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Optionsschein: das verbriefte Hebelprodukt

Wie das verbriefte Hebelprodukt funktioniert, wie es sich von der Option unterscheidet, was das Emittentenrisiko bedeutet und warum es nichts für den Vermögensaufbau ist

GrundlagenEinsteiger3 Min. Lesezeit

Definition

Ein Optionsschein (Warrant) ist ein von einer Bank ausgegebenes Derivat, das dem Inhaber das Recht gibt, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Im Gegensatz zu Optionen handelt man Optionsscheine direkt mit dem Emittenten.

Ein Optionsschein ist ein verbrieftes Hebelprodukt, im Kern eine Option, die von einer Bank als Wertpapier ausgegeben wird. Er gibt dir das Recht, einen Basiswert (etwa eine Aktie, einen Index oder eine Kryptowährung) zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Optionsscheine sind beliebt, weil sie schon mit kleinem Einsatz große Hebelwirkung bieten, und genau das macht sie riskant.

Wie ein Optionsschein funktioniert

Wie bei einer Option gibt es Call-Optionsscheine (Wette auf steigende Kurse) und Put-Optionsscheine (Wette auf fallende Kurse). Der entscheidende Unterschied zur klassischen Option: Der Optionsschein ist ein von einem Emittenten (meist einer Bank) ausgegebenes Wertpapier, das du wie eine Aktie über die Börse handeln kannst. Sein Wert hängt vom Basiswert, der Restlaufzeit und der Volatilität ab.

Der Hebel schneidet in beide Richtungen

Der große Reiz ist der Hebel: Schon eine kleine Bewegung des Basiswerts kann den Wert des Optionsscheins stark steigen, aber auch stark fallen lassen. Im schlimmsten Fall verfällt der Optionsschein wertlos, und der Einsatz ist komplett verloren. Hinzu kommt das Emittentenrisiko: Geht die ausgebende Bank pleite, kann auch das den Wert vernichten.

Steffis Tipp

Optionsscheine sind hochspekulative Hebelprodukte und nichts für den langfristigen Vermögensaufbau. Der Hebel kann Gewinne vervielfachen, aber genauso schnell den ganzen Einsatz vernichten, und ein Optionsschein kann am Laufzeitende einfach wertlos verfallen. Wer mit solchen Produkten handelt, sollte ihre Funktionsweise wirklich verstehen und nur Geld einsetzen, dessen Totalverlust verkraftbar ist. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Optionsschein?

Ein Optionsschein ist ein verbrieftes Hebelprodukt, im Kern eine von einer Bank als Wertpapier ausgegebene Option. Er gibt das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen, und bietet schon mit kleinem Einsatz große Hebelwirkung, was ihn zugleich riskant macht.

Was ist der Unterschied zwischen Option und Optionsschein?

Inhaltlich ähneln sie sich (Call und Put, Strike, Laufzeit). Der Unterschied: Der Optionsschein ist ein von einem Emittenten, meist einer Bank, ausgegebenes Wertpapier, das du wie eine Aktie über die Börse handelst. Dadurch kommt das Emittentenrisiko hinzu: Geht die ausgebende Bank pleite, kann das den Wert vernichten.

Wie riskant sind Optionsscheine?

Sehr. Der Hebel kann Gewinne vervielfachen, aber genauso schnell den ganzen Einsatz vernichten, und ein Optionsschein kann am Laufzeitende wertlos verfallen. Dazu kommt das Emittentenrisiko. Optionsscheine sind hochspekulativ und nichts für den langfristigen Vermögensaufbau, man sollte nur verkraftbares Geld einsetzen.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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