich. Das Model One hatte zum Beispiel noch gar keinen zusätzlichen Sicherheitschip. 2018 und 2019 wurden verschiedene Schwachstellen in der Geräte-Software und Hardware gefunden und teilweise durch Aktualisierungen behoben. Für eine reale Ausnutzung dieser damaligen Fälle gab es laut Trezor keine Hinweise.
2024 gab es außerdem ein Datenleck bei einem externen Kundendienstanbieter. Potenziell waren die Namen und E-Mail-Adressen von bis zu 66.000 Menschen betroffen, die zuvor den Trezor-Kundendienst kontaktiert hatten.
Die lange Historie ist bei Trezor irgendwie Nachteil und Vorteil zugleich. Über mehr als zehn Jahre wurden mehr Schwachstellen gefunden. Gleichzeitig hatte Trezor dadurch viele Jahre Zeit, seine Produkte immer weiterzuentwickeln.
4. BitBox: für den reduzierten Bitcoin-Anleger
Du möchtest Bitcoin langfristig verwahren und suchst eine fokussierte Lösung ohne all den Schnickschnack?
Dann passt zu dir zum Beispiel die BitBox02 Nova – entweder als Bitcoin-only Edition oder als Multi Edition.
Für reine Bitcoin-Anleger reicht die Bitcoin-only-Version. Hier entfällt der zusätzliche Code für andere Netzwerke in der Firmware und damit wird auch die mögliche Angriffsfläche kleiner. Die Multi Edition unterstützt neben Bitcoin weitere Coins wie Ethereum, Cardano oder Litecoin – allerdings kein XRP oder Solana.
Neben der Nova für rund 175 Euro gibt es noch die günstigere BitBox02 für rund 149 Euro. Ich persönlich würde inzwischen zur neuen BitBox02 Nova greifen.
Sie nutzt ebenfalls eine Zwei-Chip-Architektur, wobei der Sicherheitschip der Nova EAL6+ zertifiziert ist, hat außerdem ein verbessertes Display und unterstützt neben USB-C auch Bluetooth. Dadurch funktioniert sie erstmals auch mit iPhone und iPad.
Wie Trezor setzt auch BitBox stark auf Transparenz: Die Firmware und die BitBox-App sind vollständig quelloffen und können von unabhängigen Entwicklern überprüft werden.
Die Wiederherstellung sicherst du standardmäßig über eine microSD-Karte, die im Lieferumfang dabei ist. Die BitBox hat dafür einen eigenen Kartenschlitz. Bei der Einrichtung werden die nötigen Wiederherstellungsdaten direkt auf der Karte gespeichert. Danach nimmst du sie wieder heraus und bewahrst sie getrennt von der BitBox sicher auf.
Zusätzlich kannst du dir dieselbe Sicherung als 24 Wiederherstellungswörter auf dem Display der BitBox anzeigen lassen und auf Papier oder Metall aufschreiben. Du hast also z.B. an Ort 1 deine microSD-Karte und am zweiten Ort 24 Wörter auf Papier oder Metall.
BitBox kommt vom Schweizer Unternehmen Shift Crypto und gibt es seit 2015.
Auch bei BitBox wurden Sicherheitslücken gefunden. Zuletzt meldete Trezors Forschungschef 2025 zwei Schwachstellen in der Firmware der neuen BitBox02 Nova. Für einen erfolgreichen Angriff hätte jemand das Gerät physisch besitzen und technisch weitgehend manipulieren müssen. BitBox behob beide Schwachstellen Anfang 2026 und meldete keine bekannte Ausnutzung gegen Nutzer.
5. OneKey: viel Multi-Coin fürs Geld
Du hast viele verschiedene Altcoins im Portfolio und suchst nach einem mobilen Allround-Wallet, ohne direkt mehrere hundert Euro auszugeben?
Dann passt zu dir zum Beispiel das OneKey Classic 1S Pure. Das bekommst du bereits ab 79 Dollar und hast dafür einen EAL6+-Sicherheitschip, Bluetooth, USB-C und Unterstützung für über 30.000 Coins und Tokens.
Wenn du das Wallet häufiger unterwegs nutzen willst, lohnt sich für einen kleinen Aufpreis das Classic 1S für 99 Dollar mit integriertem Akku.
Der OneKey Pro, das Flaggschiff, kann deutlich mehr, kostet mit 278 Dollar aber auch mehr als das Dreifache. Den Aufpreis zahlst du vor allem für mehr Luxus.
Dank des farbigen 3,5-Zoll-Touchscreens und der hochwertigen Aufmachung erinnert das Auspackerlebnis fast an ein modernes Smartphone. Beim Pro kommt unter anderem ein Fingerabdrucksensor dazu und ein sogenannter Air-Gap-Modus. Dabei kannst du Transaktionen komplett ohne Kabel oder Bluetooth signieren. Handy und Wallet tauschen die Transaktion nur über QR-Codes aus.
Zusätzlich kannst du beim Pro eine elektronische OneKey-Lite-Karte zur Sicherung nutzen. Beim Classic 1S läuft die Wiederherstellung dagegen klassisch über deine Wiederherstellungswörter. In der Box liegen dafür drei leere Karten zum Aufschreiben der 24 Wörter.
OneKey wurde 2019 gegründet und hat seinen Sitz in Hongkong. Damit ist das Unternehmen der jüngste Hersteller in unserem Vergleich.
Wie Trezor und BitBox setzt auch OneKey stark auf Transparenz. Die Firmware und Apps sind vollständig quelloffen und können unabhängig überprüft werden. Die Architektur soll außerdem so gebaut sein, dass sie später mit Post-Quanten-Kryptografie weiterentwickelt werden kann. Die aktuellen Modelle setzen wie die meisten anderen Geräte in unserem Vergleich auf einen EAL6+-Sicherheitschip.
Ganz ohne Sicherheitsgeschichte ist auch OneKey nicht. 2023 war bei den damaligen Geräten OneKey Mini und Touch die interne Kommunikation zwischen den Chips an einer Stelle nicht ausreichend geschützt.
Die Sicherheitsfirma Unciphered öffnete ein Gerät und schaltete spezielle Hardware zwischen die Bauteile. Dadurch konnten die Forscher die Wiederherstellungsphrase auslesen. Auch hier brauchte der Angreifer also das physische Gerät und spezielle Technik. OneKey behob die Schwachstelle und nach Angaben des Unternehmens waren keine Nutzer betroffen.
Fazit: Hardware Wallet Vergleich – warum nicht mehrere?
Nun solltest du hoffentlich wissen, welches Wallet am besten zu dir passt. Gibt es ein Wallet, das du bereits nutzt und mit dem du Erfahrungen gesammelt hast?
Mir war wichtig, dir mitzugeben, dass jeder Anbieter seine Vor- und Nachteile hat und auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ich persönlich verteile meine Bestände zum Beispiel auf Ledger und Tangem, um auch das Anbieter-Risiko etwas zu diversifizieren.
Und auch wichtig: Wie bei Handys entwickeln sich Preise, Modelle und unterstützte Coins stetig weiter. Auf misscrypto.de/wallets halte ich dich deshalb mit einem aktuellen Vergleich auf dem Laufenden. Dort findest du noch einmal mehr Details zu den einzelnen Modellen und kannst die Filter selbst einstellen.
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