Die Kommunikationsagentur newskontor hat ihre Liste der 100 relevanten europäischen Stimmen für Bitcoin, Blockchain und New Finance 2026 veröffentlicht. Mit dabei: MissCrypto - Dr. Stephanie Morgenroth. Die Auswahl zeigt gleichzeitig, wie stark sich die Krypto-Berichterstattung in Europa verändert hat.
Krypto ist längst mehr als Bitcoin-Kurs, Altcoin-Hype und die Frage nach dem nächsten Bullrun. Banken bieten Krypto-Produkte an, Stablecoins werden für Zahlungen eingesetzt, Vermögenswerte wandern auf die Blockchain und mit MiCA hat Europa erstmals einen umfassenden regulatorischen Rahmen für den Markt geschaffen.
Genau diese Entwicklung spiegelt sich auch in der neuen Top-100-Liste der europäischen Krypto-Journalisten 2026 wider, die von der auf Finance und Technologie spezialisierten Kommunikationsagentur newskontor veröffentlicht wurde.
Zum vierten Mal hat die Agentur 100 Persönlichkeiten ausgewählt, die die Berichterstattung und Diskussion rund um Bitcoin, Blockchain und New Finance in Europa prägen. Die Liste umfasst klassische Finanzjournalisten ebenso wie spezialisierte Krypto-Medien, Podcaster und Content Creator aus insgesamt elf europäischen Ländern.
MissCrypto gehört zu den Top 100
Auch Dr. Stephanie Morgenroth wurden 2026 in die Liste aufgenommen.
Damit steht MissCrypto neben Stimmen aus etablierten Wirtschafts- und Finanzmedien wie WirtschaftsWoche, Focus Money, Handelsblatt, Capital, NZZ und BTC-ECHO sowie weiteren spezialisierten Medien und Content-Plattformen aus ganz Europa.
Besonders freut uns, dass Stephanie nicht nur Teil der Liste ist, sondern von newskontor auch für die inhaltliche Einordnung des aktuellen Kryptomarktes aufgegriffen wird.
Ihre Einschätzung: Bitcoin und andere digitale Assets sind inzwischen „weniger wild“ als in früheren Marktphasen. Genau diese Entwicklung kann Krypto langfristig relevanter machen.
Denn ein Markt muss nicht zwangsläufig spektakulärer werden, um zu wachsen.
Institutionelle Investoren, regulierte Investmentprodukte, Stablecoins, tokenisierte Vermögenswerte und neue Blockchain-Infrastruktur verändern die Branche zunehmend im Hintergrund.
Vom Krypto-Hype zur Finanzinfrastruktur
Auch andere Stimmen der Top-100-Liste beobachten diesen Wandel.
Sven Wagenknecht von BTC-ECHO verweist beispielsweise auf das wachsende Interesse institutioneller Akteure, während im Retail-Markt aktuell weniger Goldgräberstimmung herrsche. Philipp Frohn von der WirtschaftsWoche beschreibt eine fortschreitende Professionalisierung des Marktes. Sascha Rose von Focus Money sieht Krypto ebenfalls zunehmend als etablierte Anlageklasse im institutionellen Umfeld.
Gleichzeitig verändern sich die Fragen der Anleger.
Vor einigen Jahren drehte sich ein großer Teil der Diskussion noch darum, ob Bitcoin überhaupt Bestand haben wird.
Heute geht es zunehmend um andere Themen:
Wie werden reale Vermögenswerte tokenisiert? Welche Rolle spielen Stablecoins im Zahlungsverkehr? Wie integrieren Banken digitale Assets? Welche Auswirkungen hat MiCA? Wie werden Kryptowährungen verwahrt? Und welche Blockchain-Infrastruktur könnte tatsächlich langfristig genutzt werden?
Newskontor beschreibt genau diese Entwicklung: Die Berichterstattung habe sich von Kursen und Hypes stärker in Richtung Regulierung, Infrastruktur, Tokenisierung und konkreter Auswirkungen auf Anleger und Gesellschaft verschoben.
Genau hier setzt MissCrypto an
Diese Entwicklung entspricht auch dem Ansatz, den wir bei MissCrypto verfolgen.
Unser Ziel ist nicht, den nächsten Coin zu hypen oder Kursziele vorherzusagen.
Wir wollen verstehen, was hinter den Entwicklungen steckt und was sie für uns als Anleger bedeuten können.
Dazu gehört Bitcoin genauso wie Ethereum, XRP oder andere Blockchain-Netzwerke. Gleichzeitig betrachten wir Regulierung, Zentralbanken, institutionelle Investoren, ETFs, Stablecoins, Tokenisierung und die Verbindung zwischen klassischem Finanzsystem und Krypto.
Denn je stärker beide Welten zusammenwachsen, desto wichtiger wird die Einordnung.
Nicht jede neue Blockchain-Anwendung wird sich durchsetzen. Nicht jede institutionelle Kooperation führt automatisch zu einer höheren Bewertung eines Tokens. Und Regulierung bedeutet nicht automatisch Adoption.
Aber wer die Entwicklungen versteht, kann bessere eigene Entscheidungen treffen.
Krypto-Anleger werden anspruchsvoller
Auch die Top-100-Liste zeigt, dass sich nicht nur der Markt verändert hat, sondern auch das Wissen vieler Anleger.
Mehrere der befragten Medienschaffenden berichten, dass ihre Leser heute deutlich konkretere Fragen stellen. Themen wie Tokenisierung, Corporate Treasuries, Stablecoins oder regulatorische Anforderungen gehören inzwischen zur normalen Diskussion über digitale Assets.
Das stellt auch höhere Anforderungen an Krypto-Medien.
Ein Tweet über eine neue Partnerschaft reicht nicht. Entscheidend ist, was tatsächlich vereinbart wurde.
Eine Bank, die Blockchain-Technologie testet, bedeutet nicht automatisch Adoption.
Und ein steigender Token-Kurs sagt noch nichts darüber aus, ob ein Netzwerk langfristig wirtschaftlich genutzt wird.
Genau deshalb wird fundierte und gleichzeitig verständliche Krypto-Berichterstattung wichtiger.
100 Stimmen aus elf europäischen Ländern
Die von newskontor veröffentlichte Auswahl umfasst insgesamt 100 Persönlichkeiten aus elf Ländern, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien sowie mehrere skandinavische Länder.
Wichtig dabei: Die Liste ist kein Ranking von Platz 1 bis 100. Newskontor weist ausdrücklich darauf hin, dass die Namen alphabetisch nach Medium sortiert sind und die Auswahl keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Es geht also nicht darum, wer auf Platz 1, 20 oder 100 steht, sondern um 100 Stimmen, die nach Einschätzung der Agentur für die europäische Krypto-Berichterstattung relevant sind.
Danke an unsere Community
Für uns ist die Aufnahme von MissCrypto in diese Liste vor allem eine Bestätigung für den Weg der vergangenen Jahre.
Krypto verständlich machen. Chancen zeigen, ohne Risiken auszublenden. Neue Entwicklungen kritisch prüfen, ohne jede Innovation sofort abzuschreiben. Und vor allem Informationen liefern, mit denen jeder seine eigenen Entscheidungen treffen kann.
Dass MissCrypto heute gemeinsam mit etablierten Finanzmedien, Journalisten und europäischen Krypto-Stimmen in dieser Auswahl genannt wird, freut uns deshalb sehr.
Und wir machen weiter.
Denn gerade jetzt beginnt einer der spannendsten Teile der Krypto-Entwicklung: der Übergang von einer spekulativen Nische hin zu einer möglichen neuen Infrastruktur für Teile unseres Finanzsystems.






