Was ist Passkey?
Passkey einfach erklärt
Definition
The user wants a precise, standalone definition (max 160 characters, 1-2 sentences) for "Passkey" in the crypto context. It should be understandable for begi...
Ein Passkey ist ein phishing-resistenter Login ohne Passwort. Er nutzt kryptografische Schlüssel statt Texteingaben.
Wie funktioniert Passkey?
Passkeys basieren auf dem offenen FIDO2-Standard und Public-Key-Kryptographie. Das klingt kompliziert, ist aber simpel: Bei der Einrichtung erzeugt dein Gerät ein mathematisch verknüpftes Schlüsselpaar. Der private Schlüssel bleibt verschlüsselt auf deinem Smartphone oder Laptop gespeichert. Der öffentliche Schlüssel wandert stattdessen zum Server der Bank oder des Crypto-Exchanges.
Beim Login prüft der Server über Domain-Binding, ob die Anfrage wirklich von der authentischen Website stammt. Betrüger mit gefälschten Phishing-Seiten scheitern an dieser kryptografischen Verifizierung. Du bestätigst den Zugang per Fingerabdruck, Face ID oder Geräte-PIN. Kein Passwort merken, keine SMS-TAN abwarten, keine Codes eingeben. Die Authentifizierung erfolgt lokal auf deinem Gerät, ohne dass sensible Daten über das Netzwerk gesendet werden.
Passkeys im Alltag: So einfach geht's
Ein konkretes Beispiel aus der Praxis: Du möchtest dich bei N26 oder einem Wallet-Vergleich einloggen. Statt Passwort und SMS-Code scannt du einfach deinen Fingerabdruck auf dem Smartphone. Der private Schlüssel signiert die Anfrage lokal auf deinem Gerät. Die Bank verifiziert diese digitale Signatur mit dem hinterlegten öffentlichen Schlüssel – der Zugang erfolgt in Sekundenschnelle.
Gut zu wissen: Passkeys sind kein exklusives Apple-Feature. Seit 2023 unterstützen Android, Windows und iOS den Standard nahtlos. Deine Schlüssel synchronisieren sich verschlüsselt über die Cloud deines Betriebssystems und funktionieren plattformübergreifend.
Laut aktuellen Branchenberichten aus dem DACH-Raum haben über 70 Prozent der Finanzdienstleister Passkeys bis Anfang 2026 als Standard-Login implementiert. Selbst bei Verlust deines Smartphones bleiben die Accounts geschützt, da die Schlüssel verschlüsselt in der Cloud gesichert werden und sich auf einem neuen Gerät wiederherstellen lassen. Du musst dir außerdem keine komplexen Passwörter mehr merken oder dich über Datenlecks sorgen.
Sicherheit 2026: Deutschland, Österreich und Schweiz im Fokus
Die Entwicklung im deutschsprachigen Raum zeigt klare Trends. Deutsche Banken wie die Deutsche Bank und die Sparkassen-Finanzgruppe führen Passkeys als PSD2-konforme Strong-Customer-Authentication ein. In der Schweiz setzen innovative FinTechs verstärkt auf FIDO2-Zertifizierungen, während österreichische Behörden die Technologie bereits für digitale Bürger-IDs erproben.
Wichtig: Passkeys schützen deinen Login vor Phishing, aber nicht deine Krypto-Vermögenswerte vor Diebstahl. Für den sicheren Schutz deiner Private Keys bleiben Hardware-Lösungen wie der Ledger Nano X Test unverzichtbar. Ledger bietet derzeit 10$ in BTC für Neukunden.
Klassische Passwörter werden zunehmend zur Fallback-Option degradiert. Wer heute bei Krypto-Exchanges oder Brokern unterwegs ist, profitiert von der Kombination aus biometrischer Verifizierung und kryptografischer Domain-Prüfung. Die Zeiten, in denen ein einzelner Phishing-Link Konten leeren konnte, sind damit vorbei – zumindest bei Plattformen, die moderne Authentifizierung unterstützen.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- +Phishing-resistent durch kryptografische Domain-Verifikation
- +Kein Passwort-Merken oder SMS-TAN nötig
- +Plattformübergreifend nutzbar mit Cloud-Synchronisation
- +Schneller als traditionelle Login-Methoden
Nachteile
- -Vertrauensverlagerung auf Apple, Google oder Microsoft
- -Bei Verlust aller Geräte ohne Backup schwierige Wiederherstellung
- -Noch nicht alle Dienste unterstützen Passkeys
Fun Fact
Laut Google sind Passkeys dreimal schneller als traditionelle Passwörter. Der Login-Vorgang dauert im Schnitt nur noch zwei Sekunden.
