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IPO: Börsengang, Unterschied zum ICO, Krypto-Aktien

Wie ein IPO funktioniert, warum er beim Anlegerschutz Welten vom ICO entfernt ist und welche Krypto-Unternehmen an die klassische Börse gingen

GrundlagenEinsteiger3 Min. Lesezeit

Definition

Ein IPO (Initial Public Offering) ist der erstmalige Börsengang eines Unternehmens, bei dem Aktien öffentlich zum Kauf angeboten werden. Das Krypto-Äquivalent ist der ICO (Initial Coin Offering), bei dem statt Aktien Token ausgegeben werden.

Ein IPO (Initial Public Offering, Börsengang) ist der erste Verkauf von Aktien eines Unternehmens an die Öffentlichkeit. Aus einer privaten Firma wird damit eine börsennotierte, deren Aktien jeder handeln kann. Im Krypto-Kontext ist der IPO ein wichtiger Vergleichspunkt zum ICO und ein Zeichen dafür, dass Krypto-Unternehmen im klassischen Finanzsystem ankommen.

Wie ein IPO funktioniert

Beim IPO gibt ein Unternehmen erstmals Aktien an Investoren aus, meist begleitet von Banken, die den Börsengang organisieren. Das Unternehmen erhält frisches Kapital, die Käufer werden Miteigentümer mit Stimm- und Dividendenrechten. Ein IPO ist streng reguliert: Es gelten umfangreiche Offenlegungs- und Prüfpflichten, die Anleger schützen sollen.

IPO vs. ICO

MerkmalIPOICO
VerkauftAktien (Eigentum)Token
Regulierungstreng reguliertoft unreguliert
Anlegerschutzhochgering

Ein ICO erinnert oberflächlich an einen IPO, ist aber meist unreguliert und damit deutlich riskanter. Der IPO bietet durch Aufsicht und Offenlegungspflichten erheblich mehr Schutz, das war eine der Lehren aus der ICO-Welle 2017.

Krypto-Unternehmen an der Börse

Mehrere Krypto-Firmen sind den Weg an die klassische Börse gegangen, am bekanntesten die Krypto-Börse Coinbase, die 2021 an die Nasdaq ging. Solche Börsengänge gelten als Meilenstein: Sie zeigen, dass Krypto-Unternehmen im regulierten Finanzsystem ankommen. Für Anleger sind sie ein Weg, indirekt am Krypto-Markt teilzuhaben, über eine Aktie statt über Coins.

Steffis Tipp

Verwechsle einen IPO nicht mit einem ICO, der Unterschied beim Anlegerschutz ist riesig. Eine Krypto-Aktie aus einem regulierten Börsengang ist etwas völlig anderes als ein unregulierter Token-Verkauf. Wenn dir ein Projekt einen „IPO“ verspricht, der in Wahrheit ein Token-Sale ist, ist Vorsicht geboten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein IPO?

Ein IPO (Initial Public Offering, Börsengang) ist der erste Verkauf von Aktien eines Unternehmens an die Öffentlichkeit. Aus einer privaten Firma wird eine börsennotierte, deren Aktien jeder handeln kann. Das Unternehmen erhält frisches Kapital, die Käufer werden Miteigentümer. Ein IPO ist streng reguliert.

Was ist der Unterschied zwischen IPO und ICO?

Bei einem IPO werden Aktien verkauft, also echtes Eigentum am Unternehmen, und der Vorgang ist streng reguliert mit hohem Anlegerschutz. Ein ICO verkauft Token und ist meist unreguliert und damit deutlich riskanter. Oberflächlich ähneln sie sich, beim Anlegerschutz liegen aber Welten dazwischen.

Gibt es Krypto-IPOs?

Ja, mehrere Krypto-Unternehmen sind an die klassische Börse gegangen, am bekanntesten die Krypto-Börse Coinbase 2021 an der Nasdaq. Solche Börsengänge gelten als Meilenstein für die Akzeptanz im regulierten Finanzsystem und bieten Anlegern einen Weg, über eine Aktie indirekt am Krypto-Markt teilzuhaben.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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