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Was ist Honeypot?

Honeypot einfach erklärt

security
Aktualisiert: 2026-02-22|3 Min. Lesezeit|Einsteiger

Definition

Honeypot einfach erklärt ➜ Betrugsmasche bei Krypto-Token. Verstehe, wie diese Fallen funktionieren, um deine Investitionen zu schützen und Verluste zu vermeide

Ein Honeypot im Krypto-Kontext ist eine besonders heimtückische Betrugsmasche, die speziell auf Anleger und Anleger abzielt, die auf schnelle Gewinne hoffen. Dabei handelt es sich um einen manipulierten Smart Contract, der zwar den Kauf von Token ermöglicht, den späteren Verkauf jedoch systematisch blockiert oder unmöglich macht. Für Einsteiger ist es entscheidend, dieses Risiko zu verstehen, um sich vor erheblichen finanziellen Verlusten zu schützen.

So funktioniert ein Honeypot technisch

Der Kern eines Honeypots liegt in der Manipulation des Smart Contracts, der die Regeln für den Handel mit einem Token festlegt. Betrüger programmieren diese Contracts so, dass bestimmte Funktionen, insbesondere die „transfer“- oder „approve“-Funktion, für die meisten Adressen nicht wie erwartet funktionieren. Während Sie Token kaufen können, wird der Verkauf für deine Wallet-Adresse systematisch verweigert. Dies geschieht oft durch eine Blacklist-Funktion oder indem der Verkaufspreis für Nicht-Betrüger-Adressen künstlich auf Null gesetzt wird. Eine tiefgehende Code-Analyse wäre nötig, um dies vorab zu erkennen, was für die meisten Krypto-Neulinge nicht praktikabel ist.

Wichtig: Prüfen Sie bei neuen, unbekannten Token immer die Möglichkeit des Verkaufs auf einer dezentralen Börse (DEX) mit einem Minimalbetrag, bevor Sie größere Summen investieren.

Praxisbeispiel: Der verlorene Meme-Coin-Traum

Stellen Sie sich vor, Sie entdecken einen neuen „Meme-Coin“, der in sozialen Medien große Aufmerksamkeit erregt. Angelockt von potenziellen Gewinnen, investieren Sie 0,5 ETH in diese Token. Nach dem Kauf steigt der Preis scheinbar, und Du möchtest einen Teil Ihrer Gewinne realisieren. Doch beim Versuch, die Token über eine dezentrale Börse wie Uniswap zu verkaufen, schlägt die Transaktion immer wieder fehl. Möglicherweise erhalten Sie eine Fehlermeldung wie „UniswapV2: K“ oder die Transaktion wird einfach nicht ausgeführt. deine Token sind auf der Wallet gefangen und können nicht verkauft werden – die 0,5 ETH sind verloren. Dieses Szenario ist ein klassisches Beispiel für einen Honeypot-Betrug.

Gut zu wissen: Honeypots sind eine spezielle Form des „Rug Pulls“, bei dem der Verkauf von vornherein unterbunden wird. Bei anderen Rug Pulls wird die Liquidität entzogen, was ebenfalls zum Totalverlust führt.

Honeypots 2026: Relevanz und Schutz im DACH-Raum

Auch im Jahr 2026 bleiben Honeypot-Betrügereien eine ernstzunehmende Gefahr, da sie relativ einfach zu implementieren sind und die Anonymität von Blockchain-Transaktionen ausnutzen. Besonders Anleger im DACH-Raum, die in riskante und spekulative Projekte wie „Meme-Coins“ investieren, sind betroffen. Die mangelnde Regulierung und der schwierige Rechtsschutz in diesem Bereich bedeuten, dass einmal verlorenes Kapital kaum zurückzugewinnen ist. Es gibt zwar immer bessere On-Chain-Analyse-Tools, die helfen können, solche Fallen zu identifizieren, doch eine hundertprozentige Prävention existiert nicht. Eigene Recherche und das Verständnis der Risiken sind der beste Schutz. Ein sicheres Hardware-Wallet wie ein Ledger (10$ in BTC geschenkt) kann zwar nicht vor einem Honeypot schützen, aber vor anderen Betrugsformen wie Phishing.

Beim Investieren ist es ratsam, sich nicht von Hype blenden zu lassen und stets die Vertragsdetails kritisch zu prüfen – oder sich auf Projekte mit etablierter Historie und transparentem Code zu konzentrieren. Informieren Sie sich auch über die verschiedenen Wallet-Arten, um Ihre Assets bestmöglich zu schützen.

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • +Keine Vorteile für Anleger – nur für Betrüger.

Nachteile

  • -Totalverlust des investierten Kapitals
  • -Keine Möglichkeit, Token zu verkaufen
  • -Schwer vorab zu erkennen ohne technische Expertise
  • -Vertrauensverlust in den Kryptomarkt

Fun Fact

Der Begriff 'Honeypot' stammt ursprünglich aus der IT-Sicherheit und bezeichnet ein System, das Angreifer anlocken soll, um deren Methoden zu studieren.