Zum Hauptinhalt springen
Empfehlungen

Niedrigzinsphase: billiges Geld und der Krypto-Markt

Warum billiges Geld den Krypto-Markt beflügelt, was der Anlagenotstand damit zu tun hat und warum das Ende der Niedrigzinsen oft ein Wendepunkt für die Stimmung ist

FinanzenEinsteiger2 Min. Lesezeit

Definition

Eine Niedrigzinsphase ist ein Zeitraum, in dem Zinsen für Sparprodukte, Kredite oder die allgemeine Geldpolitik über längere Zeit auf niedrigem Niveau liegen.

Eine Niedrigzinsphase ist ein Zeitraum, in dem der Leitzins der Zentralbanken sehr niedrig ist, teils sogar nahe null. Geld ist dann „billig“: Kredite sind günstig, Sparen wirft kaum Erträge ab. Solche Phasen haben großen Einfluss auf den Krypto-Markt, denn sie verändern, wo Anleger nach Rendite suchen.

Warum Niedrigzinsen Krypto beflügeln

Wenn sichere Anlagen wie Tagesgeld oder Anleihen kaum noch Zinsen bringen, suchen Anleger nach Alternativen mit höheren Renditechancen, der sogenannte „Anlagenotstand“. Riskante Anlagen wie Aktien und Krypto profitieren davon, weil mehr Kapital in sie fließt. Historisch fielen einige der stärksten Krypto-Aufschwünge mit Phasen sehr lockerer Geldpolitik zusammen.

Die Kehrseite: das Ende der Niedrigzinsen

Genauso wirkt es umgekehrt: Steigen die Zinsen wieder, wird Geld teurer und sichere Anlagen attraktiver. Dann zieht Kapital tendenziell aus riskanten Märkten ab, was Krypto belasten kann. Das Ende einer langen Niedrigzinsphase ist daher oft ein Wendepunkt für die Marktstimmung. Krypto bewegt sich eben nicht losgelöst vom Zinsumfeld.

Steffis Tipp

Behalte das Zinsumfeld im Blick, es ist einer der mächtigsten, oft unterschätzten Treiber des Krypto-Marktes. In Niedrigzinsphasen hat Krypto historisch Rückenwind gehabt, in Hochzinsphasen Gegenwind. Das heißt nicht, dass du den Markt timen sollst, aber es hilft zu verstehen, warum sich die Großwetterlage manchmal scheinbar grundlos dreht. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Niedrigzinsphase?

Eine Niedrigzinsphase ist ein Zeitraum, in dem der Leitzins der Zentralbanken sehr niedrig ist, teils nahe null. Geld ist dann „billig“: Kredite sind günstig, Sparen wirft kaum Erträge ab. Solche Phasen beeinflussen den Krypto-Markt stark, weil sie verändern, wo Anleger nach Rendite suchen.

Warum profitiert Krypto von niedrigen Zinsen?

Weil sichere Anlagen dann kaum Zinsen bringen und Anleger nach renditestärkeren Alternativen suchen (Anlagenotstand). Riskante Anlagen wie Aktien und Krypto profitieren, weil mehr Kapital in sie fließt. Historisch fielen starke Krypto-Aufschwünge mit Phasen sehr lockerer Geldpolitik zusammen.

Was passiert mit Krypto, wenn die Zinsen steigen?

Steigen die Zinsen, wird Geld teurer und sichere Anlagen attraktiver. Kapital zieht dann tendenziell aus riskanten Märkten ab, was Krypto belasten kann. Das Ende einer langen Niedrigzinsphase ist daher oft ein Wendepunkt für die Marktstimmung. Krypto bewegt sich nicht losgelöst vom Zinsumfeld.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

Risikohinweis: Meine Inhalte dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung dar.

Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten. Bei einem Kauf über diese Links erhalte ich eine Provision — du unterstützt meinen Kanal ohne Mehrkosten. Danke! ❤️