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Was ist Festgeld?

Festgeld einfach erklärt

finanzen-klassisch
Aktualisiert: 2026-02-27|4 Min. Lesezeit|Einsteiger

Definition

Der Benutzer möchte eine präzise Definition für "Festgeld" im Krypto-Kontext. Anforderungen: - Max. 160 Zeichen - 1-2 Sätze - Für Einsteiger verständlich - E...

Festgeld ist eine klassische Bankanlage mit fester Laufzeit und garantierten Zinsen bis zu 100.000 Euro Einlagensicherung.

Wie funktioniert Festgeld?

Beim Festgeld legst du einen Betrag für einen vorher festgelegten Zeitraum bei einer Bank an. Die Laufzeit reicht dabei von einem Monat bis zu zehn Jahren, wobei ein Jahr und drei Jahre die beliebtesten Optionen sind. Die Bank zahlt dir dafür einen festen Zinssatz, der sich während der gesamten Laufzeit nicht ändert, unabhängig von Leitzinsänderungen der EZB. Die Zinsen werden meist jährlich, vierteljährlich oder am Ende der Laufzeit auf ein Referenzkonto gutgeschrieben.

Ein wesentlicher Unterschied zum Tagesgeld besteht in der eingeschränkten Verfügbarkeit während der Laufzeit. Du kannst das angelegte Geld vor Laufzeitende normalerweise nicht ohne Weiteres abrufen. Bei vorzeitiger Kündigung verlierst du nicht nur alle Zinsen, sondern zahlst häufig zusätzliche Bearbeitungsgebühren. Die EU-weite Einlagensicherung schützt dein Kapital jedoch bis zu 100.000 Euro pro Bank und Person. Diese staatliche Garantie macht Festgeld besonders für risikoaverse Anleger und Einsteiger attraktiv, die absolute Wertstabilität suchen und keine Verluste verkraften können.

Festgeld in der Praxis für Krypto-Investoren

Stell dir vor, du hast 20.000 Euro als Cash-Reserve auf deinem Girokonto liegen, die du für zukünftige Krypto-Investments zurücklegen möchtest. Du willst diese sicher anlegen, behältst aber die Flexibilität, bei einem plötzlichen Krypto-Crash besonders günstig einzusteigen. Ein Festgeld mit sechs Monaten Laufzeit und einem Zinssatz von 2,8 Prozent bringt dir exakt 280 Euro Zinsen – vollkommen risikofrei, garantiert und ohne jegliches Kursrisiko.

Diese Strategie nutzen viele erfahrene Anleger im DACH-Raum gezielt als stabilisierenden Gegenpol zu volatilen Krypto-Assets wie Bitcoin oder Ethereum. Während deine digitalen Assets an manchen Tagen fünf bis zehn Prozent schwanken, wächst dein Cash-Bestand im Festgeld garantiert und planbar. Nach Ablauf der Laufzeit steht das Kapital sofort für neue Markteinstiege oder unvorhergesehene Notfälle bereit. Einige Direktbanken bieten hierfür besonders attraktive Konditionen mit monatlicher Zinszahlung und vollständig digitaler Kontoeröffnung innerhalb weniger Minuten.

Wichtig: Frühzeitige Verfügung ist meist unmöglich oder kostspielig. Plane die Laufzeit so, dass das Geld nicht für spontane Krypto-Käufe fehlt.

Festgeld oder Krypto-Staking? Der Vergleich 2026

Anfang 2026 bieten DACH-Banken bei gesunkenen Leitzinsen meist zwischen 1,8 und 2,5 Prozent für Festgelder mit mittlerer Laufzeit von einem bis drei Jahren. Krypto-Lending-Plattformen und DeFi-Protokolle werben dagegen mit vier bis sieben Prozent jährlich. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch nicht nur in der Höhe der Rendite, sondern fundamental im Risikoprofil, der Regulierung und der rechtlichen Absicherung deines Kapitals.

Klassisches Festgeld bietet staatliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro und absolute Kursstabilität. Selbst wenn die Bank insolvent wird, bekommst du dein Geld vom nationalen Einlagensicherungsfonds vollständig zurück. Staking oder Lending auf Krypto-Börsen wie Bitvavo bieten zwar höhere Renditen, aber mit erheblichen Smart-Contract-Risiken, potenziellen Plattform-Ausfällen und starker Volatilität. Wenn die Plattform gehackt wird, die Smart Contracts Fehler enthalten oder die Regulierung verschärft wird, ist dein Kapital ernsthaft gefährdet.

Für Einsteiger empfiehlt sich daher eine klare strategische Aufteilung: Festgeld als sicherer Notgroschen für drei bis sechs Monate laufende Kosten, Krypto-Staking ausschließlich für Rendite mit Risikokapital, das du bereit bist zu verlieren. So nutzen viele erfahrene Trader Bitvavo für flexible Krypto-Anlagen, während das Festgeld die Ruhepol-Funktion im Gesamtportfolio übernimmt und besonders bei einer erneuten Zinswende sofort profitiert.

Gut zu wissen: Inflation frisst die reale Rendite. Bei zwei Prozent Zinsen und drei Prozent Inflation verlierst du Kaufkraft, auch wenn das Konto steigt.

Für wen eignet sich Festgeld?

Festgeld ist ideal für alle Anleger, die einen absolut sicheren Hafen für ihre Cash-Reserve suchen und kurzfristig keine hohen Renditen erwirtschaften müssen. Besonders Krypto-Trader profitieren von der emotionalen Entkopplung: Während die Krypto-Positionen täglich stark schwanken, bleibt das Festgeld stabil und vorhersehbar. Diese Psychologie-Strategie verhindert impulsive Panikverkäufe in volatilem Marktumfeld und hilft dir, diszipliniert zu bleiben.

Auch für absolute Einsteiger, die noch keine Erfahrung mit Krypto haben, bietet Festgeld einen sanften, risikofreien Einstieg in das Thema Geldanlage. Du lernst spielerisch, über Laufzeiten, Zinsen und die Bedeutung von Sicherheit nachzudenken, ohne das Verlustrisiko von Kryptowährungen eingehen zu müssen. Sobald das Grundvermögen gesichert ist und du dich mit der Materie vertraut gemacht hast, kannst du über Bitpanda erste kleine Krypto-Beträge kaufen und schrittweise diversifizieren.

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • +Staatliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Person
  • +Garantierte Zinsen ohne Kursrisiko oder Volatilität
  • +Idealer stabilisierender Gegenpol zu Krypto-Assets
  • +Einfache digitale Kontoeröffnung bei Direktbanken

Nachteile

  • -Keine Verfügbarkeit des Kapitals vor Laufzeitende
  • -Deutlich niedrigere Rendite als Krypto-Staking oder Lending
  • -Inflationsrisiko bei sinkender realer Kaufkraft

Fun Fact

Im Durchschnitt verlieren Festgeld-Anleger durch Inflation real Geld, auch wenn der Kontostand steigt.