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Rohstoff: Gold, Öl und die Frage nach „digitalem Gold“

Warum Rohstoffe wie Gold zur Streuung und als Inflationsschutz dienen, was sie mit Krypto gemeinsam haben und ob Bitcoin als „digitales Gold“ wirklich Konkurrenz macht

GrundlagenEinsteiger3 Min. Lesezeit

Definition

Ein Rohstoff (Commodity) ist ein handelbares Grundgut wie Gold, Öl, Weizen oder Kupfer, das als Eingangsmaterial für die Produktion oder als Wertanlage dient. Tokenisierte Rohstoffe wie PAX Gold bringen physische Rohstoffmärkte auf die Blockchain.

Ein Rohstoff ist ein natürlicher oder grundlegender Stoff, der gehandelt und weiterverarbeitet wird, etwa Gold, Öl, Erdgas oder Weizen. Rohstoffe sind eine eigene Anlageklasse mit langer Geschichte und dienen Anlegern oft zur Streuung und als Inflationsschutz. Sie sind ein interessanter Vergleichspunkt, um Krypto als Anlageklasse einzuordnen.

Rohstoffe als Anlageklasse

Anleger investieren in Rohstoffe, um ihr Portfolio breiter aufzustellen, denn Rohstoffe bewegen sich oft anders als Aktien oder Anleihen. Besonders Gold gilt traditionell als „sicherer Hafen“ und Schutz gegen Inflation. Mit Krypto teilt diese Anlageklasse ein wichtiges Merkmal: Auch viele Rohstoffe werfen keine Zinsen oder Dividenden ab, ihr Ertrag entsteht allein aus Preissteigerungen.

Bitcoin als „digitales Gold“?

Genau hier kommt die viel diskutierte Parallele ins Spiel: Bitcoin wird oft als „digitales Gold“ bezeichnet, weil es wie Gold knapp ist und keinen laufenden Ertrag bringt. Auch tokenisierte Rohstoffe wie PAX Gold verbinden beide Welten. Ob Bitcoin Gold als Wertspeicher wirklich Konkurrenz macht, ist umstritten, sicher ist nur: Bitcoin schwankt deutlich stärker als der etablierte Rohstoff Gold.

Steffis Tipp

Rohstoffe wie Gold sind ein bewährter Baustein zur Diversifikation und als Inflationsschutz, eine sinnvolle Ergänzung neben riskanteren Anlagen. Sei vorsichtig bei der Gleichsetzung „Bitcoin ist das neue Gold“: Die Idee ist spannend, aber Bitcoin ist viel jünger, volatiler und unerprobter als Gold. Beides kann seinen Platz im Portfolio haben, aber mit unterschiedlichem Risikoprofil. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Rohstoff als Anlage?

Ein Rohstoff ist ein natürlicher oder grundlegender Stoff, der gehandelt wird, etwa Gold, Öl, Erdgas oder Weizen. Als Anlageklasse dienen Rohstoffe oft zur Streuung und als Inflationsschutz. Besonders Gold gilt traditionell als „sicherer Hafen“. Viele Rohstoffe werfen keine Zinsen ab, ihr Ertrag entsteht aus Preissteigerungen.

Was haben Rohstoffe mit Krypto zu tun?

Bitcoin wird oft als „digitales Gold“ bezeichnet, weil es wie Gold knapp ist und keinen laufenden Ertrag bringt. Auch tokenisierte Rohstoffe wie PAX Gold verbinden beide Welten. Krypto und viele Rohstoffe teilen das Merkmal, dass ihr Ertrag allein aus Preissteigerungen entsteht, nicht aus Zinsen oder Dividenden.

Ist Bitcoin das neue Gold?

Das ist umstritten. Bitcoin teilt mit Gold die Knappheit und den fehlenden laufenden Ertrag, ist aber viel jünger, volatiler und unerprobter. Ob es Gold als Wertspeicher wirklich Konkurrenz macht, wird offen diskutiert. Sicher ist nur, dass Bitcoin deutlich stärker schwankt als der etablierte Rohstoff Gold.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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