Zum Hauptinhalt springen
Empfehlungen

Liquidationsrisiko: das zentrale Risiko des Hebel-Handels

Warum gehebelte Positionen zwangsweise geschlossen werden können, wodurch das Risiko steigt und wie du es wirksam begrenzt oder ganz ausschließt

TradingProfi2 Min. Lesezeit

Definition

Liquidationsrisiko beschreibt die Gefahr, dass eine gehebelte Position zwangsweise geschlossen wird, wenn Sicherheiten und Marktbewegung nicht mehr ausreichen. Für Trader ist das wichtig, weil kleine Kursänderungen bei Hebelpositionen große Folgen haben können.

Das Liquidationsrisiko ist die Gefahr, dass eine gehebelte Position zwangsweise geschlossen wird und das eingesetzte Kapital verloren geht. Es entsteht immer dann, wenn man mit geliehenem Geld (Hebel) handelt, und ist das zentrale Risiko des Derivate-Handels im volatilen Krypto-Markt.

Wodurch das Liquidationsrisiko steigt

Je höher der Hebel, desto höher das Liquidationsrisiko, weil der Liquidationspreis dann näher am aktuellen Kurs liegt. Auch hohe Volatilität erhöht das Risiko, denn starke Kursausschläge erreichen den Liquidationspreis schneller. Gerade Krypto ist berüchtigt für plötzliche, heftige Bewegungen, die gehebelte Positionen reihenweise auslöschen.

Wie man das Liquidationsrisiko begrenzt

MaßnahmeWirkung
Hebel niedrig haltengrößerer Puffer bis zur Liquidation
Stop-Loss setzenbegrenzt Verlust vor der Liquidation
genug Margin hinterlegenschiebt den Liquidationspreis weg
nur Spot handelnschließt das Risiko ganz aus
Steffis Tipp

Das einzige Liquidationsrisiko, das du sicher beherrschst, ist das, das du gar nicht erst eingehst. Wer ungehebelt im Spot-Markt investiert, hat schlicht kein Liquidationsrisiko, egal wie tief der Kurs fällt, die Coins gehören weiter dir. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist das fast immer der bessere Weg als das Spiel mit dem Hebel.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Liquidationsrisiko?

Das Liquidationsrisiko ist die Gefahr, dass eine gehebelte Position zwangsweise geschlossen wird und das eingesetzte Kapital verloren geht. Es entsteht immer beim Handel mit geliehenem Geld (Hebel) und ist das zentrale Risiko des Derivate-Handels im volatilen Krypto-Markt.

Wann ist das Liquidationsrisiko besonders hoch?

Bei hohem Hebel und hoher Volatilität. Ein hoher Hebel rückt den Liquidationspreis nah an den aktuellen Kurs, und starke Kursausschläge erreichen ihn dann schneller. Gerade Krypto ist für plötzliche, heftige Bewegungen bekannt, die gehebelte Positionen reihenweise liquidieren.

Wie kann ich das Liquidationsrisiko reduzieren?

Durch einen niedrigen Hebel, einen gesetzten Stop-Loss und ausreichend Margin, all das vergrößert den Puffer bis zur Liquidation. Am wirksamsten ist es, ganz auf Hebel zu verzichten: Wer nur im Spot-Markt handelt, hat kein Liquidationsrisiko, egal wie tief der Kurs fällt.

Fun Fact

Viele Trader scheitern im Hebelhandel nicht an der Richtung, sondern daran, dass ihre Position den Weg dorthin gar nicht aushält.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

Risikohinweis: Meine Inhalte dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung dar.

Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten. Bei einem Kauf über diese Links erhalte ich eine Provision — du unterstützt meinen Kanal ohne Mehrkosten. Danke! ❤️