Malware: Schadsoftware als Gefahr für deine Coins
Wie Schadsoftware mit Clipboard-Hijackern, Keyloggern und Wallet-Drainern Krypto stiehlt und wie du dich mit Hardware-Wallet und konsequenter Vorsicht schützt
Definition
Malware ist ein Sammelbegriff für schädliche Software, die darauf ausgelegt ist, Geräte, Netzwerke oder Daten zu beschaedigen, auszuspionieren oder zu manipulieren.
Malware (Schadsoftware) ist ein Sammelbegriff für Programme, die heimlich Schaden anrichten, Daten stehlen oder Geräte übernehmen. Im Krypto-Bereich ist Malware besonders gefährlich, weil Transaktionen unwiderruflich sind: Ist ein privater Schlüssel erst gestohlen, sind die Coins meist für immer verloren. Malware ist damit eine der größten Gefahren für die eigene Krypto-Sicherheit.
Typische Malware-Angriffe auf Krypto
| Art | Funktionsweise |
|---|---|
| Clipboard-Hijacker | tauscht kopierte Wallet-Adressen heimlich aus |
| Keylogger | zeichnet Tastatureingaben (Passwörter) auf |
| Wallet-Drainer | leert eine verbundene Wallet |
| Fake-Apps | geben sich als echte Wallet aus |
Wie du dich schützt
Der wirksamste Schutz ist eine Hardware-Wallet: Da der private Schlüssel das Gerät nie verlässt, kann selbst ein mit Malware infizierter Computer die Coins nicht stehlen. Zusätzlich gilt: Software nur aus offiziellen Quellen, ein aktuelles System, keine dubiosen Downloads und besondere Vorsicht bei der berüchtigten Adressvertauschung, prüfe vor jedem Senden die Empfängeradresse Zeichen für Zeichen.
Verlass dich beim Senden von Krypto nie blind auf eine eingefügte Adresse, Clipboard-Malware tauscht sie unbemerkt gegen die des Angreifers. Kontrolliere immer Anfang und Ende der Empfängeradresse. Und bewahre größere Bestände auf einer Hardware-Wallet auf, die deine Schlüssel von jedem potenziell infizierten Gerät fernhält. Sicherheit ist im Krypto-Bereich kein Extra, sondern Pflicht.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Malware?
Malware (Schadsoftware) ist ein Sammelbegriff für Programme, die heimlich Schaden anrichten, Daten stehlen oder Geräte übernehmen. Im Krypto-Bereich ist sie besonders gefährlich, weil Transaktionen unwiderruflich sind: Ist ein privater Schlüssel gestohlen, sind die Coins meist für immer verloren.
Wie greift Malware Krypto-Wallets an?
Auf verschiedene Weisen: Clipboard-Hijacker tauschen kopierte Wallet-Adressen heimlich aus, Keylogger zeichnen Passwörter auf, Wallet-Drainer leeren verbundene Wallets, und Fake-Apps geben sich als echte Wallet aus. Besonders verbreitet ist die Adressvertauschung beim Senden von Coins.
Wie schütze ich mich vor Krypto-Malware?
Am wirksamsten mit einer Hardware-Wallet, deren privater Schlüssel das Gerät nie verlässt, sodass selbst ein infizierter Computer die Coins nicht stehlen kann. Zusätzlich: Software nur aus offiziellen Quellen, System aktuell halten, keine dubiosen Downloads und vor jedem Senden die Empfängeradresse genau prüfen.
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
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