Man-in-the-Middle: der unsichtbare Lauschangriff
Wie sich Angreifer heimlich in die Kommunikation schalten, Wallet-Adressen austauschen und wie du dich mit HTTPS, sicheren Netzen und Hardware-Wallet schützt
Definition
Ein Man-in-the-Middle-Angriff (MitM) ist eine Cyberattacke, bei der sich ein Angreifer unbemerkt zwischen zwei Kommunikationspartner schaltet, um Daten mitzulesen oder zu manipulieren. Im Krypto-Bereich können MitM-Angriffe dazu genutzt werden, Transaktionsadressen zu fälschen.
Ein Man-in-the-Middle-Angriff (MITM) ist eine Attacke, bei der sich ein Angreifer heimlich zwischen zwei Kommunikationspartner schaltet, um Daten mitzulesen oder zu manipulieren, ohne dass die Beteiligten es merken. Im Krypto-Bereich kann das verheerend sein: Wird etwa eine Wallet-Adresse während der Übertragung ausgetauscht, landen Coins beim Angreifer statt beim eigentlichen Empfänger.
Wie ein MITM-Angriff abläuft
Der Angreifer positioniert sich zwischen dir und dem Dienst, den du nutzt, etwa über ein gefälschtes WLAN, eine manipulierte Webseite oder kompromittierte Schadsoftware. Alles, was du sendest und empfängst, läuft dann unbemerkt über ihn. Er kann Daten abgreifen (Passwörter, Schlüssel) oder gezielt verändern, zum Beispiel eine Empfängeradresse austauschen.
So schützt du dich
Wichtige Maßnahmen: nur verschlüsselte Verbindungen (HTTPS) nutzen, kein Krypto-Handling in öffentlichen WLANs, die Echtheit von Webseiten prüfen (richtige URL, kein Tippfehler) und Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Der stärkste Schutz beim Senden: Eine Hardware-Wallet zeigt dir die Empfängeradresse auf ihrem eigenen Display, das du gegen die am Computer abgleichen kannst.
Die gefährlichste Form des MITM-Angriffs im Krypto-Alltag ist die heimlich vertauschte Empfängeradresse. Verlass dich nie nur auf das, was am Bildschirm steht, sondern bestätige Transaktionen über das Display deiner Hardware-Wallet und prüfe die Adresse dort. Und meide es grundsätzlich, Krypto-Geschäfte über fremde oder öffentliche Netzwerke abzuwickeln.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Man-in-the-Middle-Angriff?
Ein Man-in-the-Middle-Angriff ist eine Attacke, bei der sich ein Angreifer heimlich zwischen zwei Kommunikationspartner schaltet, um Daten mitzulesen oder zu manipulieren, ohne dass die Beteiligten es merken. Im Krypto-Bereich kann er etwa eine Wallet-Adresse austauschen, sodass Coins beim Angreifer landen.
Wie läuft ein MITM-Angriff ab?
Der Angreifer schaltet sich zwischen dich und den genutzten Dienst, etwa über ein gefälschtes WLAN, eine manipulierte Webseite oder Schadsoftware. Alles, was du sendest und empfängst, läuft unbemerkt über ihn. So kann er Passwörter und Schlüssel abgreifen oder gezielt Daten wie eine Empfängeradresse verändern.
Wie schütze ich mich vor MITM-Angriffen?
Nutze nur verschlüsselte Verbindungen (HTTPS), kein Krypto-Handling in öffentlichen WLANs, prüfe die Echtheit von Webseiten und aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung. Beim Senden bietet eine Hardware-Wallet den stärksten Schutz, weil sie die Empfängeradresse auf ihrem eigenen Display zur Kontrolle anzeigt.
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
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